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Corona-Krise: Großbäckerei Sternenbäck macht 45 Filialen dicht

220 Mitarbeiter betroffen  

Großbäckerei Sternenbäck macht 45 Filialen dicht

30.09.2020, 11:03 Uhr | mak, t-online

Insolvenz: Wann ein Unternehmen insolvent ist und was das bedeutet

Air Berlin, Schlecker, Germania – große deutsche Unternehmen, die in den vergangenen Jahren Insolvenz anmelden mussten. Aber was heißt das eigentlich? Und wer bekommt das restliche Vermögen des Unternehmens? t-online klärt auf. (Quelle: t-online)

Firmenpleiten betreffen immer mehr deutsche Unternehmen: t-online erklärt, wann ein Unternehmen insolvent ist und wer das übrige Vermögen des Unternehmens bekommt. (Quelle: t-online.de)


Wegen der Corona-Pandemie blieben auch Bäckereien zahlende Kunden weg. Das spürt die Kette Sternenbäck aus Baden-Württemberg – und reagiert nun. Das Unternehmen will jede fünfte Filiale schließen.

Die Corona-Krise trifft zahlreiche Branchen, besonders den stationären Einzelhandel. Doch auch Bäckereien sind auf Vor-Ort-Kunden angewiesen. Wenn diese wegbleiben, bleiben Umsätze aus – wie bei der Großbäckerei Sternenbäck.

Deshalb schließt das Traditionsunternehmen mit Sitz in Hechingen (Baden-Württemberg) bis zum Jahresende 45 Filialen. Bislang betreibt die Bäckereikette 215 Geschäfte in sechs Bundesländern – vier davon in Ostdeutschland.

Sternenbäck-Geschäftsführer: "Wollen schnell wieder wachsen"

Ende Mai schlüpfte das Unternehmen, das mehr als 250 Jahre alt ist, unter einen rechtlichen Schutzschirm. Dieser mündete in ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung. In diesem will sich die Großbäckerei selbst sanieren, die jetzigen Schließungen sind Teil eines umfassenden Restrukturierungsplans.

Durch die Einsparungen erhofft sich die Gruppe, schnell wieder auf Kurs zu kommen. "Wir wollen uns verkleinern, erstarken und dann wieder wachsen", sagte Sternenbäck-Geschäftsleiter Roland Brückmann dem "Schwarzwälder Boten".

Diese Sternenbäck-Filialen werden geschlossen

Die meisten Schließungen entfallen auf Baden-Württemberg, insgesamt 31 Standorte sind betroffen. Allein in Stuttgart schließt das Unternehmen sieben Filialen. Darüber hinaus macht das Unternehmen unter anderem diese Geschäfte dicht:

  • Albstadt-Tailfingen (Netto)
  • Balingen (Friedrichstraße)
  • Eislingen (Rewe)
  • Ertingen (Netto)
  • Freudenstadt (Ludwig-Jahn-Straße)
  • Geislingen (Stockstraße)
  • Heidenheim (Bahnhofsplatz)
  • Heidenheim (Schloss-Arkaden)
  • Kirchheim (Teck-Center)
  • Kornwestheim (Rewe)
  • Mengen (Hauptstraße)
  • Mengen (Netto)
  • Meßkirch (Netto)
  • Neu-Ulm (Bahnhofstraße)
  • Pfullendorf (Netto)
  • Schramberg (Hauptstraße)
  • Schwenningen (City-Rondell)
  • Villingen (Bickenstraße)
  • Zimmern (Raiffeisenstraße)

Auch der Produktionsstandort in Hechingen ist vom Aus bedroht, wie aus der Pressemitteilung weiter hervorgeht. Insgesamt 220 Mitarbeiter aus dem Verkauf, der Produktion und der Verwaltung seien von den Schließungen betroffen, hieß es. Die Sternenbäck-Gruppe hofft, dass sie bei anderen Bäckereien unterkommen.

Verwendete Quellen:

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