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Deutsche knacken 8-Billionen-Marke beim Geldvermögen | Geld


Sparquote sinkt nur langsam
Geldvermögen der Deutschen knackt neuen Rekord

Von dpa, llb

22.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Euro-BanknotenVergrößern des BildesEuro-Geldscheine (Symbolbild): Dank einer hohen Sparquote und steigender Zinsen ist das Geldvermögen der Deutschen stark gewachsen. (Quelle: JLGutierrez)
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Höhere Sparzinsen und Börsengewinne katapultieren die Geldvermögen in Deutschland in die Höhe. Die aktuellen Prognosen überschreiten die Acht-Billionen-Marke.

Das Geldvermögen der privaten Haushalte in Deutschland wird nach einer Hochrechnung in diesem Jahr die Marke von acht Billionen Euro deutlich überschreiten. Dank attraktiver Sparzinsen und weiterer Kursgewinne an den Börsen rechnet die DZ Bank zum Jahresende mit einem Wert von gut 8,4 Billionen Euro (8.400 Milliarden Euro).

Dies entspräche einem Wachstum von rund sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr. DZ-Bank-Experte Michael Stappel erwartet, dass sich das Wachstum der Geldvermögen bis 2025 bei rund vier Prozent einpendeln wird, weil die Bauinvestitionen wieder anziehen und die Sparquote sinkt. "Mit der allmählichen konjunkturellen Erholung sinkt die Sparquote", so Stappel, "und die Geldvermögensbildung der privaten Haushalte gerät in ruhigeres Fahrwasser."

Sparquote sinkt nur langsam

Noch halten sich viele Menschen mit größeren Anschaffungen zurück und legen vergleichsweise viel Geld auf die hohe Kante. Für das laufende Jahr rechnet Stappel mit einer Sparquote von 11,3 Prozent nach 11,4 Prozent im Jahr 2023.

Das bedeutet, dass von 100 Euro verfügbarem Einkommen im laufenden Jahr durchschnittlich 11,30 Euro gespart werden. In den Corona-Jahren 2020 (16,5 Prozent) und 2021 (14,9 Prozent) hatte die Sparquote in Deutschland Rekordwerte erreicht.

Privatvermögen erreicht Rekordwert

Zahlen der Deutschen Bundesbank zufolge hat das Geldvermögen der privaten Haushalte hierzulande Ende vergangenen Jahres mit rund 7,7 Billionen Euro (7.716 Milliarden Euro) einen Rekordwert erreicht. Die DZ Bank hatte eine Summe von rund 7,9 Billionen Euro errechnet.

Sowohl die Bundesbank als auch die DZ Bank berücksichtigen in ihren Auswertungen Bargeld und Bankeinlagen, Wertpapiere wie Aktien und Fonds sowie Ansprüche gegenüber Versicherungen. Die Zahlen der DZ Bank sind höher, da sie auch Organisationen ohne Erwerbszweck wie Stiftungen und gemeinnützige Vereine einbezieht. Weder die Bundesbank noch die DZ Bank machen Angaben zur Verteilung des Vermögens.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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