• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Umfragen
  • ARD-Deutschlandtrend | Ampel, Olympia, Ukraine ÔÇô Umfrage offenbart Probleme


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextTod mit 40: Moderatorin erliegt KrankheitSymbolbild f├╝r einen TextScholz erntet Shitstorm nach PKSymbolbild f├╝r einen TextSerena Williams scheitert dramatischSymbolbild f├╝r einen Text20 Jahre Haft f├╝r Ghislaine MaxwellSymbolbild f├╝r einen TextMann legt abgetrennten Kopf vor GerichtSymbolbild f├╝r einen TextEcstasy-Labor auf Nato-Milit├ĄrbasisSymbolbild f├╝r einen TextEurojackpot: Die aktuellen GewinnzahlenSymbolbild f├╝r einen TextGr├╝nen-Politikerin stirbt nach RadunfallSymbolbild f├╝r einen TextEx-Bayern-Profi will zu PSGSymbolbild f├╝r einen TextBoateng k├╝ndigt Karriereende anSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserSupermarkt: Warnung vor Abzock-MascheSymbolbild f├╝r einen TextDieses St├Ądteaufbauspiel wird Sie fesseln

Umfrage offenbart gleich mehrere Probleme

Von Liesa W├Âlm

Aktualisiert am 04.02.2022Lesedauer: 4 Min.
Olaf Scholz: Die Unzufriedenheit mit dem Bundeskanzler nimmt zu.
Olaf Scholz: Die Unzufriedenheit mit dem Bundeskanzler nimmt zu. (Quelle: photothek/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Die Ampel f├╝hrt seit wenigen Monaten das Land an, doch schon jetzt zeigt sich: Die Unzufriedenheit mit Olaf Scholz und seinen Ministern w├Ąchst ÔÇô und bei mehreren Themen haben die Deutschen eine klare Haltung.

Das Wichtigste im ├ťberblick


  • Bundestagswahl
  • Zufriedenheit mit Bundesregierung
  • Beliebtheit von Politikern
  • Corona-Impfpflicht
  • Waffenlieferungen an die Ukraine
  • Olympische Spiele

Beim "Deutschlandtrend" hat die SPD mehrere Prozentpunkte im Vergleich zum Vormonat eingeb├╝├čt ÔÇô und die Union steht zum ersten Mal seit der Bundestagswahl im September 2021 wieder an der Spitze. Zugleich w├Ąchst die Unzufriedenheit mit der Ampelregierung und die Minister werden unbeliebter. Bei den Themen Corona-Impfpflicht, Waffenlieferungen von Deutschland an die Ukraine, Ostseepipeline Nord Stream 2 und den Olympischen Spielen in Peking zeichnen sich deutliche Tendenzen ab. Die Ergebnisse des "Deutschlandtrends" im ├ťberblick:


Ampelkoalition: Das sind die Minister und Ministerinnen

Olaf Scholz wurde zum Kanzler der Ampelregierung gew├Ąhlt und f├╝hrt das neue Bundeskabinett damit an. Vor B├Ąrbel Bas (SPD), Bundestagspr├Ąsidentin, legte der 63-J├Ąhrige den Amtseid f├╝r seine erste Amtszeit ab.
Wolfgang Schmidt, 51 Jahre, wird Kanzleramtsminister. Er galt schon vorher als aussichtsreichster Kandidat f├╝r das Amt. Er ist Scholz' engster Vertrauter.
+15

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Zeugin: Trump schmiss aus Wut Teller mit Essen an die Wand
Hutchinson im Untersuchungsausschuss: Trump streitet ihre Vorw├╝rfe ab, doch w├╝rde er es auch unter Eid tun?


Bundestagswahl

Erstmals seit der Bundestagswahl liegt die Union in der ARD-Umfrage wieder vor der SPD. Wenn am n├Ąchsten Sonntag Wahl w├Ąre, k├Ąme die SPD auf 22 Prozent, ergab die am Donnerstag ver├Âffentlichte Erhebung des Instituts Infratest dimap. Dies sind vier Prozentpunkte weniger als im Januar. Die Union legte dagegen um vier Prozentpunkte auf 27 Prozent zu.

