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Dax erholt sich: Wie passiert jetzt mit der Deutschen Bank?


Wie geht es jetzt mit der Deutschen Bank weiter?

Von dpa, t-online, csi

Aktualisiert am 27.03.2023Lesedauer: 2 Min.
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Logo der Deutschen Bank: Nach dem Absturz der Bankaktien am Freitag steigen die Zahlen wieder. (Quelle: IMAGO/Ren Pengfei)
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Spekulanten hatten auf die Pleite der Deutschen Bank gewettet und damit Millionengewinne gemacht. Darin sehen Experten ein Problem.

Der deutsche Aktienmarkt ist auf Erholungskurs eingeschwenkt. Allerdings ließ der Schwung zuletzt etwas nach. Hierzulande und auch europaweit zogen die jüngst gebeutelten Bankaktien an.

Der Leitindex Dax stieg am Vormittag um 0,73 Prozent auf 15.066,62 Punkte, nachdem er am Freitag wegen der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Bankenkrise und der Geldpolitik um 1,7 Prozent abgesackt war. Der MDax der mittelgroßen Börsenwerte verbuchte zu Wochenbeginn ein Plus von 0,54 Prozent auf 26.626,10 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,73 Prozent nach oben.

Die Erleichterung im US-Bankensektor schwappte nach Europa über. Die Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank gewannen unter den besten Werten im Dax gut zwei beziehungsweise drei Prozent.

Beck: Problem sind Wetten auf fallende Kurse

"Die Deutsche Bank ist nicht die nächste Credit Suisse", stellten die Experten des Analysehauses Kepler Cheuvreux mit Blick auf die jüngst überraschend notwendig gewordene Notfallrettung der Schweizer klar. Die drängendste Sorge sei momentan das Engagement in der Finanzierung von US-Gewerbeimmobilien. Es sei aber sehr transparent gemacht und auch gut im Griff.

Vermögensverwalter Andreas Beck glaubt ebenfalls, dass die Situation um die Deutsche Bank nicht mit der Credit Suisse vergleichbar sind. "Die Kennzahlen der Deutschen Bank liegen im grünen Bereich", erklärt er der "Bild". Laut ihm sind die Wetten auf fallende Kurse der Deutschen Bank ein Problem. Damit verdienten sogenannte Shortseller in den vergangenen Wochen Millionen. Shortsellern reiche manchmal nur das Verbreiten von Gerüchten, um Erfolg zu haben, so Beck weiter. Was genau Short-Selling ist, lesen Sie hier.

Röhl: Zinswende für Banken nicht nur positiv

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Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank AG, ruft bei "Bild" Politik und Banken dazu auf, an einem Strang zu ziehen, damit "der Schwelbrand keine größeren Ausmaße einnimmt." Die Deutsche Bank sei systemrelevant und auch im internationalen Zahlungsverkehr stark vernetzt. Es sei ungerecht, dass die Bank zum "nächsten Leidtragenden der Bankenpanik werden könnte".

Anlagen-Experte und Autor Christian W. Röhl sieht im Zinsanstieg ein Problem für die Banken. "Wir sehen jetzt, dass die Zinswende für die Banken nicht nur positiv ist", sagt er der "Bild". Die Kredite in den Büchern der Banken müssten neu bewertet werden und für Unternehmen sei es aktuell schwer. Eine generelle Bankenkrise habe Deutschland aber deshalb nicht. Auf Twitter rät er deshalb, Ruhe zu bewahren: "Ungleich riskanter als Geld auf dem Konto zu haben sind übrigens die dubiosen Geschäfte mit der Angst vor einer Bankenkrise".

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • bild.de: "So geht es mit der Deutschen Bank weiter"
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