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Verdi-Streik an Flughäfen hat begonnen: 1.100 Flüge betroffen


Streik des Sicherheitspersonals
Diese Flughäfen sind betroffen – Hunderte Flüge fallen aus

Von afp
Aktualisiert am 01.02.2024Lesedauer: 1 Min.
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Durch den Streik fallen Flüge aus: Reisende müssen ihren Urlaub verschieben. (Quelle: Reuters)
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Seit den frühen Morgenstunden hat das Sicherheitspersonal an den Flughäfen die Arbeit niedergelegt. Verdi will damit Druck für die Verhandlungen aufbauen.

An etlichen deutschen Flughäfen hat ein Streik des Sicherheitspersonals begonnen. An den Flughäfen Köln/Bonn und Hannover wurden für die Nacht geplante Flüge bereits gestrichen, unter anderem in Leipzig/Halle fielen schon am Mittwochabend mehrere Verbindungen aus. Mehrere Airports veröffentlichten auf ihrer Website zudem Hinweise, dass am Donnerstag wegen fehlender Sicherheitskontrollen gar keine Abflüge möglich seien und strichen sämtliche ab dem Morgen geplanten Verbindungen.

Der Flughafenverband ADV rechnet damit, dass am Donnerstag bundesweit mindestens 1.100 Verbindungen ausfallen. Zu dem Streik an insgesamt elf Airports hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen.

100 Prozent Streikbeteiligung in Köln

Der Streik sei gut angelaufen, sagte Verdi-Verhandlungsführer Wolfgang Pieper am Donnerstagmorgen der Nachrichtenagentur AFP. Es gebe eine "gute bis sehr gute" Beteiligung, am Flughafen Köln/Bonn habe sie bei 100 Prozent gelegen.

Ab dem Vormittag sind vielerorts Kundgebungen geplant. Die Flughäfen baten betroffene Passagiere, sich mit ihrer Airline in Verbindung zu setzen, um Umbuchungen vornehmen zu können. Auch Ankünfte könnten von dem Streik betroffen sein.

Verdi will mit dem Streik den Druck bei den Tarifverhandlungen erhöhen. Die Gewerkschaft verhandelt derzeit mit dem Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) über höhere Löhne für die bundesweit rund 25.000 Beschäftigten der Branche. Verdi fordert 2,80 Euro mehr pro Stunde, höhere Funktionszulagen und Mehrarbeitszuschläge ab der ersten Überstunde.

Ein von den Arbeitgebern vorgelegtes Angebot hatte die Gewerkschaft als "völlig unzureichend" bezeichnet. Die Tarifgespräche sollen am 6. Februar in Berlin fortgesetzt werden.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
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