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Nach Fusion mit Karstadt: Galeria Kaufhof baut bis zu 5.000 Jobs ab


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Galeria Kaufhof baut bis zu 5.000 Jobs ab

Von afp
Aktualisiert am 27.01.2019Lesedauer: 2 Min.
Galeria Kaufhof in Berlin: Die Warenhauskette steckt in der Krise.
Galeria Kaufhof in Berlin: Die Warenhauskette steckt in der Krise. (Quelle: Terroa/getty-images-bilder)
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Nach dem Zusammenschluss mit Karstadt steht dem Warenhaus Galeria Kaufhof ein umfassendes Sanierungsprogramm bevor: Berichten zufolge sind Tausende

Die Mitarbeiter des angeschlagenen Warenhauskonzerns Galeria Kaufhof müssen sich einem Bericht zufolge auf harte Einschnitte gefasst machen. Bei einem Treffen der Führungskräfte der neuen Warenhausholding von Karstadt und Galeria Kaufhof in Essen sagte der Chef des Gemeinschaftsunternehmens, Stephan Fanderl, laut "Süddeutscher Zeitung": "In seinem derzeitigen Zustand ist Galeria Kaufhof langfristig nicht überlebensfähig."

Die Geschäftsführung beschloss demnach ein umfassendes Sanierungsprogramm für Kaufhof, das der Aufsichtsrat in Grundzügen gebilligt hatte. Auf einer außerordentlich einberufenen Mitarbeiterversammlung wurde die Belegschaft über die bevorstehenden Einschnitte informiert.

Ausstieg aus dem Flächentarif geplant

Im Zuge der Sanierung werden dem Bericht zufolge voraussichtlich 2.600 Vollzeitstellen bei Kaufhof gestrichen – das ist etwa jede fünfte Stelle. Wegen der hohen Teilzeitquote seien damit die Jobs von 4.000 bis 5.000 Mitarbeitern bedroht, heißt es. Sanierungsbedingte Filialschließungen seien hingegen nicht geplant. An Standorten, an denen Mietverträge auslaufen, seien Schließungen hingegen möglich.

Fanderl kündigte auf der Mitarbeiterversammlung den Angaben zufolge zudem an, dass Kaufhof "umgehend" aus der Tarifbindung aussteigen müsse. Dies sei wegen der wirtschaftlichen Schieflage des Unternehmens "alternativlos". Das bedeute jedoch nicht, dass er Tarifverträge grundsätzlich ablehne. Vielmehr strebe er eine auf die wirtschaftliche Notsituation von Kaufhof zugeschnittene Tariflösung an, also einen sogenannten Haustarifvertrag.

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Unternehmenssitz soll aufgeteilt werden

Kaufhof ist seit Ende November Teil eines Gemeinschaftsunternehmens mit dem Konkurrenten Karstadt. Das neue Joint Venture gehört zu 49,99 Prozent dem kanadischen Handelskonzern HBC und zu 50,01 Prozent der österreichischen Signa-Holding des Investors René Benko.

Wie die "SZ" unter Berufung auf Unternehmenskreise weiter berichtet, wird der Sitz des neuen Gemeinschaftsunternehmens in Essen sein, der bisherigen Unternehmenszentrale von Karstadt. Dorthin würden alle wesentlichen Führungs- und Verwaltungsfunktionen von Kaufhof verlagert. In der ehemaligen Kaufhof-Zentrale in Köln werde den Plänen zufolge lediglich ein Kompetenzcenter für Digitalisierung, Onlinehandel und das Geschäft mit reduzierter Markenbekleidung geschaffen.

Der "Kölner Stadt-Anzeiger" berichtet hingegen mit Blick auf den künftigen Unternehmenssitz von einer geplanten Aufteilung zwischen Essen und Köln. In Essen sollen die Kernbereiche Einkauf, Verkauf und Marketing gebündelt sowie die Geschäftsführung angesiedelt werden. Der Standort Köln soll die führende Rolle im Onlinehandel, dem Gastro- und Food-Segment sowie der generellen Digitalisierungsstrategie des Unternehmens einnehmen. Eine Entweder-oder-Lösung für Essen oder Köln sei vom Tisch, berichtet die Zeitung.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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