Sie sind hier: Home > Gesundheit > Gesundheitswesen >

Das soll sich bei der Säuglingsimpfung ändern

Zuverlässiger Schutz  

Das soll sich bei der Säuglingsimpfung ändern

26.06.2020, 14:52 Uhr | dpa-tmn

Das soll sich bei der Säuglingsimpfung ändern. Impfung eines Babys (Symbolbild): Die neue Maßnahme soll den Impfplan vereinfachen. (Quelle: Getty Images/Prostock-Studio)

Impfung eines Babys (Symbolbild): Die neue Maßnahme soll den Impfplan vereinfachen. (Quelle: Prostock-Studio/Getty Images)

Säuglinge haben in ihren ersten Lebensmonaten ziemlich viele Impftermine beim Arzt. Einer soll nach Empfehlungen der zuständigen Expertenkommission künftig entfallen. Die zeitlichen Abstände sind nun besonders wichtig.

Säuglinge sollen die Sechsfachimpfung gegen Diphterie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis B, Polio und Hib-Bakterien künftig in drei Dosen bekommen, nicht mehr in vier. Das empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) des Robert Koch-Instituts (RKI).

Diese Impfdosis entfällt

Die Grundimmunisierung gegen diese Erreger soll künftig durch Impfungen im zweiten, vierten und elften Lebensmonat erfolgen – die bisher vorgesehene Impfdosis im Alter von drei Monaten entfalle, wie das RKI mitteilt.

Nur Frühgeborene, die vor der 37. Schwangerschaftswoche auf die Welt kommen, sollten aufgrund ihres noch nicht ausgereiften Immunsystems weiterhin nach dem alten 3+1-Schema geimpft werden, heißt es.

Impfplan soll vereinfacht werden

Das Ziel hinter der Maßnahme: Laut Stiko soll es den Impfplan vereinfachen und Eltern sowie Säugling einen zusätzlichen Arzttermin ersparen – das wiederum soll es leichter machen, die Sechsfachimpfung vollständig und zeitgerecht umzusetzen, so das RKI. Die verfügbaren Impfstoffe seien für beide Schemata zugelassen.

Bei dem neu empfohlenen Schema mit nur noch drei Impfdosen sei es besonders wichtig, dass die erste Impfung frühzeitig im Alter von acht Wochen gegeben werde – und die anderen entsprechend zu den empfohlenen Zeitpunkten im Alter von vier und elf Monaten.

Halbes Jahr zwischen zweiter und dritter Dosis

Damit der Langzeitschutz zuverlässig sei, müsse zwischen der zweiten und dritten Dosis mindestens ein halbes Jahr liegen. Idealerweise ist die Grundimmunisierung vor dem ersten Geburtstag abgeschlossen. Kommt das Kind früh in die Kita, sei es dann schon geschützt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Gesundheitswesen

shopping-portal