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Saugroboter: Die fünf besten Modelle im Vergleich

Krümel-Killer  

Saugroboter: Die besten Modelle für Ihr Zuhause

14.11.2018, 14:21 Uhr | t-online.de, dpa

Saugroboter: Die fünf besten Modelle im Vergleich. Staubsauger-Roboter halten den Boden selbstständig in Schuss. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/coffeekai)

Staubsauger-Roboter halten den Boden selbstständig in Schuss. (Quelle: coffeekai/Thinkstock by Getty-Images)

Wollmäuse, Brotkrümel oder Fussel? Die sind mit einem Staubsauger-Roboter passé. Zwar können die autonomen Helferlein noch nicht mit gewöhnlichen Bodensaugern mithalten, zumindest reduzieren sie aber den Saugaufwand pro Woche durch ihren regelmäßigen Einsatz. Wir stellen Ihnen 5 Modelle vor, die für den Haushalt geeignet sind.

Saugroboter saugen den Schmutz mit kreisenden Borsten in ihre Staubbox. Diese Geräte sind vor allem für groben Schmutz geeignet. Am besten lassen Sie Ihren Saugroboter regelmäßig durch die Wohnung fahren, welche Zimmer er reinigen soll, programmieren Sie vorab. Vor Abstürzen ist der Roboter durch spezielle Sensoren geschützt.

Fahrweise der Saugroboter
Günstige Geräte fahren die Räume kreuz und quer ab. Was merkwürdig erscheint, ist mathematisch durchdacht: Die wechselnden Fahrmuster sorgen dafür, dass der Saugroboter mit der Zeit alle Teile des Raumes abfährt (Chaosprinzip). In der Praxis kommt es jedoch vor, dass Stellen mehrfach oder gar nicht gesaugt werden. Saugroboter mit Lasernavigation erstellen eine Karte und fahren die Räume strukturiert in Bahnen ab. Dadurch sind sie in der Regel schneller fertig.

Die meisten Geräte lassen sich per Smartphone-App bequem aus der Ferne steuern. Geht den Robotersaugern bei der Arbeit der Saft aus, fahren sie selbständig zurück zur Ladestation, tanken dort auf und kehren an die zuletzt gereinigte Stelle zurück.

Ein Tipp: Höhenmaße bis maximal zehn Zentimeter sollten nicht überschritten werden – fünf bis sieben Zentimeter erweisen sich am praxistauglichsten.

Preislich liegen Saugroboter zwischen sehr günstigen 100 Euro (nur bedingt zu empfehlen) und 1000 Euro. Gute Geräte gibt es ab 300 Euro.

Ecovacs Deebot Slim2 – der Bestseller

Der Ecovacs Deebot Slim2 gilt als der meist verkaufte Saugroboter und er ist auch noch der schmalste seiner Art. Im Test des Online-Magazins haushalts-robotic.de (Ausgabe 07/2017) hat das Gerät als Testsieger abgeschlossen. Mit seiner Höhe von nur 5,7 Zentimeter passt er problemlos unter die meisten Möbelstücke. Ist doch mal keine Lücke vorhanden, nutzt der Deebot Slim2 Ultra seine Anti-Kollisionssensoren sowie einen weichen Anstoßschutz, um Ihre Möbel zu schützen. Schön leicht ist er außerdem: Gerade einmal 2,2 Kilogramm bringt er auf die Waage.

Hat der Deebot Slim2 eine 70 Quadratmeter große Fläche abgesaugt, ist sein 320 Milliliter fassender Staubbehälter voll. Wenn Sie in einer entsprechend großen Wohnung leben, könnte der Ecovacs durchaus ein passendes Gerät für Sie sein. Auch wenn Sie ein Haustier wie Hund oder Katze haben, dürfte der Slim2 in Ihre engere Auswahl fallen. Er reinigt mit direkter Absaugfunktion – perfekt um Böden von Tierhaaren zu befreien, da sich die Haare nicht in einer Bürste sammeln.

Die Saugöffnung des Ecovacs-Robos bleibt stets dicht am Boden, da sich seine Antriebsräder automatisch an unebene Flächen wie Naturholz- und Strukturfußböden anpassen können. Außerdem ermöglichen es die Räder des Slim2 Türschwellen und Teppiche zu überfahren, die etwa einen Zentimeter hoch sind. Die Reinigung beim Slim2 erfolgt nach dem Chaosprinzip. Dabei fährt er kreuz und quer durch die Wohnung und gelangt an manche Stellen mehrmals und an andere Stellen erst bei der nächsten Reinigung.

