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Mark Zuckerberg: Facebook-Störung kostet ihn mehr als sechs Milliarden Dollar


Facebook-Dienste offline  

Totalausfall kostet Zuckerberg mehr als sechs Milliarden Dollar

05.10.2021, 17:50 Uhr | aj, t-online

Konfigurationsfehler war Ursache des Ausfalls

Das technische Team von Facebook entschuldigte sich, als ihre Dienste wieder online gingen. "An die riesige Gemeinschaft von Menschen und Unternehmen auf der ganzen Welt, die sich auf uns verlassen: Es tut uns leid", tweetete das Team am Montag.

Sechsstündiger Ausfall: "Es tut uns leid", tweetete das Facebook-Team am Montag. (Quelle: Reuters)


Stundenlang können Nutzer weltweit nicht auf die Dienste von Facebook zugreifen. Die Aktie stürzt ab. Noch bevor die Panne behoben ist, soll auch Gründer Mark Zuckerberg viel an privatem Vermögen verloren haben. 

Der weltweite Ausfall von Facebook, Instagram und WhatsApp ist ein Debakel für den Facebook-Konzern und seinen Gründer und Chef Mark Zuckerberg. Auch Zuckerbergs privates Vermögen soll durch die Panne stark gesunken sein. Binnen weniger Stunden habe er mehr als 6 Milliarden Dollar verloren, berichtete das US-Finanzportal Bloomberg. Demnach ist Zuckerberg noch rund 120 Milliarden Dollar schwer (etwa 103 Milliarden Euro). Das habe ihn auf der Liste der reichsten Menschen der Welt einen Platz nach unten hinter Bill Gates auf Rang fünf katapultiert.

Die Facebook-Aktie schloss mit einem Minus von knapp fünf Prozent bei 281,70 Euro (hier geht es zum aktuellen Kurs).  Auch danach war das Unternehmen an der Börse immer noch rund 920 Milliarden Dollar wert. Nachdem die Störung behoben war, legte der Kurs im nachbörslichen Handel zeitweise um 0,55 Prozent zu. Am Nachmittag war die Aktie zunächst bei einem Kurs von knapp 293 Euro in den Handel gestartet. Sie gab schon nach, ehe der technische Ausfall in Deutschland zu bemerken war, da die Identität einer Whistleblowerin aus dem Konzern bekannt wurde. 

Verlorenes Geschäft für viele Werbekunden

Nachdem die Onlinedienste kurz vor Mitternacht deutscher Zeit für viele Nutzer wieder erreichbar waren, entschuldigte sich Zuckerberg in einem kurzen Post. "Ich weiß, wie sehr ihr euch auf unsere Dienste verlasst, um mit den Menschen in Kontakt zu bleiben, die euch wichtig sind", schrieb er. Insgesamt nutzen weltweit rund 3,5 Milliarden Menschen mindestens einen Dienst des Facebook-Konzerns. 

Eine langfristige Frage ist nun, ob der Ausfall Werbekunden von Facebook dazu veranlassen wird, über Alternativen nachzudenken. Denn gerade viele kleine Unternehmen rund um die Welt verlassen sich auf Facebook, um Kunden anzulocken. Für sie bedeutete die Störung verlorenes Geschäft.

Verwendete Quellen:

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