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Gas-Umlage ab Oktober bis 2024 geplant


Gas-Umlage ab Oktober bis 2024 geplant

Von reuters
Aktualisiert am 28.07.2022Lesedauer: 1 Min.
Erdgasspeicher in Bernburg (Symbolbild): Industrie- und Haushaltskunden kommt die Gaskrise durch eine geplante Umlage teuer zu stehen.Vergrößern des BildesErdgasspeicher in Bernburg (Symbolbild): Industrie- und Haushaltskunden kommt die Gaskrise durch eine geplante Umlage teuer zu stehen. (Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert)
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Zur Entlastung der Gasimporteure wird ab Oktober eine Umlage erhoben. Für private Haushalte könnten bis zu 1.000 Euro fällig werden.

Gaskunden müssen trotz laufender Verträge vor dem Winter mit zusätzlichen Kosten rechnen. Die Bundesregierung setzt ab Oktober eine Umlage zur Entlastung der Gasimporteure in Kraft, wie es am Donnerstag aus Regierungskreisen hieß. Sie trifft Haushalts- oder Industriekunden mit eigentlich langlaufenden Verträgen und könnte einen 4-köpfigen Haushalt – im Extremfall – mit fast 1.000 Euro im Jahr zusätzlich belasten.

Bundeskanzler Olaf Scholz hatte als Schätzung eine Summe von 300 Euro genannt. Bezahlt werden mit der Umlage die Extrakosten der Importeure, die sie für die kurzfristige, teure Ersatzbeschaffung von russischem Gas aufbringen müssen, das trotz Verträgen nicht geliefert wird. Von diesen Kosten können 90 Prozent weitergegeben werden.

Höhe der Kosten voraussichtlich im August bekannt

Per Ministerverordnung soll dafür der Artikel 26 des Energiesicherungsgesetzes in Kraft treten: Ab Oktober kann dann die Differenz zwischen den laufenden Tarifen und den Extrakosten der Importeure festgelegt und auf alle Kunden gleichmäßig verteilt werden, sagten Regierungsvertreter. Stadtwerke etwa können sie dann auch an Haushaltskunden weitergeben.

Zunächst wird die Umlage auf Basis einer Annahme der Kosten berechnet und dann jeweils im Nachhinein mit den tatsächlichen Kosten verrechnet. Erste Zahlen könnten ab August bekannt werden. Zahlungen werden wohl nicht direkt ab Oktober, sondern etwas später fällig.

Unabhängig von der Umlage muss ohnehin mit kräftigen Preiserhöhungen gerechnet werden, wenn Verträge auslaufen oder regulär angepasst werden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur Reuters
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