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IW: Trump könnte deutsche Wirtschaft Milliarden kosten


US-Wahlkampf
IW: Trump könnte deutsche Wirtschaft Milliarden kosten

Von dpa
Aktualisiert am 04.03.2024Lesedauer: 1 Min.
Donald TrumpVergrößern des BildesFalls Donald Trump wiedergewählt wird, könnte das wirtschaftliche Milliardenschäden in Deutschland verursachen (Archivbild). (Quelle: Mary Altaffer/POOL AP/dpa/dpa)
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Ökonomen zufolge würde die deutsche Wirtschaft leiden, wenn Trump erneut Präsident wird. Die Forderungen, die er in den Raum gestellt hat, könnten danach einen Milliardenverlust bedeuten.

Nach einer Studie des Kölner Instituts der deutschen Wirtschaft könnte eine weitere Präsidentschaft von Donald Trump wirtschaftliche Milliardenschäden in Deutschland verursachen.

Trump hat für den Fall einer Wiederwahl Zölle von 60 Prozent oder mehr auf chinesische Produkte sowie pauschale Zölle von 10 Prozent für in die USA importierte Güter in den Raum gestellt. Über die Dauer einer vierjährigen Amtszeit könnte dies für die deutsche Wirtschaft einen Gesamtverlust von mehr als 120 Milliarden Euro bedeuten, schreiben die Autoren der veröffentlichten Untersuchung.

Falls China mit eigenen Zollerhöhungen auf US-Importe zurückschlägt, würde dieser Wert weiter ansteigen, schreibt das IW. Ein solcher Handelskonflikt würde den Welthandel dämpfen, in Deutschland würden Exporte und private Investitionen sinken. Dies würde Deutschland und der EU stärker schaden als den USA. Im konservativeren Szenario - in dem China nicht zurückschlägt - ergäbe sich ein um 1,2 Prozent niedrigeres Bruttoinlandsprodukt für Deutschland im Jahr 2028, verglichen mit einer Entwicklung ohne diese Extra-Zölle.

Als Konsequenz empfehlen die IW-Experten, die Zeit bis zu einer möglichen weiteren Trump-Präsidentschaft für weitere Abkommen mit den Vereinigten Staaten zu Stahl und kritischen Rohstoffen zu nutzen. Auch die Drohung mit Gegenmaßnahmen könne im Ernstfall helfen. Zudem brauche die EU weitere Freihandelsabkommen zum Beispiel mit Australien, den südamerikanischen Mercosur-Staaten, Indonesien und Indien.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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