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Commerzbank prüft massiven Stellenabbau

Neue Strategie  

Commerzbank prüft massiven Stellenabbau

23.08.2019, 09:36 Uhr | dpa

Commerzbank prüft massiven Stellenabbau. Schild einer Commerzbank-Filiale vor der Unternehmenszentrale: Die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Bank hatte bereits in den vergangenen Jahren tausende von Stellen abgebaut. (Quelle: dpa/Arne Dedert)

Schild einer Commerzbank-Filiale vor der Unternehmenszentrale: Die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Bank hatte bereits in den vergangenen Jahren tausende von Stellen abgebaut. (Quelle: Arne Dedert/dpa)

Die zweitgrößte deutsche Bank steht unter Druck: Investoren fordern große Einsparungen. Tausenden Mitarbeitern droht der Jobverlust.

Die Commerzbank Detailseite kommt nicht zur Ruhe. Nur einen Tag nach Medienspekulationen über die Schließung von mehreren hundert Filialen berichtete die "Börsen-Zeitung" über einen erneuten massiven Stellenabbau.

Zwar würden die finalen Entscheidungen erst auf dem Strategiedialog fallen, zu dem sich Vorstand und Aufsichtsrat am 25. und 26. September träfen, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Kreise. Dort sei aber bereits zu hören, dass mit dem Abbau von weiteren 1.800 bis 2.500 Stellen zu rechnen sei.

Stellenstreichungen sollen vor allem Zentrale betreffen

In der laufenden Diskussion zeichne sich jedoch ab, dass die von Investoren geforderten Einsparungen vor allem die Zentrale betreffen werden. Die seit der Finanzkrise teilverstaatlichte Bank hatte bereits in den vergangenen Jahren tausende von Stellen abgebaut. Ende Juni beschäftigte die Bank 48.644 Mitarbeiter – knapp 35.000 davon im Inland.
 

 
Ein Unternehmenssprecher wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren. Der Aktienkurs der Commerzbank legte nachbörslich leicht auf 5,05 Euro zu. Das Papier steht jedoch seit der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Bank unter Druck – Mitte August war die Aktie mit 4,658 Euro auf den tiefsten Stand ihrer Geschichte gefallen und konnte sich seitdem kaum erholen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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