Sie sind hier: Home > Sport >

Coronavirus: Olympisches Komitee der USA will Olympia-Verschiebung


Corona und der Sport  

Olympisches Komitee der USA will Olympia-Verschiebung

24.03.2020, 04:24 Uhr | t-online, dpa, sid

Coronavirus: Olympisches Komitee der USA will Olympia-Verschiebung. Olympia 2020: Die Spiele diesen Sommer sollen verschoben werden. (Quelle: imago images/ITAR-TASS)

Olympia 2020: Die Spiele diesen Sommer sollen verschoben werden. (Quelle: ITAR-TASS/imago images)

Das Coronavirus hat auch den Sport fest im Griff. Eine Entscheidung zu den Olympischen Spielen steht aber noch aus. Immer mehr Sportler bringen ihre Sorge darüber zum Ausdruck. Die aktuellen Entwicklungen im Überblick.

Die Bundesliga pausiert, der Sport steht still. Grund ist das Coronavirus, dessen Verbreitung durch diese drastische Maßnahme eingedämmt werden soll. Im Newsblog von t-online.de gibt es alle wichtigen Informationen zu den neuesten Entwicklungen. Große Nachrichten werden separat behandelt.

Die nachfolgenden Newsblog-Einträge sind der zeitlichen Abfolge nach geordnet. Die erste Meldung ist die aktuellste. Einträge ab Dienstagmorgen, 24. März, lesen Sie im aktuellen Newsblog.

++ Alle aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus im Sport ++

24. März, 2 Uhr: Olympisches Komitee der USA will Olympia-Verschiebung

Das Olympische und Paralympische Komitee der USA (USOPC) hat seine Meinung geändert und nach einer Umfrage unter seinen Athletinnen und Athleten eine Verschiebung der Sommerspiele als "am vielversprechendsten" bezeichnet. Damit ist die Gruppe derjenigen, die sich wegen der Coronavirus-Pandemie gegen die Olympischen Spiele und Paralympischen Spiele zum geplanten Termin in diesem Sommer ausgesprochen haben, am Montag (Ortszeit) um ein schwergewichtiges Mitglied gewachsen.

1.780 Sportlerinnen und Sportler haben nach USOPC-Angaben an einer Umfrage teilgenommen und ihre Sorgen in der derzeitigen Situation zum Ausdruck gebracht. Die wichtigste Schlussfolgerung sei, dass "selbst wenn die signifikanten Sorgen um die Gesundheit bis zum Sommer gelindert werden könnten, die enormen Unterbrechungen im Trainingsumfeld, bei Dopingkontrollen und den Qualifikationen in keinem zufriedenstellenden Maß überwunden werden können", hieß es in der auf der Homepage veröffentlichten Stellungnahme.

Zuvor hatten sich bereits die amerikanischen Verbände der Leichtathleten, Turner und Schwimmer für eine Verschiebung der Olympischen Spiele ausgesprochen. Noch am Freitag war das USOPC der IOC-Linie gefolgt und hatte gesagt, bis zu den Sommerspielen sei noch viel Zeit und es gebe keinen Grund jetzt schon über eine Verschiebung zu sprechen.

23. März, 16:00 Uhr: Handball-Bosse rechnen mit Saisonabbruch

Ein Abbruch der aktuellen Spielzeit der Handball-Bundesliga wird offenbar immer wahrscheinlicher. Liga-Präsident Uwe Schwenker glaubt "nicht, dass in dieser Saison noch gespielt wird", und auch Boy Meesenburg, Chef des Beirates beim deutschen Meister SG Flensburg-Handewitt, geht angesichts der Corona-Pandemie "davon aus, dass die Saison nicht mehr fortgesetzt wird".

In der HBL, die ihren Spielbetrieb vorerst bis zum 22. April ausgesetzt hat, wird derzeit fieberhaft an einer Lösung gearbeitet. "Wir werden jetzt ruhig und besonnen mit der Situation umgehen", sagte Schwenker in einem Interview mit den Kieler Nachrichten: "Ich denke, dass wir zwei Spielzeiten brauchen werden, um uns wieder zu stabilisieren."

23. März, 2 Uhr: Abe zieht Verschiebung von Olympischen Spielen in Betracht

Der japanische Premierminister Shinzo Abe hat erstmals eine Verschiebung der Olympischen Sommerspiele wegen der Corona-Krise in Betracht gezogen. Vor dem Parlament in Tokio sagte er am Montag, dass damit gerechnet werden müsse. Das Kanadische Olympische Komitee (COC) und das Paralympische Komitee (CPC) haben derweil angekündigt die Teilnahme kanadischer Teams an den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio zurückzuziehen. Lesen Sie die gesamte Meldung hier.

22. März, 22:00 Uhr: Real gewinnt offizielles FIFA-20-Turnier in Quarantäne

Der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid hat das offizielle FIFA-20-Turnier der spanischen Fußball-Liga für den guten Zweck gewonnen. In der "La Liga Challenge", bei der Spendengelder in Höhe von mehr als 140.000 Euro im Kampf gegen das Coronavirus gesammelt wurden, trat jeweils ein Spieler pro Klub an der Konsole gegen die Ligakonkurrenten in einem K.o.-System an.

