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Bahlsen-Erben wollen Unternehmen nicht übernehmen – neue Leitung gesucht


Kekshersteller sucht neue Leitung  

Bahlsen: Erben wollen Traditionsfirma nicht führen

21.01.2020, 14:32 Uhr | AFP

Bahlsen-Erben wollen Unternehmen nicht übernehmen – neue Leitung gesucht. Bahlsen: Das deutsche Familienunternehmen hat seinen Sitz in Hannover. Gegründet wurde die heutige Bahlsen GmbH und Co KG im Jahr 1889 von Hermann Bahlsen (1859 – 1919).  (Quelle: imago images/Manfred Segerer)

Bahlsen: Das deutsche Familienunternehmen hat seinen Sitz in Hannover. Gegründet wurde die heutige Bahlsen GmbH und Co KG im Jahr 1889 von Hermann Bahlsen (1859 – 1919). (Quelle: Manfred Segerer/imago images)

Gerade in Familienbetrieben ist es üblich, dass Kinder oder Enkel das Geschäft weiterführen – doch nicht bei Bahlsen. Der Kekshersteller muss aktuell extern nach einem neuen Geschäftsführer suchen.

Der Kekshersteller Bahlsen wird auch künftig von familienfremden Managern geleitet. "Kein Familienmitglied der nächsten Generation wird in die operative Führung des Unternehmens einsteigen", sagte der 70-jährige Werner Bahlsen, Vater von vier Kindern. Er hatte sich 2018 an die Spitze des Verwaltungsrats zurückgezogen. Die Firma sucht extern einen neuen Chef.

Die Entscheidungen habe die Familie gemeinsam getroffen, sagte Bahlsen. "Das ist auch unsere Stärke, wenngleich es da natürlich ab und zu rumpelt, auch mal Tränen fließen, emotionale Ausbrüche drohen. Das müssen wir aushalten."

Streitigkeiten und sinkender Umsatz

1999 war das Unternehmen nach einem Familienstreit aufgespalten worden. "Für meinen Vater war selbstverständlich, dass seine Kinder das Unternehmen weiterführen. Auch das wollte ich in meinem eigenen Fall besser machen", sagte Bahlsen weiter.

Der Süßgebäckhersteller beschäftigt weltweit 2.730 Mitarbeiter. Der Umsatz sank laut "Handelsblatt" 2018 auf 545 Millionen Euro und war auch im vergangenen Jahr rückläufig. Verluste jedoch wurden nach Angaben von Bahlsen nicht mehr geschrieben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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