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Duell mit Toyota: VW versucht nicht mehr, der größte Hersteller der Welt zu sein


Duell mit Toyota  

VW versucht nicht mehr, der größte Hersteller der Welt zu sein

02.05.2021, 14:53 Uhr | mak, rtr, dpa

Duell mit Toyota: VW versucht nicht mehr, der größte Hersteller der Welt zu sein. VW-Logo (Symbolbild): Der Hersteller hat ambitionierte Pläne. (Quelle: Reuters/Aly Song/File Photo)

VW-Logo (Symbolbild): Der Hersteller hat ambitionierte Pläne. (Quelle: Aly Song/File Photo/Reuters)

Lange Zeit duellierte sich Volkswagen mit dem japanischen Hersteller Toyota. Nun gibt VW diese Ziele offenbar auf – aus einem bestimmten Grund.

Der Volkswagen-Konzern rückt im Duell mit Toyota vom Titel des weltgrößten Autoherstellers ab. "Wir haben heute nicht mehr das Ziel, volumenmäßig der größte Hersteller der Welt zu sein", sagte der Produktionsvorstand der Marke VW Pkw, Christian Vollmer, der "Automobilwoche". Schließlich müsse man das Geld verdienen, um den Wandel zur E-Mobilität zu finanzieren.

Bei dem Projekt Trinity für selbstfahrende Elektroautos will VW mit einer Verringerung der Bauteile die Produktion rationalisieren. "Mit neuen Technologien haben wir die klare Vision, die Produktionszeit pro Fahrzeug auf zehn Stunden zu reduzieren", sagte Vollmer.

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Der Konzern will dabei – ähnlich wie die Töchter Audi, Porsche und Bentley mit ihrem "Tesla-Fighter" für die Oberklasse – Expertise aus mehreren Bereichen zusammenziehen. Der "Trinity" soll aus einem Baukasten-System entstehen, das noch über die aktuelle Variante hinausgeht.

Weltweiter Chipmangel setzt VW zu

Außerdem ist geplant, in dem Fahrzeug die aktuellste Generation eigener Software einzusetzen, deren Entwicklung in der IT-Sparte der Gruppe vorangetrieben wird. Es soll mit anderen Autos und der Verkehrsinfrastruktur kommunizieren.

Zuletzt hatten Volkswagen und andere Autohersteller mit Lieferengpässen wichtiger Elektronikteile – besonders Mikrochips – zu tun. Laut dem VW-Markenchef Ralf Brandstätter könnten diese Probleme die Autoindustrie noch länger beschäftigen. "Ich denke, dass die Situation durchaus noch angespannt bleiben wird", sagte er.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters und dpa

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