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Bahn erwägt Corona-Prämie – Lokführer kritisieren "Scheinangebot"

Von reuters, afp, dpa, neb

Aktualisiert am 22.08.2021Lesedauer: 3 Min.
Eine Protest-Kundgebung der Lokführer-Gewerkschaft GDL in Berlin (Archivbild). Die Bahn hat jetzt Gesprächsbereitschaft signalisiert.
Eine Protest-Kundgebung der Lokführer-Gewerkschaft GDL in Berlin (Archivbild). Die Bahn hat jetzt Gesprächsbereitschaft signalisiert. (Quelle: Wolfgang Kumm/dpa-bilder)
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Die Deutsche Bahn bewegt sich bei den Forderungen einer Corona-Prämie auf die GDL zu. Die Bahn will so neue Verhandlungen anstoßen. Die Lokführer trauen dem Angebot nicht.

Die Deutsche Bahn signalisiert Gesprächsbereitschaft über die von der Gewerkschaft GDL geforderte Corona-Prämie. Damit wolle die Deutsche Bahn einen erneuten Lokführerstreik im Personenverkehr abwenden.

"Mit einer Corona-Prämie kommen wir einem wichtigen Anliegen der Gewerkschaften entgegen", teilte Personalvorstand Martin Seiler am Sonntag mit. Das Geld soll laut Bahn für 2021 ausgezahlt werden. Einen Betrag nannte Seiler nicht. Zuvor hatte die "Bild am Sonntag" darüber berichtet. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) habe die Verhandlungsführer der Bahn zuvor gebeten, einen Schritt auf die GDL zuzugehen. Die Verhandlungen sollten schnellstmöglich aufgenommen werden.

Die Gewerkschaft Deutscher Lokführer (GDL) hat das Angebot der Deutschen Bahn zu Verhandlungen über eine Corona-Prämie als "Scheinangebot" zurückgewiesen. Die GDL werde kein vermeintliches, sondern ausschließlich ein konkretes Angebot bewerten, teilte sie am Sonntag in Frankfurt am Main mit. Die Arbeitskämpfe fänden "wie angekündigt" statt.

Auch mit Prämie gäbe es noch Streitpunkte

Ziel des Angebotes sei lediglich, "mit den Gefühlen der Bahnreisenden zu spielen, die auf einen Eintritt in die Verhandlungen hoffen", kritisierte die GDL. Dabei habe sich der Bahnvorstand in Wahrheit "keinen Millimeter bewegt".

Die GDL hatte zuletzt eine Corona-Prämie von 600 Euro verlangt, die Bahn hatte auf diese Forderung lange Zeit nicht reagiert. Die von der Gewerkschaft geforderten 3,2 Prozent Lohnerhöhung will die Bahn nicht sofort, sondern in zwei Schritten zahlen: 1,5 Prozent zum 1. Januar 2022 und 1,7 Prozent zum 1. März 2023, bei einer Laufzeit bis Ende Juni 2024.

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Die GDL fordert dagegen eine kürzere Laufzeit und eine erste Gehaltserhöhung noch in diesem Jahr. GDL-Chef Weselsky wolle nicht hinnehmen, dass seine Mitgliederinnen und Mitglieder dieses Jahr "eine Nullrunde" fahren müssten. Weitere Streikpunkte sind die betriebliche Altersvorsorge sowie die Ruhezeiten der Mitarbeiter.

Bahn fordert weitere Verhandlungen

Die Bahn fordert die GDL seit der ersten Streikwelle auf, zurück an den Verhandlungstisch zu kommen. Die GDL hatte nach dem ersten Streik die Bahn aufgefordert, ein neues, verbessertes Angebot vorzulegen. DB-Personalvorstand Seiler sieht das nun gegeben. "Damit kann es keinen Grund mehr geben, die Rückkehr an den Verhandlungstisch zu verweigern. Jetzt liegt es nur an der GDL", so Seiler am Sonntag.

Der Arbeitgeber sei auf die Kernforderungen der GDL nicht eingegangen, kritisierte Weselsky dagegen – "weder im Hinblick auf die Laufzeit noch hinsichtlich der Vertretungsmacht der GDL für die weiteren Berufsgruppen des direkten, systemrelevanten Personals".

Mehr zu den Forderungen und warum dieser Tarifkonflikt nicht wie jeder andere ist, lesen Sie in unserer Analyse hier.

Kritik an GDL aus der Bevölkerung und Wirtschaft

Die GDL streikt im Güterverkehr bereits ab Samstag, 21. August. Auch im Personenverkehr stehen dann von Montag bis Mittwoch, 2 Uhr, ein Großteil der Züge stehen. Laut dem Notfallplan der Bahn fallen im Fernverkehr erneut 75 Prozent der Züge aus.

Bereits eine erste Streikwelle der GDL in der vergangenen Woche war von der Bahn sowie in Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit als unverhältnismäßig kritisiert worden.

Ein Vorwurf lautete, der GDL gehe es lediglich eine Profilierung gegenüber der rivalisierenden Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). Die weitaus größere EVG hatte sich mit der Bahn bereits im vergangenen Jahr auf einen Tarifabschluss geeinigt. GDL-Chef Claus Weselsky wies die Kritik zurück und bezeichnete das Tarifangebot der Bahn als unzureichend.

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  • Nele Behrens
Von Nele Behrens
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