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ExxonMobil: In zwei Jahren "Fracking" ohne Gift

ExxonMobil: In zwei Jahren "Fracking" ohne Gift

31.01.2012, 13:08 Uhr | dapd, dapd, t-online.de

ExxonMobil: In zwei Jahren "Fracking" ohne Gift . Der weltweit größte Erdgasproduzent setzt weiter auf Deutschland (Quelle: dpa)

Der weltweit größte Erdgasproduzent setzt weiter auf Deutschland (Quelle: dpa)

ExxonMobil erwartet, Erdgas durch sogenanntes "Fracking" in zwei Jahren ohne den Einsatz von Giftstoffen zu gewinnen. Der Vorstandsvorsitzende von ExxonMobil Central Europe, Gernot Kalkoffen, sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung", das Unternehmen versuche derzeit, giftige Substanzen durch ungiftige zu ersetzen.

Umstrittene Fördermethode

Die "Hydraulic Fracturing" oder auch "Fracking" genannte Methode zur Erdgasförderung ist umstritten, da bei ihr neben großen Mengen von Wasser und Sand auch giftige Chemikalien, darunter Schädlingsbekämpfungsmittel, ins Erdreich gepresst werden. Kritiker befürchten eine Verunreinigung des Grundwassers, bei unsachgemäßer Abdichtung der Bohrlöcher.

Zahlreiche Probleme in den USA

In den USA gibt es mittlerweile zahlreiche Berichte über Umweltschäden. Kalkoffen führt dies auf die Arbeit von kleineren Firmen zurück, die bei geringeren Standards auf unversiegelten Bohrplätzen agiert hätten. Wegen der Gesetzeslage hält der Manager ähnliche Probleme aber in Deutschland für undenkbar.

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Enormes Pontenzial

Das Potenzial der umstrittenen Fracking-Methode ist immens. So sind die USA dadurch innerhalb weniger Jahre zu einem der führenden Gasproduzenten der Welt avanciert. Auch in Deutschland gibt es erheblich Gasvorkommen, die so erschlossen werden können.

Probebohrungen in Niedersachsen

ExxonMobil erkundet derzeit an zahlreichen Standorten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen Möglichkeiten zur Gasförderung. Der Konzern ist zuversichtlich mögliche Schäden zu vermeiden: Während der vergangenen zwei Jahre habe man die Zahl der verwendeten giftigen Bestandteile von sieben auf vier reduziert. Schon in zwei Jahren will man ganz ohne Giftstoffe auskommen. Dazu prüfe ExxonMobil unter anderem den Einsatz von UV-Licht.

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