Ecovacs Robotics Deebot Slim2

  • Akku-Laufzeit: etwa 110 Minuten
  • Ladezeit: rund 4 Stunden
  • Kapazität des Staubbehälters: 0,3 Liter
  • App-Steuerung: ja
  • Höhe: 5,7 Zentimeter

Neato Botvac D3 Connected – der Sauger für die Ecken

Ein gutes Modell zu einem erschwinglichen Preis – zu diesem Ergebnis kommt zumindest die Zeitschrift chip.de bei ihrem Test. Eigentlich als Einsteigermodell gedacht, kostet er verhältnismäßig wenig, bietet aber dennoch eine gute Ausstattung und eine zuverlässige Navigation. Allerdings muss der Boden für das Gerät frei geräumt sein, ansonsten kann es mal zu Problemen kommen.

Neatos Botvac D3 Connected besitzt einen programmierbaren Reinigungsplan, Laser-Technik und Sprachsteuerung. Nachdem der Neato per Laser einen Raum vermessen und einen Umgebungsplan erstellt hat, haben Sie über die Neato-App die Möglichkeit, einen Saugbereich nach Ihren Wünschen vorzugeben. Sie legen selbst fest, welche Stellen im Raum gereinigt werden sollen und welche nicht.

Dank Laser-Technologie können Sie den Botvac D3 Connected auch in dunklen Räumen saugen lassen und müssen keine Sorge haben, dass er gegen Möbel oder auf dem Boden stehende Vasen stößt. Neato verspricht für den Botvac D3 Connected eine gute Saugleistung durch Hochleistungs-Filter, einen Turbomodus sowie ein ausgeklügeltes Bürstensystem. Seine flache Vorderseite hilft dem Botvac D3 zudem direkt an Wänden zu saugen.

Ein Vorteil gegenüber der normalerweise runden Sauger-Konkurrenz, allerdings bekommt er aus diesem Grund Probleme an engen Stellen. Außerdem läuft er Gefahr sich mit seinen zehn Zentimetern Bauhöhe unter Möbeln oder niedrig angebrachten Heizkörpern festzusetzen. Türschwellen und hohe Teppichkanten bereiten dem Neatos Botvac D3 Connected dank seiner großen Laufränder keine Schwierigkeiten.

Neato Robotics Botvac D301

  • Akku-Laufzeit: bis 90 Minuten
  • Ladezeit: rund 3 Stunden
  • Kapazität des Staubbehälters: 0,7 Liter
  • App-Steuerung: ja
  • Höhe: 9,9 cm

Vorwerk Kobold VR300 – der neue/alte Platzhirsch?

Mit dem Kobold VR300 hat das deutsche Familienunternehmen Vorwerk seit Oktober 2018 einen Nachfolger für den Testsieger VR200 („Stiftung Warentest“ Ausgabe 2/2017) im Angebot. Genau wie dieser bewegt sich der VR300 im Premium-Segment und kostet knapp unter 1000 Euro. Der Kobold VR300 ist ein hochwertiger Saugroboter mit neuartiger Bürstentechnik. So rotiert die Hauptbürste für die Tiefenreinigung bis zu 1800 Mal pro Minute. Dadurch soll im Vergleich zum Vorgänger eine gründlichere Staubaufnahme auf Hartböden und Teppichekanten gewährleistet werden.

Türschwellen bis zu zwei Zentimeter Höhe und Teppiche bis zu 1,5 Zentimeter Höhe kann der Kobold ohne Probleme überwinden. Er schafft mit einer Akkuladung etwa 90 Minuten Laufzeit oder bis zu 120 Quadratmeter Fläche. Mithilfe von Infrarot-Sensoren fährt der Vorwerk-Saugroboter zuverlässig auch an Wänden entlang, erkennt und umgeht Absätze, Hindernisse sowie Treppen. Nach der ersten Reinigung speichert der VR300 den Grundriss von Wohnung oder Haus.

Die Saugpläne für die regelmäßige Reinigung lassen sich per Smartphone erstellen und an den Kobold senden. Er startet dann automatisch am Wunsch-Tag zur vorgegebenen Uhrzeit und sendet nach Abschluss seiner Arbeit eine Statusmeldung an Ihr Smartphone.

Produktdaten:

  • Akku-Laufzeit: bis 90 Minuten
  • Ladezeit: 3,5 bis 4 Stunden
  • Kapazität des Staubbehälters: 0,5 Liter
  • App-Steuerung: ja
  • Höhe: 9 cm

Wie alle Vorwerk-Produkte gibt es auch den Saugroboter nur direkt bei Vorwerk zu kaufen: Vorwerk Kobold VR300 bei Vorwerk kaufen.

iRobot Roomba 671 – der gut gerüstete Einsteiger

Ein unabhängiger Test zu diesem Gerät ist noch nicht erstellt worden, bei den Bewertungen der Amazon-Kunden schneidet das Modell sehr unterschiedlich ab. So schreibt etwa ein Nutzer, dass das Gerät sehr gut in die Ecken komme und auch lange Haare für das Modell kein Problem seien. Ein anderer hingegen kritisiert, dass sich Haare in der Bürste verfangen und aufwendig von Hand entfernt werden müssten. Auch die Saugleistung insgesamt lasse zu wünschen übrig.

Ausgestattet mit mehrflächigen Bürsten, die Schmutz, Staub und Haare von Ihren Böden aufnehmen, eignet sich der Roomba 671 von iRobot gut für Haushalte mit Haustieren. Solange bis sein 350 Milliliter fassender Staubbehälter geleert werden muss, fährt der Roboter-Sauger eine Reinigungsfläche von bis zu 150 Quadratmetern ab. Nach 90 Minuten Arbeitszeit ist erst einmal Schluss: Der iRobot fährt selbstständig zu seiner Ladestation und ist nach zwei Stunden Ladezeit wieder einsatzbereit.

Damit der Roomba nahtlos um Gegenstände herum, unter Möbeln und entlang von Wänden reinigen kann, kommt die Navigationstechnologie iAdapt zum Einsatz. Diese bedient sich einer Reihe von Sensoren, mit denen sich der Roboter selbst in den Ecken und Kanten Ihres Zuhauses zurechtfindet. Auch hartnäckiger Schmutz entgeht dem Roomba nicht: Akustische Sensoren spüren hohe Schmutz-Konzentrationen auf, die das Reinigungssystem mit rotierenden Seitenbürsten konzentriert löst, anhebt und absaugt.

iRobot Roomba 671

  • Akku-Laufzeit: bis 90 Minuten
  • Ladezeit: 2 Stunden
  • Kapazität des Staubbehälters: 0,3 Liter
  • App-Steuerung: ja
  • Höhe: 9 cm

Xiaomi Mi Robot Vacuum – der Preis-Leistung-Sieger

Die Saugroboter von Xiaomi sind schon länger kein Geheimtipp mehr. Ähnlich wie bei seinen Smartphones lässt sich der chinesische Hersteller auch bei den Saugrobotern von Spitzenmodellen inspirieren – und bietet diese dann deutlich günstiger an.

Der Mi Robot konnte bereits in einigen Tests überzeugen. Seine Saugleistung ist sehr gut und mit einer Akkukapazität von 5200 mAh hat er mehr als doppelt so viel Saft wie andere Saugroboter. Dabei ist er auch noch erstaunlich schnell. "Der Roboter kann sich hier wirklich mit den besten Saugrobotern messen lassen", urteilte beispielsweise Saugroboter-Experte Frank Brall (akku-und-roboter-staubsauger.de).  

Ausgestattet ist der Mi Robot mit einem Infrarot-, einem Ultraschall- und einem Beschleunigungssensor, einem rotierenden Laser-Entfernungsmesser und einem Gyroskop. Dadurch kann er eine intelligente Routenplanung erstellen und die Räume systematisch abfahren. Teppiche oder Türschwellen überwindet er bis zu einer Höhe von 1,5 Zentimetern. Ein Raumwechsel bereitet ihm keine Probleme und die Ladestation findet er selbst dann wieder, wenn er herumgetragen wird.

In der Smartphone-App lassen sich alle Wege des Mi Robot auf einer Karte nachvollziehen. Hier kann der Sauger auch zeitgesteuert auf den Weg geschickt werden. Das geht wahlweise regelmäßig oder einmalig. Zudem lassen sich einzelne Flächen festlegen, die gezielt gesaugt werden sollen. Allerdings sprechen sowohl der Saugroboter als auch die App bislang nur Englisch. Die Bedienung des Mi Robot kann aber auch ganz ohne App erfolgen.

Xiaomi Mi Robot

  • Akku-Laufzeit: bis 150 Minuten
  • Ladezeit: rund 4 Stunden
  • Kapazität des Staubbehälters: 0,5 Liter
  • App-Steuerung: ja
  • Höhe: 9,6 cm

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