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Rezession: Banken warnen vor den Folgen eines Gasembargos


Banken warnen vor den Folgen eines Gasembargos

  • Florian Schmidt
Von Florian Schmidt

04.04.2022Lesedauer: 2 Min.
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Christian Sewing (Archivbild): Der Deutsche-Bank-Chef ist zugleich Präsident des Bundesverbands deutscher Banken.
Christian Sewing (Archivbild): Der Deutsche-Bank-Chef ist zugleich Präsident des Bundesverbands deutscher Banken. (Quelle: imago-images-bilder)
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Der Krieg in der Ukraine sorgt für düstere Wirtschaftsaussichten. Das viel diskutierte Energieembargo könnte Deutschland dabei noch härter treffen, mahnt nun der Bankenverband.

Angesichts der mutmaßlichen Kriegsverbrechen russischer Soldaten im Kiewer Vorort Butscha werden die Forderungen nach einem Lieferstopp für russisches Gas lauter. Dennoch gibt es auch prominente Stimmen, die sich weiter gegen ein solches Gasembargo stellen, so etwa Christian Sewing, Chef der Deutschen Bank und Präsident des Bundesverbands deutscher Banken (BdB).

"Emotional kann ich jede Forderung nach einem Embargo und wir müssen uns das auch weiter ansehen", sagte Sewing am Montag anlässlich der BdB-Vorstandssitzung. Gleichzeitig warnte er vor einem "enormen Risiko" für die deutsche Wirtschaft.

"Eine deutliche Rezession in Deutschland wäre dann kaum zu vermeiden", so Sewing weiter. Ohnehin sei bereits jetzt klar, dass die Konjunktur durch den Ukraine-Krieg erheblich belastet wird. "Die Chefvolkswirte der privaten Banken haben ihre Prognose gegenüber den Einschätzungen vor Ausbruch des Krieges halbiert", führte der BdB-Präsident aus.

Geringeres Wachstum für das laufende Jahr erwartet

Für 2022 werde jetzt nur noch ein Wachstum von rund zwei Prozent erwartet, womit sich die Rückkehr zum Vor-Corona-Niveau weiter verzögern werde. Und selbst diese Prognose stehe unter Vorbehalt. Denn erhebliche Risiken, wie zuallererst die Energiepreise, seien noch nicht in die Berechnung eingeflossen.

"Auch die globalen Liefer- und Handelsketten werden noch einmal auf eine neue Zerreißprobe gestellt", sagte Sewing. Er verwies auf die neuen Lockdown-Maßnahmen in China im Zuge der Corona-Pandemie.

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Dazu kämen weiter steigende Inflationsraten in der Eurozone. "Mit über sieben Prozent dürften sie in diesem Halbjahr ein Niveau erreichen, das noch vor Kurzem außerhalb unserer Vorstellungskraft lag."

Embargo könnte zu höherer Inflation führen

Sewing hält im Falle eines Energieembargos sogar noch höhere Raten für wahrscheinlich. Im März war die Teuerung im Euroraum bereits mit einem Rekordwert von 7,5 Prozent weit über das Inflationsziel der Europäischen Zentralbank (EZB) von zwei Prozent hinausgeschossen.

Die unmittelbaren wirtschaftlichen Risiken aus dem Ukraine-Krieg sind Sewing zufolge für die deutschen Banken beherrschbar. Die deutschen Geldhäuser hätten bereits seit 2014 damit begonnen, ihr Geschäft in Russland deutlich zurückzufahren, sagte er: "So ist das Engagement heute in aller Regel sehr überschaubar."

Laut BdB-Hauptgeschäftsführer Christian Ossig lagen die Forderungen der deutschen Banken dort Ende November bei 7,5 Milliarden Euro. Das seien 0,4 Prozent der gesamten Auslandsforderungen der Banken.

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Verwendete Quellen
  • BdB-Pressekonferenz
  • Mit Material der Nachrichtenagentur Reuters
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Von Frederike Holewik
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