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Studie: Maske beim Sport für Gesunde unbedenklich

Studie  

Maske beim Sport für Gesunde unbedenklich

09.03.2021, 05:00 Uhr | dpa

Studie: Maske beim Sport für Gesunde unbedenklich. Masken beim Sport können zwar die Leistungsfähigkeit senken, bedeuten für Gesunde aber kein Gesundheitsrisiko.

Masken beim Sport können zwar die Leistungsfähigkeit senken, bedeuten für Gesunde aber kein Gesundheitsrisiko. Das ergab eine Studie aus Mailand. Foto: Bernd Thissen/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Sport bedeutet Anstrengung - und mit einem Mund-Nasen-Schutz wird es noch anstrengender. Das zeigen Forscher in einer im "European Respiratory Journal" vorgestellten Studie. Wohl weil es den Probanden schwerer fiel, ein- und auszuatmen, konnten sie mit chirurgischer oder FFP2-Maske demnach rund 10 Prozent weniger Leistung bringen.

"Diese Reduktion ist gering - entscheidend ist, dass sie nicht auf ein Risiko für gesunde Menschen hindeutet, die mit einer Gesichtsmaske trainieren, selbst wenn sie an ihre äußersten Kapazitäten kommen", erklärt der Kardiologe Massimo Mapelli von der Universität Milan, Mitautor der Studie.

Allerdings ist die Studie klein: Lediglich zwölf Frauen und Männer wurden einbezogen, alle keine professionellen Sportler, im Durchschnitt 40 Jahre alt und gesund. Während die Probanden jeweils mit und ohne Maske auf einem Fahrradergometer trainierten, maßen die Forscher Herzaktivität, Blutdruck, Atmung und Sauerstoffgehalt im Blut.

Ihre Erkenntnisse deuten darauf hin, dass medizinische Masken von gesunden Menschen selbst bei intensiver Bewegung ohne Probleme getragen werden können. "Während wir darauf warten, dass mehr Menschen gegen das Coronavirus geimpft werden, könnten diese Erkenntnisse dazu beitragen, dass es sicherer wird, Fitnessstudios zu öffnen", so Mapelli. Ob die sportliche Betätigung mit Maske bei Menschen etwa mit Herz- oder Lungenkrankheiten ebenso sicher sei, müsse allerdings noch eingehend untersucht werden.

Bereits im Juli 2020 hatten Forscher der Uni Leipzig die Leistungsfähigkeit beim Tragen von Masken bei zwölf gesunden Männern im Alter von etwa 38 Jahren untersucht. Demnach reduzierten sowohl chirurgischer Mundschutz als auch FFP2-Maske Trainingsparameter wie die maximale Leistung und die maximale Sauerstoffaufnahme. Auch hier wurde auf die Einschränkung verwiesen, dass nur vergleichsweise junge und gesunde Teilnehmer einbezogen wurden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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