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Erstaunlicher Grund: Mehr Schönheits-OPs am Gesicht im Pandemiejahr

Erstaunlicher Grund  

Mehr Schönheits-OPs am Gesicht im Pandemiejahr

11.06.2021, 17:19 Uhr | AFP

Erstaunlicher Grund: Mehr Schönheits-OPs am Gesicht im Pandemiejahr. Schönheitskorrektur: Während der Corona-Pandemie ließen mehr Deutsche ihr Gesicht verschönern. (Quelle: imago images/Emil Umdorf)

Schönheitskorrektur: Während der Corona-Pandemie ließen mehr Deutsche ihr Gesicht verschönern. (Quelle: Emil Umdorf/imago images)

Trotz Isolation und Homeoffice: Im Corona-Jahr 2020 ließen mehr Deutsche ihr Gesicht optimieren. Professionelle Schönmacher haben dafür eine überraschende Erklärung.

Das Interesse an Schönheitskorrekturen im Gesicht ist in Deutschland während der Pandemie gestiegen. Drei Viertel aller ästhetischen Behandlungen im Jahr 2020 wurden am Gesicht vorgenommen, das waren rund 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr, wie die Vereinigung der Deutschen Ästhetisch-Plastischen Chirurgen (VDÄPC) am Freitag in Berlin berichtete.

Mehr Videokonferenzen und Smartphone-Nutzung

VDÄPC-Präsident Steffen Handstein führt den Anstieg der ästhetischen Eingriffe auch auf die vermehrte Nutzung von Videokonferenzen, Smartphones und sozialen Medien zurück. "Homeoffice führte zu einer kritischen Betrachtung der eigenen Optik", erklärte Handstein. "Und das ist erst der Anfang."

Dabei stehen die sogenannten minimalinvasiven Eingriffe am Gesicht wie beispielsweise Faltenbehandlung mit Botox mit mehr als 48.300 Behandlungen an der Spitze, während ästhetisch-plastische Gesichtsbehandlungen im Corona-Jahr mit rund 12.000 Eingriffen um fast fünf Prozent weniger nachgefragt wurden.

Lächeln mit den Augen wurde wichtiger

Neu auf Platz drei rutschte im Corona-Jahr die Oberlidstraffung, welche die Lippenkorrekturen auf den vierten Platz verdrängte. Auf Platz fünf folgten die Nasenkorrekturen. 88,8 Prozent der Menschen, die im vergangenen Jahr ästhetische Eingriffe im Gesicht vornehmen ließen, waren Frauen – nur 11,2 Prozent Männer.

Für die Patientinnen und Patienten sei das "Lächeln mit den Augen zum elementaren Kommunikationsmittel avanciert", erklärte Handstein. "Durch die Maskenpflicht lächeln die Menschen auch mit den Augen, nicht nur mit dem Mund." Einen Trend zu jüngeren Patienten konnte eine Blitzumfrage des Verbands indes nicht feststellen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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