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Insider: EZB-Konjunkturprognosen zunehmend angezweifelt

Von rtr
Aktualisiert am 16.04.2019Lesedauer: 2 Min.
EZB-Hauptsitz in Frankfurt: Intern werden die Prognosen der EuropÀischen Zentralbank (EZB) zunehmend angezweifelt.
EZB-Hauptsitz in Frankfurt: Intern werden die Prognosen der EuropÀischen Zentralbank (EZB) zunehmend angezweifelt. (Quelle: Rainer Unkel/imago-images-bilder)
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Die Wirtschaftsprognosen der EuropÀischen Zentralbank werden intern zunehmend infrage gestellt, sagen Insider. Warum es Zweifel an den Vorhersagen gibt.

Trotz KonjunkturabkĂŒhlung in China und der von den USA angefachten Handelskonflikte fallen die Konjunkturprognosen der EuropĂ€ischen Zentralbank (EZB) fĂŒr die Euro-Zone zu optimistisch aus. Dies wird verstĂ€rkt von EZB-Vertretern kritisiert, sagten vier mit den Diskussionen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. So habe auf der jĂŒngsten Zinssitzung eine "signifikante Minderheit" die Vorhersage bezweifelt, dass das Wachstum im zweiten Halbjahr wieder anziehen werde.

Die EZB-Volkswirte hatten ihre Prognosen zuletzt mehrfach gesenkt. Ein eher unĂŒbliches Vorgehen in der kurzen Zeit, was Zweifel an der QualitĂ€t der Vorhersage-Modelle selbst aufkeimen ließ.

EZB-Chef hĂ€lt Konjunkturerholung noch fĂŒr möglich

Die Prognosen der hauseigenen Ökonomen – auch "Projektionen" genannt – sind ein wichtiger Faktor, der in die geldpolitischen Überlegungen der EZB einfließt. Sollten sie weiter nach unten korrigiert werden, könnte die Euro-Notenbank die erste Zinserhöhung seit 2011 womöglich erneut nach hinten verschieben. Erst im MĂ€rz hatte sie beschlossen, ihre Leitzinsen noch bis mindestens zum Jahresende nicht anzutasten.

Zuvor hatte sie dies bis lediglich ĂŒber den Sommer hinaus in Aussicht gestellt. Weiterhin sieht die EZB aber viele der fĂŒr die jĂŒngste WachstumsschwĂ€che verantwortlichen Ursachen als vorĂŒbergehend an. EZB-Chef Mario Draghi hĂ€lt daher eine Konjunkturerholung im zweiten Halbjahr noch immer fĂŒr möglich.

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Trend weg vom Diesel ist bremsender Wirtschaftsfaktor

Den Insidern zufolge waren einige Ratskollegen zuletzt aber weniger zuversichtlich. Sie hielten die bremsenden Faktoren keinesfalls nur fĂŒr temporĂ€r, weshalb auch wenig fĂŒr eine deutliche Erholung im zweiten Halbjahr spreche. So habe zwar etwa die deutsche Autobranche insbesondere unter der Umstellung auf den neuen AbgasprĂŒfstandard WLTP gelitten.

Ein sich Ă€nderndes Verbraucherverhalten, der Trend weg vom Diesel und eine schwĂ€chere Nachfrage in China könnten aber permanente Faktoren sein. Auch die EintrĂŒbung im Welthandel sei womöglich keine Eintagsfliege. Handelskonflikte schienen inzwischen eher die Regel zu sein und nicht die Ausnahme.

Wachstumsprognosen jedes Quartal nach unten korrigiert

Manche WĂ€hrungshĂŒter sind laut den Insidern der Auffassung, dass die Vorhersage-Modelle der EZB ĂŒberprĂŒft werden sollten. Der Grund: Die Volkswirte der Zentralbank hatten ihre Wachstumsprognosen von Quartal zu Quartal nach unten revidiert. Die ist verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig kurzer Zeitraum in der Geldpolitik, die ansonsten langfristig orientiert ist.

Derzeit wird fĂŒr das Jahr 2019 ein Wirtschaftswachstum im Euroraum von 1,1 Prozent erwartet. Noch im Dezember hatten sie 1,7 Prozent geschĂ€tzt, davor waren es im September 1,8 Prozent.


Den Insidern zufolge zeigte Draghi aber wenige Monate vor dem Ende seiner Amtszeit an einer vertieften Diskussion ĂŒber Prognose-Methoden wenig Interesse. Die achtjĂ€hrige Amtszeit des Italieners lĂ€uft Ende Oktober aus. Eine VerlĂ€ngerung ist nicht möglich.

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