Im Finale triumphierte der spanische Real-Profi Marco Asensio mit 4:2 gegen Aitor Ruibal von CD Leganes. Die Offline-Begegnungen wurden auf dem Twitch-Kanal des Streamers "Ibai" übertragen, die Zuschauer hatten dabei die Möglichkeit, Geldbeträge an das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (Unicef) zu spenden. Für den FC Barcelona hätte eigentlich Sergi Roberto zum Controller greifen sollen. Doch die Katalanen zogen ihre Teilnahme zurück, da Barca von Spielehersteller Konami mit dem Konkurrenzprodukt eFootball PES 2020 gesponsert wird.

Der Spielbetrieb in der Liga ist derzeit ausgesetzt. Ob es Anfang April weitergeht, ist unklar. Spanien leidet derzeit besonders stark an den Folgen des Coronavirus. Die Königlichen hatten ihre komplette Fußball-Mannschaft mit Nationalspieler Toni Kroos am 12. März unter Quarantäne gestellt, nachdem es einen positiven Test auf das Coronavirus bei einem Basketballer des Vereins gegeben hatte.

22. März, 22:00 Uhr: Brasiliens Fußballklubs stellen Stadien im Kampf gegen Coronavirus zur Verfügung

Die brasilianischen Topklubs haben ihre Fußballstadien im Kampf gegen die Corona-Pandemie zur Verfügung gestellt. Die Plätze sollen als Feldspitale dienen und damit Krankenhäuser im ganzen Land entlasten. Mehr als die Hälfte der Erstligisten schlossen sich der Aktion an, um speziell in den stark bewohnten Metropolen Sao Paulo und Rio de Janeiro zu helfen.

Auch das legendäre Maracana, die Heimstätte von Meister sowie Libertadores-Cup-Champion CR Flamengo, wurde den Gesundheitsbehörden übergeben. "Lasst uns um unsere älteren Mitmenschen kümmern, denen helfen, die es am meisten brauchen", schrieb Klub-Präsident Rodolfo Landim in einer Mitteilung an die Fans. In Brasilien gibt es derzeit 1128 bestätigte Coronavirus-Fälle und 18 Todesfälle.

22. März, 18:00 Uhr: Mehrheit der US-Athleten sind offenbar für Olympia-Verschiebung

Fast drei Viertel der 300 US-Athleten, die an einer Umfrage des Olympischen und Paralympischen Komitees der USA USOPC teilgenommen haben, sprechen sich aufgrund der Coronavirus-Pandemie eindeutig für eine Verlegung der Olympischen Sommerspiele in Tokio (24. Juli bis 9. August) aus. Das berichtete die Zeitung "USA Today" am Sonntag.

Insgesamt befürworteten demnach 70 Prozent der Athleten eine Verschiebung. 23 Prozent sagten, dass es von den Folgen eines solchen Schrittes abhängen würde. Fast ein Viertel wünsche sich eine Entscheidung spätestens am 15. April, 18 Prozent hätten gar einen sofortigen Entschluss bevorzugt.

22. März, 17:10 Uhr: Keine Ausreise: Lothar Matthäus sitzt mit seiner Familie in Dubai fest

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus sitzt aufgrund der Corona-Pandemie in Dubai fest. Der 59-Jährige komme mit seiner Familie "vorerst nicht mehr weg hier. Nach Budapest kann ich nicht mehr einreisen – obwohl dort seit 16 Jahren mein Hauptwohnsitz ist", sagte Matthäus der Abendzeitung (Montagausgabe). Die Regierung habe die Grenzen dicht gemacht "für alle, die keinen ungarischen Pass besitzen".

Eine Rückkehr nach Deutschland gestaltet sich kompliziert, da Matthäus' Frau aus Russland stammt. "Für sie ist es schwierig, aktuell nach Deutschland einzureisen, da sie keinen EU-Ausweis hat", sagte Matthäus.

Außerdem forderte er Solidarität von den Profis und Verantwortlichen. "Wenn nicht jetzt in dieser weltweiten Krise – wann denn dann? Wenn sie das nicht hinkriegen zum Wohle der Vereine und um Arbeitsplätze der Angestellten zu retten, dann kannst du den Fußball, ach, das ganze System Fußball vergessen", sagte Matthäus.

22. März, 09.25 Uhr: Deutscher Robin Gosens in Bergamo: "Hoffe, dass wir ein schreckliches Vorbild sein dürfen"

Fußballprofi Robin Gosens vom italienischen Erstligisten Atalanta Bergamo machen die dramatischen Zustände in Norditalien wegen des Coronavirus zu schaffen. "Die Bilder sprechen für sich. Es ist an Traurigkeit nicht zu überbieten, was bei uns gerade passiert", sagte der 25-Jährige in einer Videoschalte im Aktuellen Sportstudio des ZDF.

Gosens befindet sich in Bergamo in häuslicher Quarantäne und verspürt "Hilflosigkeit. Ich und meine Freundin würden gerne alles dafür tun, dass wir irgendwie eingreifen oder helfen können. Das ist leider nicht möglich", sagte der Außenverteidiger: "Wir müssen auf die Mediziner, auf die Experten vertrauen, die einen Wahnsinnsjob machen."

