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Corona-Krise: Brauerei Heineken streicht 8.000 Jobs weltweit


Rote Zahlen  

Niederländische Brauerei Heineken streicht 8.000 Jobs

10.02.2021, 11:25 Uhr | AFP, neb

Corona-Krise: Brauerei Heineken streicht 8.000 Jobs weltweit. Heineken: Brauereien leiden in der Corona-Krise besonders. Heineken zieht nun Konsequenzen. (Quelle: imago images/Manngold)

Heineken: Brauereien leiden in der Corona-Krise besonders. Heineken zieht nun Konsequenzen. (Quelle: Manngold/imago images)

Die Corona-Krise lässt auch die zweitgrößte Brauerei der Welt nicht kalt. Heineken ist tief in den roten Zahlen und muss Tausende Jobs abbauen  auch am Hauptsitz in Amsterdam.

Die schwer von den Folgen der Corona-Krise getroffene niederländische Brauerei Heineken streicht weltweit 8.000 Jobs. Die Pandemie und die damit verbundenen Maßnahmen der Regierung hätten weiterhin einen "maßgeblichen Einfluss auf unsere Märkte und unsere Geschäftstätigkeit".

Das erklärte das Traditionsunternehmen am Mittwoch bei der Vorstellung der Jahreszahlen. So sei 2020 ein "noch nie zuvor dagewesenes Jahr des Umbruchs" gewesen, erklärte Firmenchef Dolf van den Brink.

Heineken betreibt Brauereien in Europa, Afrika, Asien und Südamerika. In Deutschland betreibt Heineken die 100-prozentige Tochter Heineken Deutschland GmbH. Zudem ist Heineken mit 30 Prozent an der großen Paulaner-Brauereigruppe beteiligt.

Keine Heineken-Brauerei in Deutschland

Diese braut in Deutschland allerdings nicht selbst, hat aber die Vertriebsrechte für die Marken Desperados, Heineken, Strongbow Cider, Bulmers und Murphy’s in Deutschland. Insgesamt gehören zum Mutterkonzern Heineken 300 verschiedene Biersorten, darunter das österreichische Gösser oder das Tiger-Bier aus Singapur.

Heineken verbuchte im vergangenen Jahr einen Nettoverlust von 204 Millionen Euro. Im Vorkrisenjahr 2019, bevor weltweit die Gastrobetriebe wegen der Corona-Pandemie dichtmachten, hatte unterm Strich noch ein Gewinn von 2,1 Milliarden Euro gestanden.

Volle Lager: Aufgrund der Corona-Krise bleiben viele Brauereien auf ihrem Bier sitzen. Heineken zieht nun Konsequenzen (Archivbild). (Quelle: imago images/Kyodo news)Volle Lager: Aufgrund der Corona-Krise bleiben viele Brauereien auf ihrem Bier sitzen. Heineken zieht nun Konsequenzen (Archivbild). (Quelle: Kyodo news/imago images)

Die Umsätze der weltweit zweitgrößten Brauerei fielen um 17 Prozent auf 23 Milliarden Euro. Stand Ende Januar seien europaweit weniger als 30 Prozent der Verkaufsstellen geöffnet gewesen, erklärte das Unternehmen.

Zwei Milliarden Euro bis 2023 sparen

Heineken hatte bereits im Oktober angekündigt, dass zur Einsparung von Kosten eine Umstrukturierung des Unternehmens nötig sei. Zahlen nannte die Brauerei im Herbst aber noch nicht. Nun sollen weltweit 8000 Jobs "in Abhängigkeit der örtlichen Umstände" wegfallen, auch am Sitz in Amsterdam. Bis 2023 sollen insgesamt zwei Milliarden Euro eingespart werden.

Die im 19. Jahrhundert in Amsterdam gegründete Traditionsbrauerei produziert und verkauft über 300 Biermarken und Cidre, darunter die Marke Heineken selbst sowie Strongbow und Amstel. Heineken beschäftigt weltweit mehr als 85.000 Menschen.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur AFP
  • Handelsblatt: Hinter diesen Getränken steckt Heineken
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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