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Paypal und Klarna: Vorsicht vor dieser Kaufoption – so teuer kann es werden


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Vorsicht vor dieser Kaufoption bei Paypal und Klarna

Von t-online, cho

Aktualisiert am 24.11.2022Lesedauer: 3 Min.
Paypal-App im App Store (Symbolbild): Der Zahlungsdienst macht es Käufern sehr bequem. Doch gerade das kann teuer werden.
Paypal-App im App Store (Symbolbild): Der Zahlungsdienst macht es Käufern sehr bequem. Doch gerade das kann teuer werden. (Quelle: IMAGO/Claudia Nass)
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Rund um den "Black Friday" sind viele auf Schnäppchenjagd. Onlineshops locken dabei mit einer unkomplizierten Zahlungsoption. Doch die hat einen Haken.

Vom "Singles‘ Day" über die "Black Week" bis zum "Cyber Monday" – im November gibt es viele Gelegenheiten, Schnäppchen zu ergattern. Doch wer für den Einkauf die Ratenfinanzierung der großen Online-Bezahldienste Paypal oder Klarna nutzt, zahlt mitunter kräftig drauf, wie eine Stichprobenanalyse des Vergleichsportals Verivox zeigt.

Ratenzahlung: bequem, aber oft sehr teuer

12,90 Prozent Zinsen verlangte Klarna beim Testeinkauf für eine Ratenfinanzierung mit 2 Jahren Laufzeit. Für ein Notebook im Wert von 2.500 Euro summieren sich die Zinskosten bei diesen Konditionen auf insgesamt 328 Euro. Für die Finanzierung einer Couchgarnitur zum Preis von 4.079 Euro fallen insgesamt 535 Euro Zinsen an. Die Kosten für einen günstigen Ratenkredit sind nicht einmal halb so hoch.

Mit einem Zinssatz von 9,99 Prozent ist die Ratenfinanzierung bei Paypal etwas günstiger. Für die Finanzierung des Notebooks belaufen sich die Zusatzkosten dort auf 255 Euro, für die Wohnzimmermöbel werden insgesamt 416 Euro Zinskosten fällig.

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"Komfort ist oft teuer erkauft"

"Die Ratenzahlung über Bezahldienste wie Paypal oder Klarna ist für Verbraucher ungeheuer bequem, denn sie ist in vielen Onlineshops sehr unkompliziert in den Bestellprozess integriert. Mit wenigen Mausklicks ist der Ratenkauf abgeschlossen", sagt Verivox-Geschäftsführer Oliver Maier. "Allerdings ist dieser Komfort oft teuer erkauft. Wer seinen Einkauf stattdessen mit einem günstigen Bankkredit finanziert, zahlt deutlich weniger Zinsen."

Die Auswertung zeigt: Bei günstigen Banken erhält die Mehrheit der Kunden einen Kredit in der benötigten Höhe zum Zinssatz von 4,49 Prozent oder besser. Für die Finanzierung des 2.500 Euro teuren Notebooks fielen bei diesen Konditionen in zwei Jahren nur insgesamt 116 Euro Zinsen an. Für die Wohnzimmermöbel wären es 190 Euro.

Ratenkredit bis zu 65 Prozent günstiger

Verglichen mit der Finanzierung über Klarna würden Ratenkreditnehmer somit 65 Prozent Zinskosten sparen. Gegenüber der Paypal-Finanzierung beläuft sich die Ersparnis auf 54 Prozent.

Ausgewertet wurde der sogenannte Zwei-Drittel-Zinssatz. Diese Pflichtangabe der Banken ist repräsentativ für breite Kundengruppen. Zwei Drittel aller Kundinnen und Kunden erhalten ihren Kredit zu diesem Zinssatz oder günstiger.

Ein Problem haben Ratenkredite

Allerdings kommt die Finanzierung mit einem Ratenkredit nicht für jeden Konsumwunsch infrage. Die meisten Banken vergeben keine Kredite für Beträge unter 1.000 Euro. Wenn Verbraucher kleinere Einkäufe in Teilbeträgen abbezahlen möchten, kann der Ratenkauf über den Bezahldienst also eine geeignete Lösung sein.

"Doch wer regelmäßig auf Raten bezahlt, kann leicht den Überblick verlieren", warnt Maier. "Jede Finanzierung erhöht die laufenden Kosten. Wenn dann noch unerwartet weitere Belastungen hinzukommen, so wie aktuell zum Beispiel durch die steigenden Energie- und Lebensmittelpreise, kann es eng werden im Haushaltsbudget."

Wie sich die Monatsrate reduzieren lässt

Dann wiederum könne eine Umschuldung mit gleichzeitiger Verlängerung des Rückzahlungszeitraums helfen, die monatliche Belastung durch die Ratenzahlungen zu reduzieren.

  • Ein Beispiel: Bei Klarna zahlen Kunden für die zweijährige Finanzierung der Möbel eine Monatsrate von 192 Euro. Nach sechs Monaten sind von der ursprünglichen Kreditsumme noch 3.150 Euro offen. Wer diese Summe mit einem günstigen Ratenkredit zum Zinssatz von 4,49 Prozent ablöst und zugleich die verbleibende Laufzeit von 18 auf 36 Monate verdoppelt, muss nur noch 94 Euro für die monatliche Rate zahlen – fast 100 Euro weniger als bei der Klarna-Finanzierung.

"Während Kundinnen und Kunden ihre Zahlungen bei Klarna und Paypal maximal über 24 Monate strecken können, sind bei einem Ratenkredit auch längere Laufzeiten möglich", sagt Maier. Wichtig zu wissen sei dabei aber: "Je mehr Zeit sich Verbraucher für die Tilgung ihrer Verbindlichkeiten lassen, desto länger müssen sie Zinsen zahlen. Das treibt die Gesamtkosten in die Höhe."

Insgesamt 218 Euro Zinskosten würden für den Umschuldungskredit über die vollen 36 Monate Laufzeit anfallen. Das sind zwar 107 Euro mehr als der gleiche Kredit ohne Laufzeitverlängerung kosten würde. Aufgrund des deutlich günstigeren Zinssatzes reduzieren sich die Gesamtkosten im Vergleich zur Klarna-Finanzierung aber trotz der Laufzeitverlängerung um 95 Euro.

Zur Methode

Verivox hat die Finanzierungskonditionen von Klarna und Paypal für zwei Muster-Ratenkäufe mit zweijähriger Laufzeit für dieselben Produkte im selben Onlineshop recherchiert (abgerufen am 21. November 2022). Für die Berechnungen wurden Ratenfinanzierungen mit fester Laufzeit und gleichbleibenden Monatsraten gegenübergestellt. Klarna bietet alternativ dazu auch eine Ratenfinanzierung mit flexiblen Monatsraten zu einem Sollzinssatz von 11,95 Prozent zuzüglich 0,45 Euro pro Monat. Die Kosten des Ratenkredits wurden mit einem effektiven Jahreszins von 4,49 Prozent berechnet. Bei der günstigsten Bank im Verivox-Kreditvergleich erhalten zwei Drittel aller Kunden ihr Darlehen zu diesem oder einem besseren Zinssatz. Alle angegebenen Euro-Beträge sind auf ganze Euros gerundet.

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Verwendete Quellen
  • Auswertung von Verivox vom 22. November 2022
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