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Wegen Gasmangel: Bundesnetzagentur warnt vor "furchtbaren Konsequenzen"


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Bundesnetzagentur warnt vor "furchtbaren Konsequenzen"

Von afp
Aktualisiert am 06.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Gasflamme an einem Herd (Symbolbild): Die Bundesnetzagentur warnt vor den Auswirkungen eine Gasmangels.
Gasherd (Symbolbild): Die Bundesnetzagentur warnt vor den Auswirkungen eines Gasmangels. (Quelle: imago-images-bilder)
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Sollte sich die Gaslage verschärfen, stehen Deutschland nach Angaben der Bundesnetzagentur harte Zeiten bevor. Alle Bereiche des täglichen und Wirtschaftslebens wären betroffen. Doch Bürger können dabei helfen, das zu verhindern.

Ein akuter Gasmangel infolge des Ukraine-Kriegs würde nach Einschätzung der Bundesnetzagentur schwerwiegende Folgen für die Bevölkerung haben. "Es ist leider nicht völlig auszuschließen, dass wir Entscheidungen treffen müssen, die furchtbare Konsequenzen für Unternehmen, für Arbeitsplätze, für Wertschöpfungsketten, für Lieferketten, für ganze Regionen haben", sagte der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, am Dienstag dem "Handelsblatt". Er appellierte an alle Gasverbraucher, "heute schon Gas einzusparen, um den Füllstand der Speicher nicht zu belasten".

"Wollen dritte Stufe des Notfallplans Gas verhindern"

In dieser Hinsicht gehe sicher noch mehr. "Wir waren alle viel zu lange viel zu sorglos", sagte Müller. Seine Behörde fokussiere ihre Arbeit ganz darauf, eine Gasmangellage zu verhindern. "Wir wollen nicht, dass die dritte Stufe des Notfallplans Gas ausgerufen werden muss." Dazu zähle, "in intensiven Gesprächen mit verschiedenen Branchen herauszufinden, wo Einsparpotenziale sind".

In der dritten Stufe des Notfallplans kann die Bundesregierung in den Gasmarkt eingreifen. Die entsprechende Verordnung sieht vor, dass die Bundesnetzagentur als Bundeslastverteiler oder die Bundesländer als Lastverteiler hoheitliche Maßnahmen gemäß Gassicherungsverordnung durchführen. Das Ziel: Die Sicherung des lebenswichtigen Bedarfs an Gas unter besonderer Berücksichtigung der geschützten Kunden und Minimierung der Folgeschäden.

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Abfrage zum Gasstand im Mai

Die Bundesnetzagentur plant eine umfassende Erhebung des industriellen Gasverbrauchs, um im Fall eines Gasmangels über Abschaltungen entscheiden zu können. "Wir werden voraussichtlich im Mai bei den 2.500 größten Gasverbrauchern eine Abfrage starten", sagte Müller dem "Handelsblatt". Seine Behörde brauche einen aktuellen Einblick in die Gasverbräuche. "Wir werden dann über Daten verfügen, die es uns ermöglichen, dynamisch zu reagieren." Es sei von entscheidender Bedeutung, die Daten einheitlich zu sammeln und standardisiert zu verarbeiten.

Der Behördenchef wies Forderungen zurück, schon vor dem Eintreten einer akuten Gasmangellage Abschaltreihenfolgen festzulegen. "Eine verbindliche Abschaltliste ist eine absurde Vorstellung, die der Dynamik nicht gerecht wird", sagte er. Jetzt gehe es erst einmal darum, alle Potenziale zu nutzen, die auf freiwilliger Basis ausgeschöpft werden können, um dieses Szenario zu verhindern.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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Von Frederike Holewik, Anna Sophie Kühne
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