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Ab 2024: Euro-Banknoten sollen neues Gesicht bekommen

Von dpa
Aktualisiert am 07.12.2021Lesedauer: 3 Min.
20 Jahre nach EinfĂŒhrung des Euro-Bargeldes stĂ¶ĂŸt die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) einen Prozess zur Neugestaltung der Euro-Banknoten an.
20 Jahre nach EinfĂŒhrung des Euro-Bargeldes stĂ¶ĂŸt die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) einen Prozess zur Neugestaltung der Euro-Banknoten an. (Quelle: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa./dpa)
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Frankfurt/Main (dpa) - Wird der Euro emotionaler? "Wir wollen Euro-Banknoten entwickeln, mit denen sich die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger in Europa identifizieren können und die sie mit Stolz verwenden",kĂŒndigte EZB-Direktoriumsmitglied Fabio Panetta an.

In einem mehrstufigen Verfahren wollen die WĂ€hrungshĂŒter am Design einer neuen Generation der GemeinschaftswĂ€hrung feilen. BĂŒrgerinnen und BĂŒrger will die Notenbank umfassend einbinden, 2024 soll der EZB-Rat dann ĂŒber die Herstellung neuer Scheine entscheiden und wann diese unters Volk gebracht werden könnten.

Identifikation mit dem Euro

"Nach 20 Jahren ist es an der Zeit, die Gestaltung unserer Banknoten unter die Lupe zu nehmen und sie so zu gestalten, dass sich EuropĂ€erinnen und EuropĂ€er unabhĂ€ngig von Alter oder Hintergrund besser mit ihnen identifizieren können", begrĂŒndete EZB-PrĂ€sidentin Christine Lagarde. Die Notenbank signalisiert damit auch, dass es weiterhin Bargeld geben wird - auch wenn elektronische Zahlungsmittel auf dem Vormarsch sind.

FĂŒr 11 der damals 15 Mitgliedstaaten der EuropĂ€ischen Union wurde der Euro am 1. Januar 1999 gesetzliches Zahlungsmittel - zunĂ€chst nur elektronisch, vom 1. Januar 2002 an dann auch in Form von Schein und MĂŒnze. Heute ist der Euro fĂŒr gut 340 Millionen Menschen in 19 EU-Staaten offizielles Zahlungsmittel.

DieSicherheitsmerkmaleder Scheine als FĂ€lschungsschutz wurden in den vergangenen Jahren ĂŒberarbeitet und erweitert. Seit 2019 ist die zweite Euro-Banknoten-Generation komplett. Die Euro-Scheine der ersten Generation sind weiterhin gĂŒltig und werden nach und nach von den Notenbanken aus dem Verkehr gezogen. Die - vergleichsweise nĂŒchternen - Motive auf den Scheinen blieben erhalten: Bauwerke, die es in Wirklichkeit nicht gibt.

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"Der Euro baut BrĂŒcken in Europa"

Ganz anders zuD-Mark-Zeiten: Bettina von Arnim, Carl Friedrich Gauß, Annette von Droste-HĂŒlshoff, Clara Schumann, die BrĂŒder Grimm - berĂŒhmte Persönlichkeiten, bekannte Bauwerke und GegenstĂ€nde statt Fantasiearchitektur zierten damals die Scheine.

Beim Design der Euro-Scheine in den 1990er Jahren war wenig Platz fĂŒr nationale Befindlichkeiten, wie der damalige EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing schildert: "Als wir in der Bundesbank diskutiert haben, wie die neuen Euro-Scheine aussehen sollten, war mir von Anfang bewusst, dass das nur möglich ist mit Symbolen, die keinen nationalen Charakter aufweisen", erinnert sich Issing. "Stellen Sie sich vor, die Franzosen hĂ€tten darauf bestanden, Napoleon auf einem Geldschein zu haben. Da hĂ€tten die LĂ€nder, die unter Napoleon gelitten haben, protestiert. Und so gibt es viele Beispiele. Man hat sich dann fĂŒr Symbole entschieden völlig neutraler Art: BrĂŒcken. Das sollte das Symbol sein: Der Euro baut BrĂŒcken in Europa."

Bei der Gestaltung neuer Banknoten wollen Europas WĂ€hrungshĂŒter nun BrĂŒcken bauen zu den Verbrauchern. Die EZB werde "mit den europĂ€ischen BĂŒrgerinnen und BĂŒrgern in einem Verfahren zusammenarbeiten, das 2024 zu einer endgĂŒltigen Entscheidung fĂŒhren dĂŒrfte", teilte die Notenbank in Frankfurt mit.

Menschen werden nach ihrer Meinung befragt

Im ersten Schritt werden Fokusgruppen gebildet, die von den Menschen im gesamtenEuroraum Meinungen zu möglichen ThemenfĂŒr die kĂŒnftigen Euro-Banknoten einholen sollen. Anschließend wird eine Themenberatungsgruppe, in der jeweils eine Expertin oder ein Experte aus jedem Land des Euroraums vertreten ist, dem EZB-Rat eine Auswahl neuer Themen vorschlagen. Die EZB wird dann die Öffentlichkeit um ihre Meinung zu den ausgewĂ€hlten Themen bitten. Nach Abschluss des Gestaltungsverfahrens wird der EZB-Rat ĂŒber die Herstellung der neuen Scheine und deren mögliche Ausgabetermine entscheiden.

In den Prozess sollen auch die Menschen in Bulgarien und Kroatien eingebunden werden. Beide LĂ€nder bemĂŒhen sich seit Jahren, die Kriterien fĂŒr eine Aufnahme in den Euro-Club zu erfĂŒllen. Als bislang letztes Land war zum 1. Januar 2015 Litauen als 19. Mitglied in den Kreis der LĂ€nder mit der GemeinschaftswĂ€hrung aufgenommen worden.

Wie eine mögliche neue Euro-Banknoten-Generation aussehen wird, ist nach EZB-Angaben völlig offen. Nichts sei ausgeschlossen, man sei selbst gespannt, welche Ideen aus der Bevölkerung kommen werden. Letztlich entscheidet der EZB-Rat als oberstes Entscheidungsgremium der Notenbank - auch darĂŒber, ob es bei den aktuellen StĂŒckelungen bleibt (5-, 10-, 20-, 50- 100- und 200-Euro) und ob kĂŒnftige Scheine mit zusĂ€tzlichen Sicherheitsmerkmalen ausgestattet werden.

Sicher ist: Bis sich die Menschen an erneuerte Euro-Banknoten gewöhnen mĂŒssen, wird es noch dauern. Selbst im Falle einer EZB-Entscheidung 2024 wĂŒrden ĂŒberarbeitete Geldscheine erst Jahre spĂ€ter nach umfangreichen Tests unters Volk gebracht. Eine logistische Herausforderung ist ein solches Projekt ohnehin: Im Oktober 2021 waren nachEZB-Angabenmehr als 27,6 Milliarden Euro-Banknoten im Gesamtwert von gut 1,5 Billionen Euro im Umlauf.

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