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Das Verkehrsmittel der Zukunft ist zum Greifen nah

rtr, Nadine Schimroszik

Aktualisiert am 07.03.2019Lesedauer: 3 Min.
Luftfahrzeug CityAirbus: Die grafische Darstellung zeigt das Flugtaxi von Airbus, das schon bald zu Testfl├╝gen startet.
Luftfahrzeug CityAirbus: Die grafische Darstellung zeigt das Flugtaxi von Airbus, das schon bald zu Testfl├╝gen startet. (Quelle: Hersteller)
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Dem Verkehrsstau entfliehen oder besser gleich entfliegen ÔÇô diesen Wunsch hegen viele Autofahrer im allmorgendlichen Stop-and-Go in den Metropolen. Schon bald k├Ânnte der Traum Wirklichkeit werden.

In Europa und weltweit arbeiten immer mehr Firmen daran, dass gestresste Pendler bald auch ins Lufttaxi steigen k├Ânnen, um schneller ans Ziel zu kommen. "Wir streben die kommerzielle Zulassung durch die Europ├Ąische Agentur f├╝r Flugsicherheit (EASA) 2021 an. Dann wollen wir den Volocopter auf den ersten Routen einsetzen", gibt sich der Chef des gleichnamigen deutschen Unternehmens, Florian Reuter, zuversichtlich.

Luftfahrzeug CityAirbus: Die grafische Darstellung zeigt das Flugtaxi von Airbus, das schon bald zu Testfl├╝gen startet.
Luftfahrzeug CityAirbus: Die grafische Darstellung zeigt das Flugtaxi von Airbus, das schon bald zu Testfl├╝gen startet. (Quelle: Hersteller)

Auf dem Weg dahin sammelt die Bruchsaler Firma Erfahrungen bei Testfl├╝gen, wie sie f├╝r die zweite Jahresh├Ąlfte in Singapur geplant sind. Ein EASA-Sprecher spricht von "einigen wenigen Jahren", in denen es losgehen k├Ânnte. Es werde gemeinsam mit den Firmen an Vorschriften f├╝r diese neuen Flieger gearbeitet.

Derzeit deutet alles darauf hin, dass sich ein scharfer Wettbewerb um diese lange als Science-Fiction bel├Ąchelte Transportoption entspinnt. Immer mehr Firmen ÔÇô darunter Gro├čkonzerne wie Airbus, Boeing, Porsche oder Uber ÔÇô dr├Ąngen in den vielversprechenden Markt.

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Passagier-Drohne Volocopter 2x: Das "Lufttaxi" bietet Platz f├╝r zwei Personen und wird elektrisch ├╝ber 18 Rotoren betrieben.
Passagier-Drohne Volocopter 2x: Das "Lufttaxi" bietet Platz f├╝r zwei Personen und wird elektrisch ├╝ber 18 Rotoren betrieben. (Quelle: ulian Stratenschulte/dpa-bilder)

Airbus stellt "Demonstrator" vor

Der deutsch-franz├Âsische Flugzeugbauer stellt am Montag in Ingolstadt erstmals der ├ľffentlichkeit einen sogenannten Demonstrator seines viersitzigen, elektrischen Luftfahrzeugs CityAirbus vor und damit die Vorstufe eines Prototypen. Er k├Ânne autonom fliegen, werde aber anfangs aus Akzeptanzgr├╝nden bemannt sein, k├╝ndigte ein Airbus-Sprecher an. "Fr├╝her gab es ja auch einen Liftboy, der inzwischen verschwunden ist."

Aber: ├ähnlich wie die ersten Fahrst├╝hle vornehmlich von Reichen in ihren eigenen Stadtvierteln genutzt wurden, werden angesichts hoher Kosten auch Lufttaxis zun├Ąchst einigen wenigen vorbehalten sein. "Die Reichen und M├Ąchtigen werden sie zuerst nutzen, um vom Flughafen nach Hause oder ins B├╝ro zu kommen", sagt Flugzeugexperte Michael Ramsey vom Marktbeobachter Gartner.