Die schlimme Lage in Italien sollte laut Gosens eine Warnung für den Rest der Welt sein. "Ich hoffe, ich bete, dass wir ein schreckliches Vorbild für alle anderen Länder sein dürfen", sagte der Profi aus Emmerich, der sich mit Übungen im Hinterhof fit hält.

Gosens gab zu, dass er die Lage am Anfang unterschätzt habe. "Das macht mich tieftraurig. Wir beten, dass die Situation bald besser wird."

22. März, 07.06 Uhr: Trotz Coronavirus – über 50.000 Japaner pilgern zum Olympischen Feuer

Ungeachtet der Ausbreitung des Coronavirus haben sich am Samstag mehr als 50.000 Japaner für das Olympische Feuer versammelt. Am Bahnhof Sendai in der Präfektur Miyagi wurde die Flamme in einem goldenen Kessel präsentiert, die Warteschlange war 500 Meter lang. Viele Besucher trugen Mundschutz-Masken und harrten Stunden aus, um es sehen zu können.

Das Feuer war am Freitag auf der Matsushima Air Base in Miyagi eingetroffen. Auf ein rauschendes Fest verzichtete das Internationale Olympische Komitee (IOC) aufgrund der Pandemie.

Die Zustände in Sendai lösten bei den Organisatoren offenbar Sorgen aus. Da mehr Menschen als erwartet kamen, wird laut lokalen Medienberichten über einen Stopp der Präsentation nachgedacht.

Am 26. März beginnt ein mehrmonatiger Fackellauf durch das Land, ehe das Olympische Feuer am Eröffnungstag der Spiele (24. Juli) entzündet wird. Die japanischen Organisatoren wiesen darauf hin, dass auf größere Zuschauer-Beteiligungen verzichtet werde, um die Ansteckungsgefahr zu verringern. Sollten sich dennoch an der Strecke größere Menschenmengen bilden, werde der Fackellauf wie schon bei seinem Start in Griechenland abgesagt.

21. März, 22.35 Uhr: Ex-Real-Präsident stirbt an Virus

Lorenzo Sanz, der frühere Präsident des spanischen Fußball-Rekordmeisters Real Madrid, ist im Alter von 76 Jahren an den Folgen einer Corona-Infektion gestorben. Das teilte sein Sohn Lorenzo Sanz Jr. am Samstagabend in einem Kommuniqué mit. Sanz habe neben der Infektion mit dem neuen Virus auch eine Nierenerkrankung gehabt, gaben die behandelnden Ärzte auf Anfrage bekannt. Zur Todesursache wurde zunächst aber nichts mitgeteilt. 

Sanz war vor einigen Tagen positiv auf das neue Virus Sars-CoV-2 getestet worden und lag seit Dienstag auf der Intensivstation des Madrider Krankenhauses Hospital Jiménez Díaz. Die spanische Profiliga sprach den Hinterbliebenen ihr Beileid aus.

"Mein Vater ist jetzt vor Kurzem gestorben. Er hat ein solches Ende nicht verdient", schrieb der älteste Sohn von Sanz in seiner Mitteilung an die Medien. "Eine der besten, mutigsten und fleißigsten Personen, die ich in meinem Leben gesehen habe, geht von uns. Seine Familie und Real Madrid waren sein Leben", fügte er an.

Sanz war Chef der Königlichen zwischen 1995 und 2000. In dieser Zeit errang Real neben anderen Erfolgen zwei Mal die Champions League (1998 und 2000) und auch einen Ligatitel (1997).

21. März, 22.20 Uhr: Auch Milan-Legende unter den Betroffenen

Milan-Legende Paolo Maldini ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie der AC Mailand mitteilte, wurden bei dem 51 Jahre alten Technischen Direktor des Clubs und dessen 18 Jahre alten Sohn, Daniel Maldini, der kürzlich sein Debüt in der Serie A gegeben hatte, Infektionen festgestellt. Beide seien bereits seit zwei Wochen in Quarantäne und würden nun bis zu einer Heilung weiter isoliert. Maldini hatte mit Milan fünfmal den Landesmeister-Pokal und die Champions League gewonnen. 

21. März, 20.15 Uhr: Juve-Star hat das Coronavirus

Der argentinische Fußballstar Paulo Dybala ist positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Das bestätigte der 26-Jährige vom italienischen Rekordmeister Juventus Turin in den sozialen Netzwerken. Auch seine Freundin Oriana Sabatini hat sich mit dem Virus infiziert. "Glücklicherweise geht es uns bestens", schrieb Dybala, der sich zudem für die zahlreichen Nachrichten bei seinen Fans bedankte.

Dybala ist damit der dritte Juve-Profi nach Abwehrspieler Daniele Rugani und Weltmeister Blaise Matuidi, der positiv getestet worden ist. In Italien ist die Lage besonders dramatisch, mehr als 50.000 Menschen haben sich bereits infiziert, fast 5000 sind gestorben. Nach dem positiven Befund bei Rugani war die gesamte Mannschaft in Quarantäne geschickt worden.

