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Rente: Im Juli steigt sie für Millionen Deutsche – doch nicht jeder profitiert

Nicht jeder wird profitieren  

Renten steigen zum 1. Juli für Millionen Deutsche

07.06.2019, 15:32 Uhr | dpa

Grundproblem des Generationenvertrags: Mitte der 1960er Jahre war die Altersstruktur der Bevölkerung noch grundlegend anders als heute. (Quelle: t-online.de) (Quelle: Getty)
So funktioniert das Rentensystem in Deutschland

Das Rentenversicherungssystem basiert auf dem sogenannten Generationenvertrag. Doch das stellt Deutschland vor ein Problem. (Quelle: t-online.de)

Generationenvertrag: So funktioniert das Rentensystem in Deutschland. (Quelle: t-online.de)


Im Sommer steigen die Renten spürbar. Einer entsprechenden Erhöhung hat nun der Bundesrat zugestimmt. Doch nicht bei allen Rentnern wird das Geld komplett ankommen.

Die rund 21 Millionen Rentner erhalten zum 1. Juli spürbar höhere Bezüge. In Westdeutschland legen die Renten um 3,18 Prozent zu, im Osten sogar um 3,91 Prozent. Der Bundesrat billigte eine entsprechende Verordnung.

Eine monatliche Rente von 1.000 Euro, die nur auf Westbeiträgen beruht, erhöht sich dadurch um 31,80 Euro. Eine gleich hohe Rente mit Ostbeiträgen um 39,10 Euro. Die Rentenerhöhung rührt vor allem von der positiven Lohnentwicklung her.

Rentenniveau steigt leicht an

Zugleich nähern sich die Ostrenten weiter an die Westbezüge an. Der Rentenwert im Osten steigt auf 96,5 Prozent des Westwerts. Bis zum Jahr 2024 steigt er aufgrund einer Gesetzesvorgabe von 2017 schrittweise auf 100 Prozent. Der Rentenwert gibt konkret in Euro an, wie viel ein Entgeltpunkt in der Rentenversicherung wert ist. Ein Entgeltpunkt wird anhand einer komplizierten Formel berechnet und ist maßgeblich für die Höhe der Rente.

Das Rentenniveau steigt leicht auf 48,16 Prozent an. Es gibt als Verhältnis der Rente zum Durchschnittslohn Auskunft über die Absicherungskraft der Rente. Doch nicht bei allen kommt die Rentenerhöhung komplett an. Voraussichtlich rund 48.000 Rentner müssen ihre Altersbezüge künftig besteuern.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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