Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Großteil der Deutschen würde für Klimaschutz mehr bezahlen

Von Ana Grujic

Aktualisiert am 29.11.2018Lesedauer: 3 Min.
Kraftwerk Niederaußem: Rund 80 Prozent der Befragten möchten, dass klimaschonende Energien gefördert werden.
Kraftwerk Niederaußem: Rund 80 Prozent der Befragten möchten, dass klimaschonende Energien gefördert werden. (Quelle: Future Image/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextRussischer Oberst überrascht mit KritikSymbolbild für einen TextKind in Brandenburger See ertrunkenSymbolbild für einen TextEx-Basketball-Kapitän Okulaja ist totSymbolbild für einen TextBauer ist ältester Mann der WeltSymbolbild für einen Watson TeaserBecker erwartet besonderen BesuchSymbolbild für einen TextBericht: Flugzeugabsturz war kein UnfallSymbolbild für einen TextRussische Panzer fahren in MinenfalleSymbolbild für einen TextVolksmusikstar spricht über SchlaganfallSymbolbild für ein VideoSchlammlawine reißt Zug aus den Gleisen Symbolbild für einen TextPSG-Star boykottiert Regenbogen-TrikotSymbolbild für einen TextCover mit Kim Kardashian heftig kritisiert

Eine Umfrage mit sieben EU-Ländern zeigt, dass Deutsche mehr für nachhaltige Produkte zahlen würden. Bei einem Thema ist vielen Befragten Geld aber wichtiger als die Umwelt.

Zwischen 3. und 14. Dezember diskutieren bei der UN-Klimakonferenz Staatsvertreter, wie Klimaziele besser erreicht werden können. Doch welche Rolle spielt das Thema Klimaschutz eigentlich für die Bürger?

Im Vorfeld der Konferenz hat das Marktforschungsunternehmen puls im Auftrag von E.ON insgesamt über 7.200 Menschen in sieben EU-Staaten befragt, welche Faktoren ihnen beim Thema CO2-Emissionen und Umweltschutz wichtig sind. Die Antworten aus Italien, Rumänien, Tschechien, Großbritannien, Ungarn, Schweden und auch Deutschland hat t-online.de exklusiv für Sie aufbereitet.

Der Staat tut nicht genug gegen Treibhausgase

Der Großteil der befragten Europäer gibt an, dass der Staat nicht genug gegen Treibhausgasemissionen tut. Auch die Mehrheit der deutschen Befragten (68,4 Prozent) sagt, dass die staatlichen Maßnahmen nicht genügen. Nur in Italien (75,3 Prozent) und in Rumänien (83,5 Prozent) ist die Unzufriedenheit mit den Bemühungen des Staates noch größer. Am wenigsten Kritik erfahren die staatlichen Bemühungen in Schweden (53,9 Prozent).

Wer muss die Reduzierung der Treibhausgasemission vorantreiben? Diese Frage beantworteten die Studienteilnehmer je nach Land unterschiedlich. Die Italiener sehen die Verantwortung vor allem beim Staat und der Politik. In Deutschland, Tschechien und Schweden geben hingegen die meisten Befragten an, dass die Wirtschaft und Industrie dafür verantwortlich ist, den Klimaschutz zu verstärken. In Rumänien, Großbritannien und Ungarn sagen die meisten Studienteilnehmer, dass jeder einzelne selbst dafür verantwortlich ist, dass Treibhausgasemissionen reduziert werden.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Absturz von Boeing in China mit 132 Toten war wohl kein Unfall
China, Region Guangxi: Bei den Bergungsarbeiten suchen Einsatzkräfte weiterhin nach dem Daten-Flugschreiber, der Aufschluss über die Unglücksursache geben soll.


Umweltthemen größte Herausforderung

Dazu befragt, wie Treibhausgasemmissionen reduziert werden sollen, sagen rund 80 Prozent der Befragten, dass alternative klimaschonende Energien gefördert werden sollen. Rund ein Drittel (32,4 Prozent) möchte, dass der Ausstoß von Treibhausgasen stärker finanziell belastet werden soll. Beide Möglichkeiten zur Senkung von Treibhausgasemmissionen wählten 24,6 Prozent aller Befragten, von den deutschen Studienteilnehmern waren es sogar 32,7 Prozent.

Kriege, Armut, Klimaerwärmung oder Umweltverschmutzung: Welche dieser Herausforderungen ist die größte für die Gesellschaft? Über die Hälfte (58,2 Prozent) aller Befragten sagt, dass die beiden Umweltthemen die größten Probleme sind. In Rumänien und Großbritannien sehen die Teilnehmer Armut als größte Herausforderung an.

Ein Großteil würde mehr für nachhaltige Produkte bezahlen

Umdenken bei Mobilität, Essen oder beim täglichen Einkauf: Die Studienautoren haben Teilnehmer auch dazu befragt, ob sie ihr eigenes Verhalten verändert haben oder dazu bereit wären, um weniger Treibhausgase zu verursachen. Über zwei Drittel (77,2 Prozent) der Deutschen beantworten die Frage mit Ja. Nach Ungarn (81 Prozent) ist das der höchste Wert aller Länder. Mit 28,3 Prozent ist der Anteil jener Befragten, die ihr Verhalten nicht geändert haben oder nicht dazu bereit sind, bei den schwedischen Teilnehmern am höchsten.

Eine klare Mehrheit (79,1 Prozent) der Befragten wäre bereit, mehr Geld für Produkte auszugeben, wenn der Hersteller nachhaltig klimaschonend produziert. Mit 30,3 Prozent ist der Anteil der Befragten, die nicht bereit sind, mehr für nachhaltige Produkte zu bezahlen, in Großbritannien am höchsten. In Deutschland liegt der Wert bei knapp einem Fünftel.

Weitere Artikel

Reines Gewissen?
Warum Öko-Waschmittel nicht immer besser sind
Wäsche waschen


Gehalt ist wichtiger als Nachhaltigkeit

Mehr Geld oder doch arbeiten für ein nachhaltiges Unternehmen: Die meisten Befragten (42,8 Prozent) würden lieber bei einem Arbeitgeber arbeiten, der zehn Prozent mehr Gehalt bezahlt, als bei einem, der besonderen Wert auf Klimaschutz legt. In Italien, Rumänien und Ungarn sagen jedoch die meisten Teilnehmer, dass ihnen Klimaschutz wichtiger ist als mehr Gehalt.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff, Nele Behrens
CO2DeutschlandEUGroßbritannienItalienRumänienSchwedenTschechienUmfrageUngarn
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website