Zuletzt hatten jedoch Rio-Weltmeister Sami Khedira, Dybalas Landsmann Gonzalo Higuain sowie der Bosnier Miralem Pjanic Turin verlassen, nachdem sie negativ getestet worden waren und die Erlaubnis des Klubs erhalten hatten.

21. März, 18.30 Uhr: Weiterer Frankfurt-Spieler infiziert

Ein zweiter Spieler des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab der Klub am Samstagabend bekannt, nannte wie beim ersten Fall der Hessen am Donnerstag den betroffenen Profi nicht namentlich. Nach Bekanntwerden des ersten positiven Falls wurden die komplette Mannschaft sowie der Staff und einige Mitarbeiter aus dem Teamumfeld den Tests unterzogen.

Bis dato sind 24 Tests ausgewertet, 23 davon negativ. "Die weiteren Ergebnisse folgen in den kommenden Tagen", teilte die Eintracht auf Twitter mit.

Es ist der vierte bestätigte Fall in der Bundesliga. Zuvor hatte es auch Verteidiger Luca Kilian vom SC Paderborn und einen Profi von Hertha BSC erwischt. Auch die Berliner gaben den Namen des Betroffenen nicht bekannt.

21. März, 17.45 Uhr: Nächster Bayern-Star spendet eine Million Euro

Fußballstar Robert Lewandowski hat sich seinen Teamkollegen Leon Goretzka und Joshua Kimmich vom deutschen Rekordmeister Bayern München angeschlossen und zur Bewältigung der Coronakrise gemeinsam mit seiner Frau ebenfalls eine Million Euro gespendet. "Wir sind uns alle der schwierigen Situation um uns herum bewusst. Heute spielen wir alle in einer Mannschaft. Lasst uns in diesem Kampf stark sein. Wenn wir jemanden helfen können, lasst es uns tun", zitierte die Sport Bild das Ehepaar.

Am Freitag hatten Goretzka und Kimmich die Aktion "We Kick Corona" ins Leben gerufen und eine Million Euro als Starthilfe gespendet. Mit der Internetaktion soll karitativen, sozialen oder medizinischen Einrichtungen geholfen werden, die aufgrund der Pandemie auf sofortige Hilfe angewiesen sind. Nach nur wenigen Stunden hatten sich unter anderem die Nationalspieler Leroy Sane, Julian Draxler, Jonas Hector, Lukas Klostermann, Julian Brandt, Nadiem Amiri und Thilo Kehrer der Initiative angeschlossen.

Ob auch Lewandowskis Spende diesem Projekt zugutekommt, blieb zunächst allerdings offen.

21. März, 10:57 Uhr: Marathon-Superstar Kipchoge in häuslicher Isolation

Marathon-Olyympiasieger Eliud Kipchoge hat sich angesichts der Coronavirus-Pandemie in häusliche Isolation begeben. Der britische Sender BBC veröffentlichte ein Video, in dem der Läufer erklärt, dass er sich seit drei Tagen in Isolation befinde. Wie der 35 Jahre alte kenianische Weltrekordler (2:01:39 Stunden) berichtete, habe er das Trainingslager in Kaptagat abgebrochen und sei nach Eldoret zu seiner Familie zurückgekehrt. Kipchoge war im vergangenen Oktober in Wien als erster Läufer in 1:59:40,2 Stunden unter der Zwei-Stunden-Marke geblieben, wurde dabei aber unter anderem von 41 Tempomachern begleitet, weshalb die Zeit nicht offiziell als Rekord anerkannt werden konnte.

"Es ist wirklich hart, alleine zu trainieren, denn ich schätze das Teamwork, das in unser aller Interesse ist und mir sehr hilft", sagte Kipchoge, der eigentlich beim London-Marathon am 26. April als Titelverteidiger starten wollte. Das Rennen wurde jedoch aufgrund der Coronavirus-Krise auf Oktober verschoben. In Sommer strebt er bei den Olympischen Spielen in Tokio seinen zweiten Olympiasieg an.

21. März, 09:25 Uhr: Ter Stegen: Ein Torwart im Home Office

Auch Nationaltorwart Marc-Andre ter Stegen vom FC Barcelona leidet derzeit wegen der Ausgangssperre in Spanien. "Ich bin ein Torwart im Home Office. Auch wenn das komisch klingt in meinem Beruf", sagte der 27-Jährige bei "Bild live".

Damit er, seine Frau Daniela und der knapp drei Monate alte Sohn Ben keinen Lagerkoller erleben, müssten sie sich "gegenseitig zu animieren", verriet ter Stegen: "Es gibt täglich neue Challenges im Internet. Meine Frau arbeitet an einem Projekt, das sie beenden will. Wir wollen das Beste daraus machen."

Er selbst muss sich möglichst fit halten. "Als Sportler stehen wir in der Pflicht, weiter an unserer physischen Kraft zu arbeiten", sagte der frühere Gladbacher Torwart: "Ich bin damit den ganzen Tag beschäftigt, das Beste aus uns herauszuholen." Dafür bekam ter Stegen Fitnesspläne und Informationen vom FC Barcelona mit an die Hand.