Bei den anderen Parteien gab es kaum Verschiebungen: Die Gr├╝nen kommen unver├Ąndert auf 16 Prozent, die FDP verlor einen Punkt auf zehn Prozent und die AfD legte um einen Punkt auf zw├Âlf Prozent zu. Die Linke k├Ânnte unver├Ąndert mit f├╝nf Prozent rechnen.

Zufriedenheit mit Bundesregierung

Die Verluste der SPD in der Sonntagsfrage gehen einher mit einer gestiegenen Unzufriedenheit mit der Arbeit der neuen Bundesregierung. Aktuell sind demnach 38 Prozent (minus acht Prozentpunkte) der Befragten sehr zufrieden oder zufrieden mit der Arbeit der Berliner Ampelkoalition. Eine Mehrheit der Bundesb├╝rger zeigt sich im Vergleich zum Vormonat allerdings deutlich unzufriedener: 57 Prozent, das sind 20 Prozentpunkte mehr.

Unter den Parteianh├Ąngern wird deutlich: Am h├Âchsten ist die Zufriedenheit bei potenziellen W├Ąhlern der SPD (68 Prozent), der Gr├╝nen (67 Prozent) und der FDP (42 Prozent), also der Ampelparteien. Ebenso 42 Prozent der Linken-Anh├Ąnger zeigten sich zufrieden. Die Sympathisanten der Oppositionsparteien sind deutlich weniger zufrieden: Bei der Union sind es 29 Prozent, bei der AfD lediglich acht Prozent.

Beliebtheit von Politikern

Die sinkende Zufriedenheit spiegelt sich auch in den Popularit├Ątswerten f├╝r Kanzler Olaf Scholz (SPD) wider. Nach 60 Prozent im Vormonat ├╝berzeugt Scholz aktuell nur 43 Prozent der Wahlberechtigten, die H├Ąlfte (51 Prozent) ├Ąu├čert sich kritisch. Auch FDP-Finanzminister Christian Lindner (43 Prozent; minus sechs Punkte) und Gr├╝nen-Vizekanzler Robert Habeck (39 Prozent; minus neun Punkte) verlieren deutlich an Zuspruch.

Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) f├╝hrt im Februar die Liste der abgefragten Parteipolitiker mit deutlichem Vorsprung an (59 Prozent). Mit einem R├╝ckgang um sieben Prozentpunkte wird aber auch er kritischer gesehen als noch im Januar. Ern├Ąhrungs- und Landwirtschaftsminister Cem ├ľzdemir b├╝├čt ebenfalls ein: Mit neun Prozentpunkten weniger kommt der Gr├╝nen-Politiker auf eine Zufriedenheit von 44 Prozent. Justizminister Marco Buschmann erhielt zwei Punkte weniger, mit dem FDP-Politiker zeigten sich 14 Prozent zufrieden. Die ARD f├╝hrt das auf die noch geringe Bekanntheit des FDP-Mannes zur├╝ck.

Zugelegt hat der neue CDU-Vorsitzende Friedrich Merz. Er verbesserte sich im Vergleich zum Vormonat um f├╝nf Punkte auf 37 Prozent. Auch Au├čenministerin Baerbock gewann vier Punkte und kommt derzeit auf 36 Prozent. Sie erzielt damit laut ARD ihren zweitbesten pers├Ânlichen Wert im "Deutschlandtrend".

Loading...
Symbolbild f├╝r eingebettete Inhalte

Embed

Corona-Impfpflicht

Eine Mehrheit der Deutschen spricht sich weiterhin f├╝r eine Impfpflicht aus, um die Ausbreitung des Coronavirus und die dadurch drohende ├ťberlastung der Intensivstationen einzud├Ąmmen. In der aktuellen Umfrage bef├╝rworten 53 Prozent der Befragten eine Impfpflicht ab 18 Jahren, zw├Âlf Prozent sprechen sich f├╝r eine Impfpflicht ab 50 Jahren aus. Ein Drittel lehnt eine Impfpflicht g├Ąnzlich ab.

