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Unicredit: Hypovereinsbank streicht über 1.000 Stellen


Abbauprogramm der Unicredit  

Hypovereinsbank streicht über 1.000 Stellen

06.12.2019, 12:01 Uhr | rtr

Unicredit: Hypovereinsbank streicht über 1.000 Stellen. Verwaltungsgebäude der HypoVereinsbank: Konzernweit kam die Unicredit zuletzt auf 85.000 Stellen und rund 4.500 Zweigstellen. (Quelle: imago images/Joko)

Verwaltungsgebäude der HypoVereinsbank: Konzernweit kam die Unicredit zuletzt auf 85.000 Stellen und rund 4.500 Zweigstellen. (Quelle: Joko/imago images)

Vor Kurzem hat die italienische Großbank Unicredit bekannt gegeben, dass sie bis 2023 bis zu 8.000 Stellen streichen will. Nun steht fest, wie hoch der Stellenabbau innerhalb des deutschen Tochterinstituts HVB sein wird.

Die HypoVereinsbank (HVB) baut in Deutschland in den nächsten Jahren mehr als jede zehnte Stelle ab. Die Zahl von zuletzt 12.200 Mitarbeitern werde in den kommenden zehn Jahren um knapp 1.300 sinken, bestätigte ein Sprecher der UniCredit-Tochter. Darauf habe man sich mit den Arbeitnehmervertretern geeinigt. "Die HypoVereinsbank hat eine Vereinbarung mit dem Betriebsrat geschlossen, mit der wir 10.918 Vollzeitkräfte in der HypoVereinsbank inklusive Töchter bis Ende 2030 garantieren", sagte der Sprecher.

Sparmaßnahmen seitens Italiens

Die Streichungen sind Teil des Abbauprogramms der italienischen Muttergesellschaft, die bis 2023 konzernweit 8.000 Stellen streichen will, wie UniCredit-Chef Jean Pierre Mustier Anfang der Woche angekündigt hatte. Der Löwenanteil davon – bis zu 6.000 – entfällt nach Gewerkschaftsangaben auf Italien, der Rest auf Deutschland und Österreich.
 

 

Die HVB hat bereits mehrere Sparrunden hinter sich. In den vergangenen drei Jahren sank die Zahl der Vollzeitstellen um gut 2.400. Ende 2016 hatte die Bank noch mehr als 14.700 Mitarbeiter. Wie in der Vergangenheit sollen betriebsbedingte Kündigungen vermieden werden. Der Abbau solle über natürliche Fluktuation und Vorruhestandsregelungen erfolgen, sagte der Sprecher. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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