21. März, 08:26 Uhr: Federer-Appell: "Hoffe, dass alle es ernst nehmen"

Der Schweizer Tennisstar Roger Federer (38) hat sich im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus zu Wort gemeldet und in einem Internet-Beitrag die Menschen zum richtigen Verhalten aufgefordert. "Wir müssen das unglaublich ernst nehmen", sagte der derzeit verletzte Profi in einer Video-Botschaft auf Instagram.

Zuvor hatte der Schweizer Bundesrat Alain Berset am Freitag eine Social-Media-Kampagne ins Leben gerufen. Unter dem Hashtag #soschützenwiruns hatte Berset die Fragen "Wie können Sie helfen?", "Was können Sie machen? Sie können es weitersagen" an Federer, die frühere Miss Schweiz Christa Rigozzi und den Rapper Stress adressiert mit der Aufforderung, dies dann an drei Prominente weiterzureichen.

"Wir müssen diesen Virus bekämpfen, und es ist momentan wichtiger denn je, dass wir uns alle gegenseitig helfen", sagte Federer. In einem Video mit verschneiten Bergen im Hintergrund appellierte der vierfache Familienvater: "Zwei Meter Abstand, keine Hände schütteln. Auch ich bleibe jetzt die ganze Zeit zu Hause. Wir wollen nicht am Ende in Quarantäne kommen, so dass wir gar nicht mehr raus können. Deshalb hoffe ich, dass das wirklich alle ernst nehmen."

20. März, 11 Uhr: Legende Uwe Seeler fehlt der Fußball

Fußball-Idol Uwe Seeler fehlt in der Coronakrise sein liebstes Hobby. "Ich vermisse den Fußball sehr", sagte der 83-Jährige der Bild-Zeitung: "Ich mache mir zudem große Sorgen um den Fortbestand der Vereine. Ich denke, alle sollten kompromissbereit sein und gegebenenfalls auch mal ein bisschen zurückstecken."

Selbst lässt sich der Ehrenspielführer der Nationalmannschaft nicht unterkriegen. Seeler vertreibt sich in seinem Haus in Schleswig-Holstein die Langeweile mit Lesen, Telefonieren und Fernsehen. "Ich verbringe meine Zeit wie so viele andere, die daheim sind. Und meine Frau Ilka passt auf, dass ich hier nicht ausraste."

Ab und zu jagt ihn seine Frau in den Garten, erzählte Seeler schmunzelnd: "Sie meint, mit Rasen unter den Füßen kenne ich mich ja aus."

20. März, 10 Uhr: England-Trainer Southgate appelliert an Bevölkerung

Der englische Fußball-Nationaltrainer Gareth Southgate hat sein Land eindringlich zum Zusammenhalt aufgerufen. "Passt aufeinander auf. Bitte leidet nicht alleine", schrieb Southgate in einem offenen Brief, den der englische Fußballverband am Freitag online veröffentlichte. "Erinnert euch daran, dass unser großartiges Land diese enormen Herausforderungen schon früher gemeistert hat", schrieb Southgate, "und gemeinsam werden wir das wieder schaffen".

Fußball sei nun unwichtig, betonte der 49-Jährige mit Blick auf abgesagte Freundschaftsspiele und die inzwischen auf 2021 verschobene Europameisterschaft. Jetzt sei "definitiv nicht der Moment, wo wir im Mittelpunkt stehen", sagte Southgate. "Die Helden werden die Männer und Frauen sein, die weiter unermüdlich in unseren Krankenhäusern und Arztpraxen arbeiten, um sich um unsere Freunde und Familien zu kümmern." Das sei "wichtiger als alles, was wir auf dem Platz tun."

20. März, 7 Uhr: Olympisches Feuer in Japan eingetroffen

Das Olympische Feuer ist am Freitag in Japan eingetroffen. Die Flamme wurde per Flugzeug auf den nördlichen Luftstützpunkt Matsushima gebracht. Wegen der Coronakrise waren dabei nur wenige Dutzend Behördenvertreter und Gäste anwesend. Derweil zeigte sich der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, weiterhin zuversichtlich, dass die Olympischen Sommerspiele trotz der Coronavirus-Pandemie wie geplant vom 24. Juli bis 9. August in Tokio stattfinden.

Derzeit sei es "verfrüht", eine Entscheidung über eine Verschiebung der Spiele zu fällen, sagte Bach der "New York Times". "Natürlich denken wir über unterschiedliche Szenarien nach, aber wir sind im Gegensatz zu vielen anderen Sportorganisationen oder professionellen Ligen noch viereinhalb Monate von den Spielen entfernt", erklärte er weiter.

20. März, 1 Uhr:  Weitere Corona-Fälle bei NBA-Teams: Auch Theis' Celtics betroffen

In der NBA nimmt die Zahl der Coronavirus-Fälle zu. Am Donnerstag (Ortszeit) wurden positive Tests bei den Boston Celtics von Nationalspieler Daniel Theis, den Los Angeles Lakers und den Philadelphia 76ers bekannt.