Ab Mitte M├Ąrz gilt bundesweit eine einrichtungsbezogene Impfpflicht. Sie sieht vor, dass Besch├Ąftigte in Einrichtungen wie Arztpraxen, Kliniken und Pflegeheimen bis 15. M├Ąrz nachweisen m├╝ssen, dass sie geimpft oder genesen sind. Damit sollen Patientinnen, Patienten und Pflegebed├╝rftige besser vor einer Corona-Infektion gesch├╝tzt werden. ├ťber eine allgemeine Impfpflicht muss noch entschieden werden.

Waffenlieferungen an die Ukraine

Bislang zeigte sich die Bundesregierung zur├╝ckhaltend, was Lieferungen von Waffen aus Deutschland in die Ukraine angeht. Das osteurop├Ąische Land steht im Mittelpunkt des Konflikts mit Russland. Auch die Mehrheit der Deutschen h├Ąlt Waffenlieferungen f├╝r falsch, 71 Prozent der Befragten sprechen sich dagegen aus. 20 Prozent halten es hingegen f├╝r richtig. Bei den Linken-Anh├Ąngern ist die Ablehnung mit 86 Prozent am gr├Â├čten, am niedrigsten ist sie bei den FDP-Sympathisanten mit 62 Prozent.

Zugleich ist die H├Ąlfte der Umfrageteilnehmer f├╝r ein Angebot von Nato-Sicherheitsgarantien an Russland. Bislang lehnt der Westen die Forderung von Pr├Ąsident Wladimir Putin ab.

Dass Deutschland am umstrittenen Projekt Nord Stream 2 festh├Ąlt, bef├╝rworten 57 Prozent der Befragten. Weniger als ein Drittel, 29 Prozent, stimmten daf├╝r, nicht an der Gaspipeline festzuhalten. Am gr├Â├čten ist die Zustimmung f├╝r das Projekt unter den potenziellen W├Ąhlern der AfD mit 75 Prozent, am niedrigsten ist sie mit 41 Prozent bei den Gr├╝nen-Anh├Ąngern.

Olympische Spiele

Das Interesse an den 24. Olympischen Winterspielen in Peking ist dem "Deutschlandtrend" zufolge sehr gering: Eine Mehrheit von 80 Prozent gab an, sich wenig beziehungsweise gar nicht daf├╝r zu interessieren. Lediglich 19 Prozent zeigen gro├čes oder sehr gro├čes Interesse an dem Wettbewerb.

Loading...
Symbolbild f├╝r eingebettete Inhalte

Embed

Die Sicht auf das Event hat sich im Vergleich zu fr├╝heren Jahren deutlich ver├Ąndert: 52 Prozent der Befragten gaben an, dass sich ihre Einstellung eher verschlechtert hat. Lediglich zwei Prozent meinen, dass sich ihre Sicht verbessert hat.

66 Prozent der Umfrageteilnehmer halten es f├╝r falsch, dass die Winterspiele im chinesischen Peking stattfinden, lediglich 15 Prozent halten es f├╝r richtig. Den Austragungsort Peking f├╝r die Sommerspiele 2008 hielt auch die Mehrheit der Deutschen f├╝r falsch. 68 Prozent geben an, dass die Vergabe an China wegen der politischen Verh├Ąltnisse kritisch gesehen wird.

Loading...
Loading...
Loading...

Die Olympischen Winterspiele in Peking sind am Freitag gestartet und dauern bis zum 20. Februar. Das Event war von mehreren L├Ąndern boykottiert worden, da L├Ąnder wie die USA, Gro├čbritannien oder D├Ąnemark China f├╝r Menschenrechtsverletzungen kritisieren. Verfolgen Sie hier die Nachrichten zu dem Sportevent.

F├╝r die repr├Ąsentative Erhebung befragte Infratest dimap 1.339 Wahlberechtigte zwischen dem 31. Januar und dem 2. Februar. Die m├Âgliche Fehlerquote liegt bei zwei bis drei Prozentpunkten.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
ARDAfDBundesregierungB├╝ndnis 90/Die Gr├╝nenDeutschlandDeutschlandtrendDie LinkeFDPImpfpflichtNord Stream 2Olaf ScholzPekingRobert HabeckRusslandSPDSonntagsfrageUkraineUmfrage
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website