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Katastrophenschutz pfeift eigenen Chef zurück: Blackouts "unwahrscheinlich"


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Katastrophenschutz pfeift eigenen Chef zurück

Von afp, t-online
Aktualisiert am 20.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Ralph Tiesler: Zuerst hatte die Bundesnetzagentur dem BBK-Chef widersprochen.
Ralph Tiesler: Zuerst hatte die Bundesnetzagentur dem BBK-Chef widersprochen. (Quelle: IMAGO/Janine Schmitz/photothe)
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In einem Interview hatte der Oberste Katastrophenschützer Ralph Tiesler vor "Blackouts" gewarnt. Nun korrigiert die Bundesbehörde den eigenen Chef.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hält einen großflächigen Stromausfall im Winter für "äußerst unwahrscheinlich". Die Behörde stellte am Sonntag Aussagen von BBK-Präsident Ralph Tiesler klar. Er hatte der "Welt am Sonntag" gesagt: "Wir müssen davon ausgehen, dass es im Winter Blackouts geben wird."

Er bezog dies auf eine "regional und zeitlich begrenzte Unterbrechung der Stromversorgung". Eine BBK-Sprecherin erklärte dazu, Tiesler habe sich auf ein solches Szenario bezogen, "um die grundsätzliche Bedeutung von Vorsorgemaßnahmen hervorzuheben".

Die BBK-Sprecherin betonte am Sonntag: "Das elektrische Energieversorgungssystem ist mehrfach redundant ausgelegt und verfügt über zahlreiche Sicherungsmechanismen, um das Stromnetz bei Störungen zu stabilisieren." Sie fügte hinzu: "Ebenso wird die Wahrscheinlichkeit als gering angesehen, dass es regional und zeitlich begrenzt zu erzwungenen Abschaltungen kommt, um die Gesamtversorgung weiter sicherzustellen." Die Behörde bedauere "die missverständliche Formulierung" Tieslers und stelle diese hiermit klar. Mehr zu den Aussagen des BBK-Chefs lesen Sie hier.

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Zuvor hatte bereits die Bundesnetzagentur den Äußerungen widersprochen. "Deutschland verfügt über eines der weltweit zuverlässigsten Stromversorgungssysteme", sagte ein Sprecher den Funke-Zeitungen. "Es gibt zahlreiche Mechanismen und Reserven zur Stabilisierung des Stromnetzes in angespannten Situationen."

Deutscher Städtetag fordert bessere Blackout-Vorsorge

Grünen-Parlamentsgeschäftsführerin Irene Mihalic warnte vor Panikmache. "Für den Fall, dass es regional zu zeitlich begrenzten Stromausfällen kommt, müssen wir dem mit entsprechender Vorbereitung begegnen", sagte sie am Sonntag dem "Handelsblatt". Gleichzeitig gelte es, "keine Panik zu schüren".

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg, hält regionale Stromausfälle im Winter für denkbar. Die von den Katastrophenschützern beschriebene Situation sei "lediglich der richtige Hinweis, dass bei Energieknappheit zur Stabilisierung des Netzes vorübergehend regional und zeitlich begrenzt die Stromversorgung abgeschaltet oder begrenzt werden muss", sagte Landsberg dem "Handelsblatt". Er forderte zugleich eine Neuausrichtung und Modernisierung des zivilen Katastrophenschutzes.

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Auch der Deutsche Städtetag forderte eine bessere Vorbereitung auf Blackouts. "Es kann im Winter passieren, dass der Strom in bestimmten Regionen vorübergehend ausfällt", sagte der Städtetagspräsident und Oberbürgermeister von Münster, Markus Lewe (CDU), den Funke-Zeitungen vom Sonntag.

Es müsse "klar und eingeübt sein, wie auf den verschiedenen Ebenen schnell und gut koordiniert entschieden werden kann", betonte Lewe. Als Beispiel nannte Lewe Notstromaggregate, die mit Benzin betrieben werden. Bei der Treibstoffversorgung endeten kommunale Möglichkeiten.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
  • welt.de: "Müssen davon ausgehen, dass es im Winter Blackouts geben wird" (kostenpflichtig)
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Von Christine Holthoff
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