Bostons Marcus Smart machte seine Infektion selbst öffentlich, nachdem sein Club zuvor keinen Namen genannt hatte. Es gehe ihm gut und er habe keine Symptome. Wer bei den Lakers positiv getestet wurde teilte der Club aus Kalifornien nicht mit. Bei den Lakers steht Superstar LeBron James unter Vertrag. Ob es sich bei den 76ers um Basketball-Profis aus der NBA, Trainer oder andere Mitarbeiter handelt, gab das Team nicht bekannt.

Bekannt sind damit mindestens zehn positiv auf das Coronavirus getestete Profis in der NBA, darunter auch Superstar Kevin Durant von den Brooklyn Nets. Der erste positiv getestete Spieler war der Franzose Rudy Gobert von Utah Jazz. Infolge dessen war die Saison in der vergangenen Woche auf unbestimmte Zeit unterbrochen worden.

20. März, 00.30 Uhr: Erster Corona-Fall in der NFL: Trainer der Saints positiv getestet

Chefcoach Sean Payton von den New Orleans Saints hat als erster Akteur aus der NFL einen positiven Test auf das Coronavirus öffentlich gemacht. Er sei in Selbstisolation und es gehe ihm gut, sagte der 56-Jährige dem US-Sportsender ESPN am Donnerstag.

"Ich bin glücklich genug, zu der Minderheit zu gehören, die im Gegensatz zu anderen keine ernsthaften Nebenwirkungen hat. Ich habe Glück", sagte der American-Football-Coach und appellierte an die Vernunft anderer. "Junge Leute haben das Gefühl, sie können gut damit umgehen. Aber sie könnten das übertragen auf jemanden, der nicht so gut damit umgehen kann." Es sei "wichtig, dass wir alle unseren Teil beitragen".

19. März, 22:07 Uhr Frankfurt-Spieler hat Coronavirus – Mannschaft in Quarantäne

Ein Spieler von Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das gab der Klub am Donnerstagabend bekannt, nannte den betroffenen Profi aber nicht namentlich. Zeitnah werde sich "die komplette Mannschaft sowie der Staff und einige Mitarbeiter aus dem Teamumfeld einem Test unterziehen".

Der Frankfurter Spieler, der über Unwohlsein und die typischen Krankheitssymptome klagte, ist der dritte bestätigte Fall in der Bundesliga. Eintracht-Trainer Adi Hütter hat Individualtraining angeordnet, um die Infektionsgefahr zu minimieren. "Vermutlich war das leider nur eine Frage der Zeit. Wir werden aber auch diese schwierige Situation überstehen", sagte Sportvorstand Fredi Bobic: "Es kann jeden treffen. Und deshalb auch in diesem Zusammenhang ganz klar an alle Menschen: Jeder muss Verantwortung übernehmen und zu Hause bleiben."

19. März, 21:18 Uhr: Fifa öffnet Video-Archiv für die Fans

Der Weltverband Fifa will den Fans in der fußballfreien Zeit etwas Ablenkung bieten und öffnet sein Video-Archiv. Insgesamt 30 laut Fifa "unvergessliche" WM-Spiele von Männern und Frauen sind ab Samstag erstmals in voller Länge auf Fifa.com, dem Fifa-YouTube-Kanal und dem chinesischen Dienst Weibo zu sehen. Der Weltverband erklärte die Idee damit, dass viele Fans wegen der Corona-Pandemie zu Hause isoliert seien. Zuschauer können während der Spiele miteinander chatten und in Sozialen Medien für ihren besten Moment stimmen. Es wird auch Dokumentationen und Interviews mit berühmten Spielern und Trainern geben.

19. März, 18:43 Uhr: PSG-Stürmer Cavani will seiner Heimat in Corona-Krise helfen

Der uruguayische Fußballprofi Edinson Cavani will seinem Heimatort Salto in der Corona-Krise beistehen. "Wir hoffen, dass es eine Lösung gibt und die Dinge wieder in Ordnung kommen", sagte der Stürmer von Paris Saint-Germain nach seiner Ankunft in Uruguay im Fernsehsender Canal 4. "Wir versuchen, da zu sein und – wenn nötig – auch zu helfen."

19. März, 18:25 Uhr: Weltmeister Khedira wohl nicht mehr in Quarantäne

Weltmeister Sami Khedira befindet sich beim italienischen Fußball-Rekordmeister Juventus Turin offenbar nicht mehr in Quarantäne und hat die Stadt wohl bereits verlassen. Das berichtet die "Gazzetta dello Sport". Auch seine Mitspieler Miralem Pjanic und Gonzalo Higuain sollen abgereist sein. Nach einem positiven Coronatest bei Juve-Verteidiger Daniele Rugani in der vergangenen Woche hätte die gesamte Mannschaft eigentlich für 14 Tage isoliert werden sollen.

Hertha: Investitionsstopp und Betriebsferien in Corona-Krise

19 März: 17:43 Uhr: Investitionsstopp und Betriebsferien bei Hertha

Fußball-Bundesligist Hertha BSC ergreift im Zuge der Coronavirus-Krise mehrere finanzielle Maßnahmen. Neben einem Reise- und Kontaktstopp gebe es auch einen "Investitions- und Ausgabestopp", berichtete Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller in einem Interview auf der Internetseite des Klubs. Bei den Berlinern wurden Betriebsferien bis einschließlich 3. April angeordnet. "Auch wenn wir nach jetzigem Stand noch keine betriebsbedingten Kündigungen aussprechen müssen, so denken wir über Maßnahmen wie Kurzarbeit nach", sagte Schiller.

