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Inflation in Deutschland steigt auf zehn Prozent: Höchster Wert seit 1951


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Inflation in Deutschland steigt auf 10,0 Prozent

Von dpa, reuters, cho, fls

Aktualisiert am 29.09.2022Lesedauer: 2 Min.
Einkaufen im Supermarkt (Symbolbild): Auch die Preise für Lebensmittel steigen.
Einkaufen im Supermarkt (Symbolbild): Auch die Preise für Lebensmittel steigen. (Quelle: imago-images-bilder)
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Die Preise ziehen weiter rasant an: Nach Auslaufen von Tankrabatt und 9-Euro-Ticket steigt die Inflationsrate im September über die 10-Prozent-Marke.

Inflation und kein Ende in Sicht: Im September hat sich die Jahresteuerung in Deutschland massiv erhöht – auf 10,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag auf Basis vorläufiger Schätzungen mit. Im August hatte die Rate noch 7,9 Prozent betragen.

Grund für den Anstieg ist vor allem, dass Waren und Dienstleistungen nach dem Wegfall des 9-Euro-Tickets und des Tankrabatts nun durchschnittlich wesentlich mehr kosten als ein Jahr zuvor.

Die Inflation in Deutschland ist damit auf den höchsten Stand seit Anfang der 1950er-Jahre geklettert. Damals lag die Jahresteuerung – auf weitgehend vergleichbaren Daten – bei 10,5 Prozent. Der Ukraine-Krieg hat die Preise vor allem für Energie, aber auch von Rohstoffen und Lebensmitteln enorm in die Höhe getrieben.

Privater Konsum geht zurück

Höhere Teuerungsraten schmälern die Kaufkraft von Verbraucherinnen und Verbrauchern, diese können sich für einen Euro weniger leisten. Der finanzielle Spielraum der Menschen schrumpft. Nach einer Umfrage des Handelsverbandes Deutschland (HDE) schränken sich bereits 60 Prozent der Verbraucher beim Einkaufen ein. Für die kommenden Monate richten sich demnach sogar 76 Prozent der Befragten darauf ein, sparsamer einzukaufen.

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"Viele Haushalte sind momentan gezwungen, deutlich mehr Geld für Energie auszugeben beziehungsweise für deutlich höhere Heizkostenabrechnungen zurückzulegen. Entsprechend müssen sie bei anderen Ausgaben, wie zum Beispiel neuen Anschaffungen, sparen", erläuterte Rolf Bürkl, Experte des Nürnberger Konsumforschers GfK jüngst. Das hat Folgen für Europas größte Volkswirtschaft, denn der Privatkonsum ist eine wichtige Konjunkturstütze.

Seit Monaten sind Energie und Lebensmittel die größten Preistreiber. Der russische Angriff auf die Ukraine sowie Lieferengpässe haben die bereits angespannte Lage verschärft. Im September kostete Energie 43,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, Nahrungsmittel verteuerten sich um 18,7 Prozent.

Europäische Zentralbank stemmt sich gegen Inflation

Zum Vormonat August stiegen die Verbraucherpreise im September insgesamt um 1,9 Prozent. Für etwas Entlastung sorgten in den vergangenen Monaten der von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte Tankrabatt sowie das 9-Euro-Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr.

Beide Maßnahmen liefen Ende August aus. Die Bundesregierung plant weitere Entlastungen. Beispielsweise sollen Rentnerinnen und Rentner sowie Studierende und Auszubildende eine einmalige Energiepreispauschale erhalten. Das Kindergeld soll zum Jahresanfang erhöht werden. Die steigenden Gaspreise will die Bundesregierung mit einer Gaspreisbremse dämpfen.

Auch auf Ebene der Europäischen Union wird über Maßnahmen diskutiert. Am Freitag kommen die für Energie zuständigen EU-Minister zu einem Sondertreffen in Brüssel zusammen.

Die Europäische Zentralbank (EZB), die sich nach langem Zögern mit höheren Zinsen gegen die rekordhohe Inflation stemmt, strebt für den Euroraum mittelfristig Preisstabilität bei zwei Prozent Inflation an. Die Inflation im gemeinsamen Währungsraum erreichte im August nach jüngsten Daten einen Rekordwert. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um 9,1 Prozent, wie das Statistikamt Eurostat jüngst mitteilte. Es ist die höchste Rate seit Einführung des Euro als Buchgeld 1999.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa und Reuters
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