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Energiepreise d├╝rften keine "soziale Frage" werden

Von dpa
Aktualisiert am 10.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Demo der IG Metall (Archivbild): In diesem Jahr verhandelt die gro├če Gewerkschaft in vielen Industriebetrieben neue Tarifvertr├Ąge aus. Dabei sollen auch die gestiegenen Energiepreise und die hohe Inflation ber├╝cksichtigt werden, fordert die Gewerkschaft.
Demo der IG Metall (Archivbild): In diesem Jahr verhandelt die gro├če Gewerkschaft in vielen Industriebetrieben neue Tarifvertr├Ąge aus. Dabei sollen auch die gestiegenen Energiepreise und die hohe Inflation ber├╝cksichtigt werden, fordert die Gewerkschaft. (Quelle: Reichwein/imago-images-bilder)
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Hohe Kosten f├╝r Strom, Benzin oder Heizung: Die IG Metall sieht in den enormen Energiepreisen eine Gefahr f├╝r die Gesellschaft. Sie fordert: Staat und Arbeitgeber m├╝ssen die B├╝rger bei den Kosten unterst├╝tzen.

Die IG Metall in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt will in den bevorstehenden Tarifrunden 2022 die Sicherung der Einkommen und den Kampf gegen die hohe Inflation zum Kernthema machen.

Au├čerdem m├╝sse die Politik daf├╝r sorgen, dass vor allem Energiekosten f├╝r Verbraucher wie f├╝r Betriebe nicht aus dem Ruder laufen, forderte der Bezirkschef der Gewerkschaft, Thorsten Gr├Âger, im Interview der Deutschen Presse-Agentur. "Es w├Ąre aktuell zu fr├╝h zu sagen, dass es nicht auch noch andere Notwendigkeiten gibt. Die starken Preiserh├Âhungen werden aber ein Schwerpunkt sein."

Auch wenn die Diskussion ├╝ber konkrete Lohnforderungen erst beginne, sei eine Erwartung schon klar, sagte Gr├Âger: "Die Absicherung der Realeinkommen muss angesichts der derzeitigen Teuerung ein zentrales Ziel sein."

Jeder m├╝sse sich Mobilit├Ąt noch leisten k├Ânnen

Dabei wiederum gelte es, besonders die hohen Strompreise im Blick zu behalten. Hier nutze die neue Bundesregierung bereits "einige Stellschrauben" ÔÇô etwa die Abschaffung der EEG-Umlage, ├╝ber welche die Kunden den ├ľkostrom-Ausbau bisher mitfinanzieren, zum Jahreswechsel 2022/2023. Es k├Ânne jedoch noch mehr getan werden.

"In der Transformation der gesamten Industrie ist der Strompreis ein immer wichtigerer Faktor, auch mit Blick auf den h├Âheren Strombedarf und die Erneuerbaren", sagte Gr├Âger. "Wir m├╝ssen insgesamt aufpassen, dass die Energiefrage nicht zur sozialen Frage wird. Wir m├╝ssen beispielsweise darauf achten, dass sich in Zukunft nicht nur bestimmte Menschen bestimmte Formen von Mobilit├Ąt noch leisten k├Ânnen", meinte er in Bezug auf teureren Sprit f├╝r Verbrennerantriebe bei gleichzeitig relativ hohen Kosten etwa f├╝r das Laden von E-Autos.

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VW-Verhandlungen am Jahresende

In den kommenden Tarifabschl├╝ssen werde es darum gehen, "weiter einen guten Ausgleich zwischen der materiellen Ausstattung der Vertr├Ąge und sicherer Besch├Ąftigung zu erreichen", erkl├Ąrte der Chef des wichtigen IG-Metall-Bezirks. Die mit den Arbeitgebern zuletzt erzielten Lohnerh├Âhungen waren nach dem Geschmack der Gewerkschaft mit R├╝cksicht auf die angespannte Corona-Lage eher moderat ausgefallen.

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Ende September laufen die Fl├Ąchentarifvertr├Ąge in der Metall- und Elektroindustrie aus, zwei Monate sp├Ąter endet dann der aktuelle Haustarifvertrag bei Volkswagen und den VW-T├Âchtern. Zuvor geht es ab Ende Mai schon in der Stahlindustrie weiter. Dort werden die Verhandlungen federf├╝hrend vom IG-Metall-Bezirk NRW geleitet.

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Von Christine Holthoff, Nele Behrens
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