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Corona-Krise: Porsche macht wegen VW große Verluste

Corona-Krise  

Porsche macht wegen VW große Verluste

10.08.2020, 11:19 Uhr | dpa

Corona-Krise: Porsche macht wegen VW große Verluste. Das Logo der Porsche SE: Der VW-Großaktionär bekommt den coronabedingten Absatzeinbruch bei Deutschlands größtem Autobauer zu spüren. (Quelle: dpa/Lino Mirgeler)

Das Logo der Porsche SE: Der VW-Großaktionär bekommt den coronabedingten Absatzeinbruch bei Deutschlands größtem Autobauer zu spüren. (Quelle: Lino Mirgeler/dpa)

Die schlechten Zahlen von Volkswagen schlagen auch bei Porsche durch. Der VW-Großaktionär macht im ersten Halbjahr einen dreistelligen Millionen-Verlust. 

Der Milliardenverlust bei Volkswagen sorgt auch bei der Dachgesellschaft Porsche SE für rote Zahlen. Das Ergebnis nach Steuern im ersten Halbjahr sackte von 2,38 Milliarden Euro im Vorjahr auf minus 329 Millionen Euro ab, wie die Holding am Montag in Stuttgart mitteilte.

Eine Prognose zum Gesamtjahr traut sich der Konzern angesichts der ungewissen weiteren Entwicklung der Coronavirus-Pandemie nach wie vor nicht zu. Man erwarte allerdings am Jahresende ein positives Ergebnis, hieß es.

Die von den Familien Porsche und Piëch kontrollierte Porsche SE (PSE) hält gut 53 Prozent der Stammaktien von Volkswagen. Die PSE hatte ihren Anteil im Frühjahr noch einmal leicht erhöht.

Porsche kürzt die Dividende

Zwar gibt es noch einige weitere Beteiligungen, das Geschäft hängt aber zum allergrößten Teil an der Entwicklung des VW-Konzerns, der im ersten Halbjahr gut eine Milliarde Euro Verlust eingefahren hatte.

Genau wie VW plant auch die PSE, die Dividende für das Jahr 2019 zu kürzen. Je Vorzugsaktie sollen nun nur noch 2,21 Euro ausgeschüttet werden, für jede Stammaktie soll es rund 2,20 Euro geben. Das wären jeweils 90 Cent weniger als ursprünglich geplant.

Sämtliche Stammaktien werden von den Familien Porsche und Piëch gehalten. Alle übrigen Aktionäre haben mit ihren Vorzugsaktien kein Stimmrecht, bekommen dafür im Gegenzug aber eine geringfügig höhere Dividende.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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