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Usain Bolt lässt sich Hyaluronsäure spritzen

Hyaluronsäure gegen Arthrose  

Dieses Elexier machte Usain Bolt fit für Olympia

09.08.2012, 17:15 Uhr | nho

Usain Bolt lässt sich Hyaluronsäure spritzen. Usain Bolt lässt sich Hyaluronsäure spritzen. (Quelle: dpa/Thinkstock by Getty-Images)

Usain Bolt lässt sich Hyaluronsäure spritzen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/dpa)

Die Gelenke von Leichtathleten wie Sprintstar Usain Bolt müssen einiges aushalten. Häufig kommt es durch die übermäßige Belastung zu Schmerzen im Gelenk oder zu Gelenkarthrose. Deshalb setzen Profisportler auf ein Extrakt, das aus Hahnenkämmen gewonnen wird. Auch Usain Bolt lässt es sich vom Mannschaftsarzt der Bayern, Dr. Hans-Wilhelm Müller Wohlfahrt, ins Knie spritzen, wie bild.de berichtet. Wir erklären, was dahinter steckt.

In jungen Jahren produzieren wir Hyaluronsäure selbst

Das geheimnisvolle Extrakt aus dem Hahnenkamm ist in künstlich hergestellter Hyaluronsäure enthalten. Hyaluronsäure ist ein wichtiger Bestandteil des Bindegewebes und in fast allen Zellen des menschlichen Körpers zu finden. Sie hat die Funktion, Wasser zu binden und die beweglichen Teile des Körpers, wie Gelenke und Muskeln, zu schmieren. In jungen Jahren produzieren wir Hyaluronsäure selbst. Im Alter lässt die Produktion allerdings stark nach. Eine Folge sind Schmerzen und Bewegungseinschränkungen. Deshalb gewinnt man die Säure heutzutage aus tierischem Ausgangsmaterial, wie dem Hahnenkamm, oder stellt sie biotechnologisch aus Streptokokken-Kulturen her.

Hyaluronsäure verringert die Reibung im Gelenk sofort

Hyaluronsäurepräparate werden direkt in die Gelenke gespritzt, um es zu schmieren und als „Stoßdämpfer“ zu wirken. So können sie die Gleitfähigkeit des Knorpels verbessern und die Funktionstüchtigkeit eines abgenutzten Gelenks wiederherstellen. Zudem wirken sie schmerzlindernd. Die häufigste Anwendung findet Hyaluronsäure bei arthrosegeschädigten Gelenken und in der Nachbehandlung von Sportverletzungen im Kniegelenk. Eine Behandlung umfasst in der Regel fünf Injektionen mit je einer Woche Abstand und hält sechs bis neun Monate an. Die Behandlung muss allerding aus eigener Tasche gezahlt werden. Je nach Präparat und Arztpraxis variieren die Kosten von 20 Euro bis zu 270 Euro pro Injektion.

Nebenwirkungen treten nur selten auf

Da Hyaluronsäure eine körpereigene Substanz ist, kommt es bei der Injektion nur selten zu heftigen Nebenwirkungen. Es kann eine Reizung des Gelenkes spürbar werden. Für einige Tage können die Schmerzen etwas zunehmen. In Ausnahmefällen kann sich das Gelenk entzünden.

Hyaluronsäure ist gut für die Haut

Hyaluronsäure ist nicht nur gut für die Gelenke. Sie wird auch zur Faltenunterspritzung, zum Modellieren der Lippen, zur Hautauffrischung oder auch zum Aufbau von Gesichtskonturen verwendet. Durch eine hohe Wasserbindungsfähigkeit verbessert sie das Feuchtigkeitsmilieu der Haut und regt den Stoffwechsel im Bindegewebe an. Der Effekt der Säure hält bis zu sechs Monate an und kann durch Wiederholungsbehandlungen optimiert werden.

Hyaluronsäure beugt der Austrocknung vor

Auch einige Nasensprays und Augentropfen enthalten Hyaluronsäure. In Nasensprays gegen Schnupfen beugen sie der Austrocknung der Nasenschleimhäute vor. In Augentropfen wird sie zur Behandlung von trockenen Augen verwendet. Dank ihrer Elastizität sorgt sie für einen stabilen und langanhaltenden Tränenfilm ohne Beeinträchtigung des Sehens. Daher wird Hyaluronsäure auch in Reinigungs- und Pflegelösungen für Kontaktlinsen verwendet.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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