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Gazprom, Rosneft und Co.: Russland verschwindet von der Börsen-Weltkarte


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Russland verschwindet von der Börsen-Weltkarte

Von t-online, fls

Aktualisiert am 02.03.2022Lesedauer: 2 Min.
Das Logo des russischen Energiekonzerns Gazprom: Die Aktie ist nicht mehr handelbar.
Das Logo des russischen Energiekonzerns Gazprom: Die Aktie ist nicht mehr handelbar. (Quelle: imago-images-bilder)
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Börsenkurse gleichen dem Herzschlag eines Unternehmens. Für russische Firmen setzt dieser mit einem Mal aus: Die Aktien von Gazprom, Rosneft und Co. lassen sich weltweit kaum mehr handeln.

Irgendwo auf der Welt hat immer eine Börse geöffnet, der Handel mit Aktien, Wertpapieren und Devisen endet praktisch nie. Für russische Titel jedoch gilt das ab sofort nicht mehr:

Nachdem die Moskauer Börse am Mittwoch verkündete, den Aktienhandel "grundsätzlich" und damit auf unbestimmte Zeit auszusetzen, unterbinden auch mehrere wichtige Börsen auf der ganzen Welt den Kauf und Verkauf russischer Wertpapiere. Darunter sind etwa die New York Stock Exchange sowie die US-Technologie-Börse Nasdaq. Zuvor hatten bereits die Börsen in London und Frankfurt den Handel mit russischen Aktien gestoppt, um die Sanktionen der EU und Großbritanniens umzusetzen.

Die Folge: Russland ist für Anleger quasi nicht mehr "investierbar". Wer etwa Aktien der Energiekonzerne Gazprom oder Rosneft kaufen will, wird an der Börse nicht mehr fündig – und bekommt auch keinen tagesaktuellen Kurs für die Papiere angezeigt.

Gazprom-Aktie mit extremen Verlusten

Wie lange der Handel mit russischen Aktien unterbrochen wird, ist offen und hängt von der Dauer der Sanktionen ab. Bis kurz vor deren Inkrafttreten hatten russische Aktien stark verloren. So rauschte etwa die Gazprom-Aktie gehörig nach unten: Zuletzt, vor Aussetzen des Handels, notierte die Aktie bei knapp 2,60 US-Dollar – rund 71 Prozent unter dem Kurs von rund 9 Dollar, mit dem die Aktie ins Jahr gestartet war.

Doch nicht nur Kleinanleger und Investoren müssen jetzt auf Russland als Ort für Investments verzichten. Auch zahlreiche aktiv gemanagte Fonds ziehen im Zuge der Strafmaßnahmen Gelder aus russischen Firmen ab – oder erwägen dies zu tun.

Für Aufsehen sorgte unlängst die Ankündigung des Finanzdienstleisters Morgan Stanley Capital International (MSCI), der als Herausgeber einer Reihe von Aktienindizes eine große Rolle bei passiven Fonds, sogenannten ETFs, spielt. MSCI zieht demnach in Betracht, russische Titel aus ihren Aktienindizes herauszuwerfen.

Große Aktienindizes künftig ohne russische Titel?

Russland sei "uninvestierbar" geworden, sagte MSCI-Manager Dimitris Melas der Nachrichtenagentur Reuters. "Es würde für uns nicht viel Sinn ergeben, russische Wertpapiere weiterhin aufzunehmen, wenn unsere Kunden und Investoren keine Transaktionen auf dem Markt durchführen können", fügte er hinzu, "Es ist für uns alle offensichtlich, dass der Markt sehr schwierig zu handeln ist, und in der Tat ist er heute nicht investierbar."

Zahlreiche ETFs, die etwa den Russland-Index MSCI Russia abbilden, müssten im Falle einer Einstellung des Index aufgelöst werden. Zudem würde der Schwellenländer-Index MSCI Emerging Markets, in dem russische Aktien einen Anteil von 3,24 Prozent haben, neu berechnet werden.

Für Russlands Firmen heißt das: Es wird ungemütlich. Denn wenn sie an den globalen Finanzmärkten keine frischen Gelder über die Ausgabe neuer Aktien einsammeln können, fehlt es ihnen über Kurz oder Lang an Investitionsmitteln. Hinzu kommt der extreme Imageschaden, den die Firmen davonziehen und viele der Unternehmen noch lange Zeit verfolgen dürfte.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherchen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur Reuters
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