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Aktien Asien: Börsen überwiegend fest im Griff neu entflammter Inflationsängste

Von dpa-afx
Aktualisiert am 11.05.2021Lesedauer: 1 Min.
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TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - In Asien haben die Aktienmärkte am Dienstag überwiegend nachgegeben, Inflationsängste machten sich erneut breit und belasteten insbesondere Technologieaktien.

Es sei schon erstaunlich, wie plötzlich das Inflationsthema wieder aufgetaucht sei, nachdem ein schwacher US-Arbeitsmarktbericht am Freitag erst einmal solche Sorgen gedämpft hatte, sagte Analyst Jeffrey Halley vom Broker Oanda. Einige hätten als Grund die wegen eines Cyberangriffs ausgefallene US-Ölpipeline und dadurch womöglich weiter steigende Benzinpreise genannt. Das sei aber Unsinn. Er leugne zwar die Bedrohung durch Inflation nicht, doch aktuell würden die Börsen vor allem durch eine Ausweitung kurzfristigerer Bewertungen und durch nervöse Investoren unter Druck gebracht.

In Tokio schloss der Leitindex Nikkei 225 um 3,08 Prozent schwächer bei 28 608,59 Punkten.

In Hongkong gab der Hang-Seng-Index zuletzt um 2,05 Prozent auf 28 011,87 Zähler nach und auch die Leitbörsen in Südkorea etwa oder in Australien zeigten sich schwach.

Der CSI-300-Index mit den 300 größten Unternehmen an Chinas Festlandsbörsen legte dagegen um 0,49 Prozent auf 5016,96 Punkte zu. Aktuellen Daten zufolge beschleunigte sich in China der Anstieg der Erzeugerpreise stärker als erwartet. Die Preise, die Hersteller für ihre Produkte verlangen, zogen so deutlich an wie seit Oktober 2017 nicht mehr. Das ist allerdings ein zweischneidiges Schwert, denn einerseits signalisiert dies die Stärke der chinesischen Wirtschaft. Andererseits könnten diese Daten weiteres Öl ins Feuer gießen, die die Inflationssorgen weiter anfachen.

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