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Erzeugerpreise erstmals seit zweieinhalb Jahren rückläufig – nachlassende Inflation?


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Erzeugerpreise erstmals seit zweieinhalb Jahren rückläufig

Von reuters
Aktualisiert am 21.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Einkauf im Supermarkt: Im Vergleich zum Vormonat gaben die Erzeugerpreise um durchschnittlich 4,2 Prozent nach.
Einkauf im Supermarkt: Im Vergleich zum Vormonat gaben die Erzeugerpreise um durchschnittlich 4,2 Prozent nach. (Quelle: IMAGO/Rolf Poss/imago-images-bilder)
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Experten erwarteten einen weiteren Preisanstieg. Doch völlig überraschend sinken die Erzeugerpreise im Oktober – zum ersten Mal seit zweieinhalb Jahren.

Die deutschen Hersteller haben ihre Preise im Oktober erstmals seit zweieinhalb Jahren gesenkt. Die Erzeugerpreise gaben um durchschnittlich 4,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat nach, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte. "Dies war der erste Preisrückgang gegenüber dem Vormonat seit Mai 2020." Im September hatte es noch ein Plus von 2,3 Prozent gegeben. Der Rückgang kommt völlig überraschend: Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonominnen und Ökonomen hatten mit einem erneuten Anstieg von 0,9 Prozent gerechnet.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat schwächte sich die Teuerungsrate auf 34,5 Prozent ab, nachdem es im August und September mit jeweils 45,8 Prozent die höchsten Anstiege seit Beginn der Erhebung im Jahr 1949 gegeben hatte. Die Entwicklung weckt die Hoffnung, dass die starke Inflation allmählich ihren Höhepunkt erreicht.

"Ein spektakulärer Preisrückgang nach all den Monaten mit deutlichen Preisanstiegen", sagte LBBW-Ökonom Jens-Oliver Niklasch. "Vielleicht das erste Signal eines gewissen, konjunkturbedingten Nachlassens des Preisdrucks." Das Minus komme vorrangig durch den Kostenrückgang für Großverbraucher zustande.

Im Oktober höchste Inflationsrate seit 1951

Produzentenpreise gelten als Vorläufer für die Entwicklung der Lebenshaltungskosten. Erhöhen oder senken die Erzeuger ihre Preise, kommt das in der Regel auch bei den privaten Haushalten an, zumindest teilweise. In der Statistik werden die Preise ab Fabriktor geführt – noch bevor die Produkte weiterverarbeitet werden oder in den Handel kommen. Im Oktober lagen die Verbraucherpreise 10,4 Prozent höher als ein Jahr zuvor, das ist die höchste Inflationsrate seit 1951.

Hauptverantwortlich für die starke Teuerung auf Erzeugerebene ist Energie, die seit Beginn des russischen Einmarschs in die Ukraine am 24. Februar erheblich mehr kostet. Hier lagen die Erzeugerpreise um 85,6 Prozent höher als im Oktober 2021. Leichtes Heizöl kostete um 76,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, Kraftstoffe 30,8 Prozent mehr. Gemessen am Vormonat September sanken die Energiepreise allerdings im Schnitt um 10,4 Prozent, "hauptsächlich verursacht durch den Rückgang der Preise für elektrischen Strom sowie für Erdgas in der Verteilung", wie die Statistikerinnen betonten.

Nahrungsmittel waren 25,1 Prozent teurer als im Vorjahresmonat. Besonders stark stiegen die Preise für Butter (+66,3 Prozent), Schweinefleisch (+47,0), Käse und Quark (+38,3) sowie Milch (+36,1). Kaffee war 29,1 Prozent teurer als im Oktober 2021.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
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