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Schon mehr als 5.600 FlugausfÀlle an Weihnachten

Von afp
Aktualisiert am 25.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Weihnachtsreisende am Flughafen in Denver: Vor allem in den USA fallen ĂŒber die Feiertage viele FlĂŒge aus.
Weihnachtsreisende am Flughafen in Denver: Vor allem in den USA fallen ĂŒber die Feiertage viele FlĂŒge aus. (Quelle: David Zalubowski/ap-bilder)
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Viele Reisende mĂŒssen sich in diesen Tagen auf Unannehmlichkeiten einstellen. Weil sich zahlreiche Piloten und Flugbegleiter krankmelden, heben Tausende Flugzeuge nicht ab.

Weltweit sind an den Weihnachtstagen schon mehr als 5.600 FlĂŒge ausgefallen, besonders stark betroffen sind die USA. Wie Daten der Website Flightaware.com vom Samstagmorgen zeigten, wurden am ersten Weihnachtsfeiertag weltweit knapp 2.500 FlĂŒge storniert.

Rund 850 der stornierten FlĂŒge sollten demnach an US-FlughĂ€fen starten oder landen. Mehr als 3.500 FlĂŒge waren verspĂ€tet. Fluggesellschaften begrĂŒndeten die AusfĂ€lle vor allem mit Krankmeldungen im Zusammenhang mit dem Coronavirus.

Keine Besserung fĂŒr zweiten Weihnachtsfeiertag in Sicht

Am Heiligabend hatte Flightaware weltweit rund 2.400 stornierte FlĂŒge verzeichnet. Fast 11.000 weitere FlĂŒge waren von VerspĂ€tungen betroffen. Auch fĂŒr den zweiten Weihnachtsfeiertag wurden der Website zufolge bereits 800 FlugausfĂ€lle angekĂŒndigt.

Die vielen FlugausfĂ€lle in einer der Hauptreisezeiten des Jahres sind nach Angaben der Fluggesellschaften darauf zurĂŒckzufĂŒhren, dass viele Piloten, Flugbegleiter und andere Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert sind oder unter QuarantĂ€ne stehen.

Omikron zwingt Airlines zu Flugstornierungen

Allein die US-Fluggesellschaft United musste laut Flightaware am Freitag und Samstag rund 440 FlĂŒge stornieren – und damit zehn Prozent aller vorgesehenen FlĂŒge. "Der landesweite Anstieg bei den Omikron-FĂ€llen in dieser Woche hatte direkte Auswirkungen auf unsere Besatzungen und die Menschen, die unseren Betrieb aufrechterhalten", erklĂ€rte die Airline am Freitag.

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Die US-Fluggesellschaft Delta musste am Samstag mindestens 280 FlĂŒge streichen – nach rund 170 AusfĂ€llen am Freitag. Die Airline habe keine Möglichkeit mehr gesehen, die FlĂŒge doch noch anbieten zu können – "einschließlich der Umleitung und des Austauschs von Flugzeugen und Besatzungen", erklĂ€rte Delta.

Bei Alaska Airlines mussten zahlreiche Mitarbeiter nach Corona-Kontakten in QuarantĂ€ne, elf FlĂŒge wurden gestrichen.

Einer SchĂ€tzung des Verkehrsclubs American Automobile Association hatten in den USA mehr als 109 Millionen Menschen geplant, zwischen dem 23. Dezember und dem 2. Januar zu verreisen. Dies waren 34 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten der Reisen fĂŒr die diesjĂ€hrige Weihnachtszeit waren jedoch bereits vor dem Auftreten der Omikron-Variante gebucht worden.

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