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Kampf gegen Kinderkrankheit: Masern-Impfpflicht in Kitas und Schulen kommt

Kampf gegen Kinderkrankheit  

Masern-Impfpflicht in Kitas und Schulen kommt

20.12.2019, 15:33 Uhr | dpa

Kampf gegen Kinderkrankheit: Masern-Impfpflicht in Kitas und Schulen kommt. Nicht nur Kita- oder Schulkinder müssen künftig gegen Masern geimpft sein - auch Lehrkräfte, Erzieherinnen und Klinikpersonal.

Nicht nur Kita- oder Schulkinder müssen künftig gegen Masern geimpft sein - auch Lehrkräfte, Erzieherinnen und Klinikpersonal. Foto: Julian Stratenschulte/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Zum stärkeren Schutz vor hoch ansteckenden Masern kommt eine Impfpflicht für Kinder in Kitas und Schulen. DerBundesratließ am Freitag ein vom Bundestag beschlossenes Gesetz passieren, das am 1. März 2020 in Kraft treten soll.

Eltern müssen dann vor der Aufnahme nachweisen, dass ihre Kinder geimpft sind. Für Kinder, die schon zur Kita oder zur Schule gehen, muss der Nachweis bis zum 31. Juli 2021 erfolgen. Bei Verstößen drohen bis zu 2500 Euro Bußgeld.

Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte in der Länderkammer, Masern seien keine harmlose Kinderkrankheit. Sie könnten einen bösen Verlauf bis hin zu Lungen- und Gehirnentzündungen nehmen. Eine Impfpflicht sei zwar ein Eingriff in die Freiheit des Einzelnen. Zum Freiheitsbegriff gehöre aber auch, nicht unnötig durch andere gefährdet zu werden.

Greifen soll die Impfpflicht auch für Lehrkräfte und Erzieherinnen sowie für Personal in medizinischen Einrichtungen wie Kliniken. Ebenfalls Pflicht werden Masern-Impfungen außerdem für Bewohner und Mitarbeiter in Asyl-Unterkünften.

Gebilligt wurden mit dem Gesetz auch weitere Neuregelungen. Opfer von Vergewaltigungen bekommen eine "vertrauliche Spurensicherung" mit Untersuchungen etwa auf Sperma, K.o.-Tropfen oder Alkohol künftig bundesweit von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Um Jugendliche vor unnötigen Schönheitsoperationen zu bewahren, wird Werbung verboten, die sich an sie richtet.

Brauchen Patienten regelmäßig ein bestimmtes Arzneimittel, können Ärzte künftig ein "Wiederholungsrezept" ausstellen - damit kann ein Mittel bis zu dreimal wiederholt in der Apotheke abgeholt werden.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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