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Berlin: KaDeWe laut Bericht nach Signa-Pleite insolvent – Investor pokert?


Trotz 800 Millionen Euro Umsatz
Bericht: KaDeWe stellt Insolvenzantrag

Von t-online
Aktualisiert am 29.01.2024Lesedauer: 2 Min.
Eingang des KaDeWe (Symbolbild): Die Zukunft des berliner Traditionskaufhauses ist momentan ungewiss.Vergrößern des BildesEingang des KaDeWe (Symbolbild): Die Zukunft des Berliner Traditionskaufhauses ist momentan ungewiss. (Quelle: IMAGO/Stefan Zeitz/imago-images-bilder)
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Laut Medienbericht ist die KaDeWe Group das nächste Unternehmen, das durch die Signa-Insolvenz ins Straucheln gerät – trotz eines Rekordumsatzes.

Die Luxuswarenhauskette KaDeWe Group soll einem Medienbericht zufolge einen Insolvenzantrag gestellt haben. Dieser soll bereits am Freitag überraschend beim Amtsgericht Charlottenburg in Berlin eingegangen sein, schreibt die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf Personen aus dem Umfeld des Unternehmens.

Zuvor hatte das Wirtschaftsmagazin "Capital" berichtet, dass die KaDeWe Group kurz davor sei, einen Insolvenzantrag zu stellen. Zu der Gruppe gehören neben dem namensgebenden Kaufhaus des Westens (KaDeWe) in Berlin auch das Oberpollinger in München und das Alsterhaus in Hamburg.

Grund dafür soll die Insolvenz der Signa Holding des österreichischen Investors René Benko sein, die 49,9 Prozent der Anteile an der KaDeWe Group hält, berichtete "Capital". Zuvor hatten schon zahlreiche andere Unternehmen, an denen die Signa Anteile hält, Insolvenz angemeldet, prominentestes Beispiel die Warenhauskette Galeria Karstadt Kaufhof. Lesen Sie hier mehr dazu.

Bund und Länder könnten haften

Als die Insolvenz der Signa Holding Ende 2023 bekannt wurde, gab sich der Chef der KaDeWe Group im Interview mit dem "Tagesspiegel" noch gelassen. Man habe im Jahr 2023 etwa 800 Millionen Euro Umsatz gemacht und darüber hinaus halte die Signa Holding nicht die Mehrheit der Anteile, sagte Michael Peterseim. Diese liegen bei der Central Group, einem Immobilieninvestor aus Thailand.

Wie "Capital" unter Berufung auf Insider berichtet, ist die Central Group allerdings nicht bereit, der KaDeWe Group unter die Arme zu greifen. Grund dafür könnte laut Bericht die Absicht sein, so den Wert der Signa-Anteile zu drücken, um diese später günstig zu übernehmen.

Sollte die KaDeWe Group tatsächlich zahlungsunfähig sein, könnte es für die öffentliche Hand teuer werden. Denn wie "Capital" berichtet, hatte das Unternehmen im Zuge der Corona-Krise eine Ausfallbürgschaft in Höhe von 90 Millionen Euro von den Ländern Berlin und Hamburg sowie des Bundes gewährt bekommen, die dann greifen würden.

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