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Ölpreis schlägt nach Iran-Embargo und EU-Gipfel Kapriolen

t-online, t-online.de - Frank Lansky, mit dpa-AFX

Aktualisiert am 02.07.2012Lesedauer: 2 Min.
Das iranische Ölfeld Azadegan südwestlich von Teheran
Das iranische Ölfeld Azadegan südwestlich von Teheran (Quelle: ap-bilder)
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Der heftige Preisanstieg bei Erdöl zum Eintritt des iranischen Embargos am Wochenende hat sich wieder abgeschwächt. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur August-Lieferung fiel am Montag um 2,14 Dollar auf 95,63 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verbilligte sich um 1,64 Dollar auf 83,31 Dollar. Ein Faktor ist möglicherweise, dass der Iran offenbar bei der Ausfuhr trickst. Analysten zeigten sich geteilter Meinung über die weitere Entwicklung auf dem Ölmarkt.

"Kein Anlass zur Sorge" beim Ölpreis

Der Anstieg am Freitag sei zu deutlich ausgefallen, urteilten Händler. Daher hätten Gewinnmitnahmen eingesetzt. Am Donnerstag hatte ein Fass Öl der Sorte WTI am Spotmarkt noch 78,34 Dollar gekostet. Zuletzt ging es wieder nach oben und ein Barrel US-Öl wurde am Terminmarkt wieder für 84,44 Dollar umgesetzt.

Analyst Frank Klumpp von der LBBW gab sich ungeachtet der Ausschläge im Gespräch mit t-online.de gelassen. "Trotz des jüngsten Preisanstiegs bei Erdöl, gibt es keinen Anlass zur Sorge," urteilte er.

Iran-Embargo lässt Heizöl und Benzin kalt

Der Ölpreis habe zum einen wegen des Embargos gegen den Iran zum 1. Juli zugelegt. Vor allem wirke sich aber die nach dem EU-Gipfel gestiegene Risikofreude auf den Ölpreis aus. Und letztlich mache sich auch der Streik auf norwegischen Ölplattformen bemerkbar, ergänzte Klumpp.

Nachhaltige Folgen sieht der Experte nicht: "Alles in allem dürfte das iranische Öl-Embargo kaum preissteigernde Wirkung haben", folgerte der LBBW-Analyst. Denn die Restriktion sei schon ausreichend in den Preisen enthalten.

Die Abnehmer hätten sich längst auf die neue Lage und den Ausfall von etwa einer Million Barrel iranischer Produktion pro Tag eingestellt. Hier springe Saudi-Arabien in die Bresche. "Verbraucher müssen sich wegen der Benzin- und Heizölpreise keine Sorge machen", konstatierte Klumpp abschließend.

Commerzbank: Anleger sehen wieder mehr Risiko

Skeptischer zeigten sich die Analysten der Commerzbank. Sie kommentierten, der Markt habe die Risiken auf der Angebotsseite bislang vernachlässigt. Mit dem Importverbot für das iranische Rohöl nach Europa und den US-Sanktionen dürften diese aber verstärkt in den Fokus rücken.

Vor dem EU-Gipfel hätten sich Spekulanten ansonsten skeptisch zurückgehalten – was auch teilweise das Ausmaß des Preisanstiegs am Freitag erkläre, als der WTI-Ölpreis um fast zehn Prozent und damit so stark wie zuletzt im sehr volatilen Frühjahr 2009 gestiegen sei.

Konjunkturelle Risiken versus Psychologie

Allein mit den Fundamentaldaten sei die jüngste Stärke nicht zu begründen, weil die Nachfrageseite weiterhin schwach bleibe, konstatierte die Commerzbank. So lägen sämtliche Einkaufsmanagerindizes aus Europa auf Rezessionsniveau. Auch die Stimmung in der chinesischen Industrie hat sich weiter eingetrübt: Der von der britischen Großbank HSBC ermittelte Einkaufsmanagerindex war im Juni von 48,4 Punkten im Vormonat auf 48,2 Zähler gesunken.

Da jedoch die Gründe für den vorherigen Preisrückgang vermehrt psychologischer Natur gewesen seien, könnte die Preiserholung bei Energieträgern länger als von vielen erwartet anhalten, warnten die Commerzbank-Experten abschließend.

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