Im Gegensatz zum deutlich kleineren Konkurrenten Volocopter, an dem Daimler wie auch Intel beteiligt sind, ist Airbus zur├╝ckhaltender, was den kommerziellen Einsatz des CityAirbus angeht, dessen erste Testfl├╝ge in den kommenden Wochen anstehen. "Das wird nicht vor 2025 der Fall sein", sagt der Sprecher. Allerdings hat Airbus mehrere Eisen im Feuer und arbeitet im Silicon Valley auch an seinem Einsitzer Vahana, der bereits mehr als 50 Testfl├╝ge absolviert hat.

Vom Treppenwitz zum Hoffnungstr├Ąger

W├Ąhrend Digital-Staatssekret├Ąrin Dorothee B├Ąr noch vor einem Jahr Spott und H├Ąme kassierte, als sie in einem Fernsehinterview zum Breitbandausbau Flugtaxis ins Gespr├Ąch brachte, ist das Thema inzwischen salonf├Ąhig. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will Flugtaxis und unbemannte Drohnen f├Ârdern und hat ein entsprechendes Programm im Umfang von 15 Millionen Euro aufgelegt, um Entwicklungen voranzubringen.

In der kostenintensiven Branche, die kaum Ums├Ątze macht, d├╝rfte dies weniger als der ber├╝hmte Tropfen auf den hei├čen Stein sein. So haben Investoren wie der chinesische Internetriese Tencent insgesamt rund 100 Millionen Dollar in den zweiten deutschen Vorreiter Lilium gesteckt.

Das Geld d├╝rfte kaum reichen, um eine Serienproduktion in Angriff zu nehmen. Und diese ist das Ziel: "Wir wollen bis 2025 in mehreren St├Ądten fliegen", sagte ein Firmensprecher des auf Senkrechtstarter spezialisierten Startups, dessen Testversion sich Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits ausf├╝hrlich angeschaut hat.

Lufttaxi-Fachmann Heinrich B├╝lthoff vom Max-Planck-Institut f├╝r biologische Kybernetik sagt: "Ich hoffe, dass den europ├Ąischen Firmen nicht das Geld und der Atem angesichts der Anstrengungen von Uber, Google und Boeing ausgehen."

Im Rennen um Aufmerksamkeit und Kapital schickt sich Insidern zufolge unterdessen der chinesische Anbieter Ehang an, an die Wall Street zu gehen. Der Hersteller von bemannten Drohnen machte zuletzt Schlagzeilen mit der Ank├╝ndigung, seine Maschinen f├╝r bis zu 300.000 Dollar verkaufen zu wollen. Solche Angaben sind bisher selten in einer Industrie, die sich noch in den Kinderschuhen befindet.

Angst, dass einem etwas auf den Kopf f├Ąllt

Bis die ersten genehmigten Flugtaxis regul├Ąr Richtung Himmel abheben, ist noch viel Arbeit von N├Âten. "Wahrscheinlich m├╝ssen Luftautobahnen entstehen, um willk├╝rliche Fl├╝ge ├╝ber Wohngebieten zu verhindern. Und die Flugzeugbauer m├╝ssen noch viel tun, um die Kosten f├╝r die zahllosen Sensoren zu reduzieren und energieeffizienter zu fliegen", sagt Ramsey.

Bisher ben├Âtigten die Batterien zu lange, um sich wieder aufzuladen. B├╝lthoff macht auf eine weitere Herausforderung aufmerksam: "Es geht um die Akzeptanz der Bev├Âlkerung hinsichtlich des L├Ąrms aber auch der Grundangst, dass einem etwas auf den Kopf fallen k├Ânnte."


Volocopter will nun zusammen mit dem Flughafenbetreiber Fraport einen Beitrag zur Professionalisierung leisten. Die Firmen entwickeln gemeinsam Konzepte f├╝r den Betrieb von Flugtaxis an Flugh├Ąfen. "Das ist eine Herausforderung, da der Platz begrenzt, teuer und stark nachgefragt ist. Eine solche L├Âsung k├Ânnte dann von anderen Flugh├Ąfen kopiert werden", sagt Reuter.

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