Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextWeg frei für 9-Euro-TicketSymbolbild für einen TextWetterdienst erwartet TornadosSymbolbild für einen TextAnsturm auf Tankstellen erwartetSymbolbild für einen TextNRW-Schulen schließen wegen UnwetterSymbolbild für einen TextEurojackpot: Diese Zahlen kommen oftSymbolbild für einen TextHohe Welle reißt Familie in den TodSymbolbild für einen TextFrankfurter OB blamiert sichSymbolbild für einen TextKindstod: Ministerium ruft Spielzeug zurückSymbolbild für einen TextHaaland macht Kollegen LuxusgeschenkSymbolbild für einen TextTom Cruise hält Herzogin Kates HandSymbolbild für ein VideoGiraffe verpasst Touristin KopfnussSymbolbild für einen Watson TeaserGysi empört ZDF-Gast mit Aussagen zu Ukraine

Chinas Wirtschaft wächst im Jahr 2021 um 8,1 Prozent

Von afp, dpa
Aktualisiert am 17.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Schiffscontainer in China (Symbolbild): Chinas Wirtschaft wächst weiter – der Schwung scheint jedoch abzunehmen.
Ein Schiffscontainer in China (Symbolbild): Chinas Wirtschaft wächst weiter – der Schwung scheint jedoch abzunehmen. (Quelle: imago images)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Weil China bislang besser als andere Länder durch die Corona-Pandemie gekommen ist, konnte auch die Wirtschaft lange profitieren. Doch die Verbreitung der Omikron-Variante löst neue Sorgen aus.

Chinas Wirtschaft ist im abgelaufenen Jahr nach offiziellen Angaben um 8,1 Prozent gewachsen. Wie das Pekinger Statistikamt am Montag mitteilte, schwächte sich das Wachstum im vierten Quartal jedoch weiter ab. Im Vorjahresvergleich legte die zweitgrößte Volkswirtschaft demnach zwischen Oktober und Dezember um vier Prozent zu. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts fiel damit etwas besser aus, als Analysten im Durchschnitt erwartet hatten. Im dritten Quartal hatte das Wachstum noch bei 4,9 Prozent gelegen – nach einem Rekordzuwachs von 18,3 Prozent im ersten und 7,9 Prozent im zweiten Quartal.

Das starke Plus auf Jahressicht erklärt sich vor allem mit der niedrigen Vergleichsbasis durch die Pandemie im Vorjahr. Mit einer Null-Covid-Strategie, Massentests, Quarantänen und Einreisebeschränkungen hatte das bevölkerungsreichste Land das Virus schneller in den Griff bekommen als die meisten anderen Staaten. Dennoch sagen Ökonomen nun ein Jahr mit deutlich weniger Schwung vorher.

Zuletzt waren es vor allem die starken Exporte, die Chinas Wachstum stützten. Doch der Außenhandel kann auf Dauer andere Probleme nicht alleine ausgleichen: Der Immobilienmarkt hat sich – getrieben von Unsicherheiten wie der Krise um den mit mehr als 300 Milliarden US-Dollar hoch verschuldeten Immobilienkonzern Evergrande – abgekühlt. Die Regierung arbeitet weiter daran, die hohe Verschuldung von Unternehmen zu reduzieren. Auch gestiegene Rohstoffkosten und Energieknappheit wirkten sich zuletzt negativ auf die Konjunktur aus.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Die Schlinge zieht sich zu
Wladimir Putin: Russlands Präsident muss im Angriffskrieg gegen die Ukraine immer mehr Rückschläge hinnehmen


Peking setzt in der Pandemie immer mehr auf Abschottung

Entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung in diesem Jahr dürfte der weitere Verlauf der Pandemie werden. Während Länder in aller Welt damit begonnen haben, mit dem Coronavirus zu leben, setzt Peking mehr denn je auf Abschottung. Landesweit wurden zuletzt täglich zwar nur rund 150 Fälle gemeldet – in einem Land mit 1,4 Milliarden Menschen. Doch abgesehen davon, dass es in China an unabhängiger Berichterstattung über Behördenversagen mangelt, bereitet die Verbreitung der hochansteckenden Omikron-Variante der Regierung Sorgen. Die Variante war nach offiziellen Angaben vergangene Woche erstmals auch in China entdeckt worden.

Experten fürchten, dass es für Chinas wirtschaftliche Entwicklung schwerwiegende Folgen haben könnte, falls es wegen der Omikron-Variante landesweit in vielen Regionen zu Lockdowns kommt, die Lieferketten unterbrechen und Fabriken lahmlegen würden. Die US-Investmentbank Goldman Sachs warnte, ein großer Omikron-Ausbruch könne in China schwerwiegende Folgen für die Konjunktur haben - und kürzte ihre Prognose für Chinas Wachstum vergangene Woche auf 4,3 Prozent im laufenden Jahr. Auch die Weltbank kürzte ihre Prognose zuletzt von 5,3 auf 5,1 Prozent.

Weitere Artikel

Pleite der MV Werften
An diesem Multimilliardär hängt das Schicksal von 2.200 Deutschen
Lim Kok Thay: Er ist Chef der Genting-Gruppe, dem Eigentümer der MV Werften.

Wichtiger Markt
VW muss schweren Schlag in China hinnehmen
VW-Model auf einer Show in Wuhan (Archivbild): Der Autobauer habe in der Pandemie 600.000 Autos nicht produzieren können.

Uiguren-Provinz in China
Menschenrechtler kritisieren Elon Musk für Autohaus-Eröffnung
Elon Musk bei einer Tesla-Vorstellung (Archivbild): Wegen der Eröffnung eines Autohauses in der Provinz Xinjiang kritisieren Menschenrechtler den Autokonzern.


Chinesische Ökonomen der Akademie der Sozialwissenschaften (CASS) hatten der Regierung im Dezember ein Wachstumsziel von "mehr als fünf Prozent" für dieses Jahr vorgeschlagen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Mauritius Kloft
Von Mauritius Kloft
ChinaPeking
Ratgeber

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website