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Ex-VW-Chef Winterkorn wegen Marktmanipulation vor Gericht

Von dpa
Aktualisiert am 24.09.2020Lesedauer: 2 Min.
Martin Winterkorn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Volkswagen (Archivbild): Der Ex-Manager muss sich im Diesel-Skandal wegen eines weiteren Vorwurfs vor Gericht verantworten.
Martin Winterkorn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Volkswagen (Archivbild): Der Ex-Manager muss sich im Diesel-Skandal wegen eines weiteren Vorwurfs vor Gericht verantworten. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa-bilder)
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Auf den frĂŒheren Volkswagen-Chef Martin Winterkorn kommt ein weiterer Strafprozess zu. Der Ex-Manager soll Anleger im Diesel-Skandal zu spĂ€t informiert und so den Markt beeinflusst haben.

Der frĂŒhere VW-Konzernchef Martin Winterkorn muss auch wegen des Vorwurfs der Marktmanipulation vor Gericht. Dies teilte die zustĂ€ndige Kammer des Landgerichts Braunschweig am Donnerstag mit. Damit wird es nicht nur in einem parallelen Betrugsverfahren, sondern auch aufgrund von mutmaßlich zu spĂ€ter Information von Anlegern im Diesel-Skandal einen Strafprozess gegen den Ex-Manager geben.

Das Gericht erklĂ€rte, Winterkorn solle "trotz Kenntnis von dem Einbau einer unzulĂ€ssigen Abschalteinrichtung (...) und des sich seit FrĂŒhjahr 2015 abzeichnenden erheblichen finanziellen Risikos (...) den Kapitalmarkt vorsĂ€tzlich nicht rechtzeitig informiert haben". Die Anklage der Braunschweiger Staatsanwaltschaft sei daher unverĂ€ndert zur Hauptverhandlung zugelassen worden.

Diesel-Skandal: Verfahren gegen andere VW-Manager eingestellt

Die Strafverfolger hatten auch dem derzeitigen Volkswagen-Konzernchef Herbert Diess sowie dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Hans Dieter Pötsch, Marktmanipulation vorgeworfen. In ihrem Fall wurde das Verfahren allerdings gegen Geldzahlungen von jeweils 4,5 Millionen Euro eingestellt. Pötsch war zum Zeitpunkt des Auffliegens der AbgasaffÀre Finanzvorstand des Autoherstellers.

Nachdem die Manipulationen an Millionen Dieselmotoren im September 2015 öffentlich bekannt geworden waren, stĂŒrzte der VW-Aktienkurs zeitweise ab. Investoren sehen sich getĂ€uscht und fordern in einem Zivilprozess Milliarden-Schadenersatz.

Winterkorn auch wegen bandenmĂ€ĂŸigen Betrugs angeklagt

Winterkorns Anwalt Felix Dörr hatte Anschuldigungen, sein Mandat habe frĂŒh ĂŒber das drohende Ausmaß der Dieselkrise Bescheid gewusst, zunĂ€chst "mit aller Entschiedenheit" zurĂŒckgewiesen: "Herr Prof. Dr. Winterkorn hatte keine frĂŒhzeitige Kenntnis von dem gezielten Einsatz einer verbotenen Motorsteuerungssoftware in US-Diesel-Pkw", sagte der Jurist. "Wesentliche Informationen, die ihn in die Lage versetzt hĂ€tten, bereits bekannte Probleme mit den US-Dieselmotoren zutreffend einzuordnen, erreichten ihn damals nicht." Dies sahen Staatsanwaltschaft und Landgericht nun anders.

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Winterkorn muss in Braunschweig zusĂ€tzlich wegen gewerbs- und bandenmĂ€ĂŸigen Betrugs auf die Anklagebank, zusammen mit vier weiteren teils frĂŒheren VW-FĂŒhrungskrĂ€ften. UrsprĂŒnglich war die Staatsanwaltschaft hier "nur" auf schweren Betrug aus gewesen. Das Landgericht ist aber der Auffassung, dass in großem Maßstab "KĂ€ufer bestimmter Fahrzeuge aus dem Volkswagen-Konzern ĂŒber deren Beschaffenheit, insbesondere die Verwendung einer sogenannten Abschalteinrichtung in der Motorsteuerungssoftware getĂ€uscht" wurden.

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