19. März, 16:37 Uhr: Neymar kehrt wegen Coronavirus nach Brasilien zurück

Fußballstar Neymar hat sich aus Frankreich nach Brasilien zurückgezogen. Das berichtete das Sportportal "Globoesporte" unter Berufung auf die Agentur, die den Offensivspieler von Paris Saint-Germain und der brasilianischen Nationalmannschaft berät. Laut dem Bericht hält sich Neymar für einige Tage in Mangaratiba im Bundesstaat Rio de Janeiro auf, wo er ein Haus besitzt, aber er wird demnach auch nach Guaruja im benachbarten Staat Sao Paulo reisen. Der 28-Jährige stammt nicht weit von dort aus Praia Grande. Seine Agentur wollte nicht über den genauen Aufenthaltsort Neymars sprechen, bestätigte aber, dass er in Brasilien ist.

19. März, 16 Uhr: Türkische Süper Lig stellt Spielbetrieb ein

Auch die türkische Super Lig unterbricht ihren Spielbetrieb wegen der Coronavirus-Pandemie. "Wir haben die Entscheidung getroffen, die Fußball-, Basketball- und Volleyball-Meisterschaften auszusetzen", sagte Sportminister Mehmet Kasapoglu am Donnerstag nach einem Treffen mit den Chefs der betreffenden Verbände. Die Dauer der Pause ist noch unklar, die Sportzeitung Fanatik schreibt von einer einmonatigen Unterbrechung.

Die Süper Lig hatte als eine der letzten europäischen Fußballligen bislang noch gespielt, der Spieltag am vergangenen Wochenende war unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt worden. Zuletzt war der Druck auf die Liga stark gewachsen. Nigerias Fußballstar John Obi Mikel beispielsweise hatte seinen Vertrag beim Erstligisten Trabzonspor vorzeitig beendet, nachdem er in den Sozialen Medien seine Bedenken darüber geäußert hatte, dass die Liga ihren Spielbetrieb trotz der gesundheitlichen Gefahren aufrecht erhalte.

19. März, 14:27 Uhr: Premier League verlängert Spielpause – neue Hoffnung für Klopp

Über eine Milliarde Euro steht auf dem Spiel - und die Premier League sieht deshalb keine andere Wahl: Die reichste Liga der Welt mit dem designierten Meister FC Liverpool an der Spitze dehnt die Saison "unbegrenzt" aus, "König" Jürgen Klopp darf damit auf eine Krönung im Sommer hoffen.

Die wegen der Corona-Pandemie unterbrochene Spielzeit soll unter allen Umständen zu Ende gebracht werden - "indefinitely", also egal, wie lange es auch dauern möge. Das verkündete die Liga nach einer Konferenz am Donnerstag.

In einem ersten Schritt wurde die aktuelle, zunächst bis 3. April angesetzte Zwangspause bis mindestens 30. April verlängert. "Wir werden alle verfügbaren Optionen in Betracht ziehen, um die Saison wieder aufzunehmen, wenn es die Bedingungen erlauben", hieß es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Premier League, des englischen Verbandes FA, der Spielervereinigung (PFA) und weiterer Gruppierungen.

Für Klopp ist das eine gute Nachricht. Seine Reds führen die Tabelle souverän an, zur ersten Meisterschaft seit 1990 fehlen Liverpool nur noch zwei Siege aus den verbliebenen neun Partien. Zuletzt waren schon Rufe innerhalb der Liga laut geworden, die Saison abzubrechen - und für null und nichtig zu erklären. Klopp muss dies wie die Ankündigung eines Diebstahls vorgekommen sein.

Doch es ist nicht die Zuneigung für Liverpool, die das Fußball-Mutterland zu dieser Entscheidung brachte - es geht, wie überall, ums Geld. Im Falle eines Abbruchs würden der Premier League nach Berechnungen des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungs-Unternehmens KPMG zwischen 1,15 und 1,25 Milliarden Euro verloren gehen - mehr als jeder anderen Fußballliga.

Wie genau es in England weitergehen könnte - für Liverpool steht am nächsten Spieltag das Stadtderby beim FC Everton an -, blieb zunächst offen. Dennoch könnte die Entscheidung der Glitzerliga beispielgebend auch für die Bundesliga sein. Allerdings hat der Entschluss eine gewisse Tragweite: Viele Spielerverträge enden am 30. Juni, die kommende Transferperiode müsste daher wohl ebenfalls verschoben werden. Hier wäre erneut die FIFA gefragt.

