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Drei Wochen kein Sport: Nach Drüsenfieber lange schonen

Drei Wochen kein Sport  

Nach Drüsenfieber lange schonen

22.01.2020, 11:58 Uhr | dpa

Drei Wochen kein Sport: Nach Drüsenfieber lange schonen. Pfeiffersches Drüsenfieber vergrößert unter anderem die Milz - dadurch ist das Organ besonders empfindlich.

Pfeiffersches Drüsenfieber vergrößert unter anderem die Milz - dadurch ist das Organ besonders empfindlich. Foto: Christin Klose/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Köln (dpa/tmn) - Das Pfeiffersche Drüsenfieber gehört zu den hartnäckigeren Krankheiten: In der Regel dauern die Beschwerden mehrere Wochen an.

Und selbst wenn Fieber und Halsentzündung abgeschwollen sind, sollten sich Betroffene lange schonen. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin. Die Krankheit, auch Mononukleose genannt, trifft vor allem Jugendliche und junge Erwachsene.

Warum ist die zusätzliche Schonung so wichtig? Weil zu den Symptomen der Mononukleose auch eine Vergrößerung der Milz gehört. Dadurch ist das Organ besonders verletzungsgefährdet - Stöße in Bauch oder Brust können, beim Sport etwa, schnell einen Milzriss oder eine -ruptur verursachen. Der BVKJ rät jungen Leuten daher, nach dem Ende der Krankheit mindestens drei Wochen lang auf Sport zu verzichten. Gefährlich sind vor allem Kontaktsportarten und Gewichtheben.

Das für Mononukleose verantwortliche Epstein-Barr-Virus wird häufig durch Speichel beim Küssen übertragen. Daher trägt die Krankheit auch Spitznamen wie Kuss-Krankheit oder Studentenfieber. Andere Infektionswege sind gemeinsam genutztes Besteck oder Blut und weitere Körperflüssigkeiten. Bis zum 30. Lebensjahr haben sich den Angaben nach rund 95 Prozent aller Europäer mit dem Virus angesteckt - die Krankheit bricht aber längst nicht bei allen aus (www.kinderaerzte-im-netz.de).

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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