19. März, 11:35 Uhr: Herthas Darida: "Ihr seid unsere Helden"

Fußballprofi Vladimir Darida von Bundesligist Hertha BSC hat sich in der Coronavirus-Krise mit einer Botschaft aus der häuslichen Quarantäne zu Wort gemeldet. Nach dem positiven Befund eines Spielers halten sich Mannschaft, Trainer und Funktionsteam derzeit für zwei Wochen zuhause auf. "Besonderer Dank an das Krankenpersonal, Ihr seid unsere Helden, Ihr macht einen überragenden Job!", sagte der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler in einem Video, das der Klub am Donnerstag verbreitete. Dabei richtete sich der Tscheche auch an die übrige Bevölkerung: "Bleibt zuhause, wie es möglich ist, seid rücksichtsvoll. Wir schaffen das zusammen."

19. März, 11:15 Uhr: HSV-Trainer Dieter Hecking wird zum Gärtner

Den Rasen mähen, die Blumen gießen, Gemüse säen: In Zeiten der Corona-Krise wird Trainer Dieter Hecking (55) zum Gärtner. "Im Garten ist reichlich zu tun. Meine Frau freut sich schon auf meine Hilfe, das Wetter soll ja schön werden", sagte der Coach des Fußball-Zweitligisten Hamburger SV der Hamburger Morgenpost: "Ich bin da fest eingeplant."

Wegen der Pandemie von SARS-CoV-2 hat Hecking wie andere Trainer auch seine Mannschaft erst einmal ins "Home Office" geschickt. Bis Dienstag sind bei den Hanseaten alle gemeinsamen Trainingseinheiten gestrichen, die Spieler halten sich mit individuellen Plänen zu Hause fit.

19. März, 11 Uhr: SC Magdeburg schickt Spieler in Kurzarbeit

Handball-Bundesligist SC Magdeburg wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie auch für seine Spieler staatliche Hilfe beantragen. Profis und Mitarbeiter sollen Kurzarbeitergeld bekommen, sagte Geschäftsführer Marc-Henrik Schmedt in der "Magdeburger Volksstimme" (Donnerstag). So sollen die durch die Saison-Unterbrechung erwartbaren finanziellen Probleme abgefedert werden. "Und da wir wie jede andere GmbH auch unsere Sozialabgaben und Steuern bezahlen müssen, ist es völlig legitim, dass wir diese Hilfen jetzt auch in Anspruch nehmen", sagte Schmedt. Die Bundesliga ist zunächst bis zum 23. April unterbrochen.

19. März, 10:45 Uhr: Kein weiterer Corona-Fall beim SC Paderborn

Beim SC Paderborn ist nach Verteidiger Luca Kilian kein weiterer Spieler oder Funktionär positiv auf das Coronavirus getestet worden. "Wir sind sehr erleichtert, denn die Anspannung war bei allen Beteiligten sehr groß", sagte Geschäftsführer Sport Martin Przondziono in einer Vereinsmitteilung am Donnerstag. "Wir werden nun ausloten, wann wir in welcher Form wieder in einen Trainingsbetrieb zurückkehren können." Nach dem Testergebnis beim 20 Jahre alten Kilian am 13. März waren 45 Spieler und Mitglieder des Funktionsteams des Tabellenletzten der Bundesliga auf das neuartige Virus getestet worden.

19. März, 07:30 Uhr: Ribery-Klub AC Florenz meldet zehn Coronavirus-Fälle – und spendet

Der italienische Fußball-Erstligist AC Florenz um den früheren Bayern-Star Franck Ribery vermeldet zehn Coronafälle. Wie Besitzer Rocco Commisso mitteilte, befänden sich drei Personen aus dem Umfeld der Fiorentina im Krankenhaus. Zu den Infizierten gehören auch die Spieler Patrick Cutrone, German Pezzella und Dusan Vlahovic. "Die Situation verschlimmert sich", sagte Commisso bei Sky Italia.

Der Klub hat unterdessen eine Spendenaktion ins Leben gerufen, um die Krankenhäuser der Stadt zu unterstützen. Bislang sind bereits mehr als 400.000 Euro zusammengekommen, alleine Ribery beteiligte sich mit 50.000 Euro. Norditalien ist die am schlimmsten vom Coronavirus betroffene Region Europas.

19. März, 05:30 Uhr: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton ruft zum Händewaschen auf

Anders als viele seiner Berufskollegen sucht Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton gerne und oft den direkten Kontakt zu seinen Fans, die ihm nach eigener Aussage sehr am Herzen liegen. Deshalb lässt er seine Anhänger auch in der Coronavirus-Krise nicht im Stich und gibt via Instagram eine kleine Anleitung zum richtigen Händewaschen.

"Ich weiß, dass das Coronavirus Menschen nervös machen kann, aber ich möchte, dass ihr alle ruhig bleibt, nicht in Panik verfallt, freundlich seid und Menschen helft, die Hilfe brauchen", schreibt Hamilton unter ein Video, das ihn an einem Waschbecken zeigt.

Seine Fans fordert er auf, nicht zu vergessen, "dass Händewaschen im Moment das Wichtigste ist, um euch und andere zu schützen". Es folgt ein kleines visuelles Tutorium, wie die Hände genau zu waschen sind: "Kein kleines Rinnsal, mindestens 20 Sekunden einseifen und währenddessen das Wasser abdrehen."

Was in den Tagen zuvor passierte, lesen Sie hier.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal