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So berechnen Sie die Höhe Ihrer Kapitalertragsteuer

t-online, Johann Werther

Aktualisiert am 08.12.2022Lesedauer: 2 Min.
Bei einem Investment in einen ETF haben Sie steuerliche Vorteile.
Bei einem Investment in einen ETF haben Sie steuerliche Vorteile. (Quelle: Cavan Images /imago-images-bilder)
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Wer in Deutschland Gewinne aus Zinsen, Dividenden und Wertpapiergeschäften erzielt, muss Kapitalertragsteuer zahlen. So finden Sie heraus, wie viel.

Die Höhe der Kapitalertragsteuer setzt sich aus mehreren Teilen zusammen. Seit 2009 gelten in Deutschland die Abgeltungssteuer und der Solidaritätszuschlag auf Kapitaleinkünfte. Dazu kommen noch je nach Bundesland und Konfession unterschiedlich hohe Kirchensteuern. Wir erklären Ihnen, wie hoch der Betrag für Sie ist und wie Sie Steuern sparen können.

Der Begriff Abgeltungssteuer anstelle von Kapitalertragsteuer kommt dadurch zustande, dass diese Steuern meist automatisch an das Finanzamt abgeführt werden und damit die Steuerlast "abgegolten" ist. Von Kapitalertragsteuer spricht man, wenn die Steuer noch nachträglich zu zahlen ist. Die definierte Höhe, also der Steuersatz auf die Kapitalerträge, ist jedoch gleich.

So setzt sich die Kapitalertragsteuer zusammen

Aktuell beträgt die Kapitalertragsteuer pauschal 25 Prozent, hinzu kommt ein Solidaritätszuschlag in Höhe von 5,5 Prozent der Kapitalertragsteuer sowie 8 oder 9 Prozent Kirchensteuer. Sie entfällt, wenn Sie keiner Konfession angehören.


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Beispiel: Kapitalertragsteuer für 100 Euro Dividende

An einem Beispiel lassen sich die anfallenden Steuerbeträge gut verdeutlichen: Sie erhalten 100 Euro Dividende: Zunächst einmal fällt die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent an, in diesem Fall also 25 Euro. Hinzu kommt der Solidaritätszuschlag mit 1,38 Euro und eventuell Kirchensteuer mit 2,20 Euro (9 Prozent). In Baden-Württemberg und Bayern wären es aufgrund einer Sonderregelung nur 1,96 Euro (8 Prozent).

Damit bleiben von den 100 Euro Dividende nach Abzug der Steuer zwischen 71,42 Euro (volle Kirchensteuer) und 73,62 Euro (ohne Kirchensteuer) übrig.

Kapitalertragsteuer sparen

Für Anleger gibt es Wege, die Höhe der Kapitalertragsteuer, die Sie abführen müssen, zu reduzieren. Im ersten Schritt richten Sie dazu einen Freistellungsauftrag für den sogenannten Sparerpauschbetrag ein. Das bedeutet, dass Sie 801 Euro als Einzelperson und 1.602 Euro als Verheiratete an Kapitalerträgen pro Jahr steuerfrei vereinnahmen können. Zum 1. Januar 2023 steigt dieser Betrag auf 1.000 Euro für Einzelpersonen und 2.000 Euro für Paare.

Steuervergünstigungen gibt es für manche Investmentfonds wie zum Beispiel ETFs (Exchange Traded Funds). Diese unterliegen seit 2018 einer Teilfreistellung. Das heißt, dass Sie 30 Prozent einer Ausschüttung oder eines Verkaufsgewinns steuerfrei einbehalten können. Mehr dazu lesen Sie hier.

Zudem versteuern Sie nur die Gewinne, die Sie auch wirklich in Summe erzielt haben. Wenn Sie also Verluste zum Beispiel durch Aktienverkäufe erlitten haben, können Sie diese mit Ihren Gewinnen aus anderen Kapitalanlagen verrechnen. Auch auf diesem Weg senken Sie Ihre Steuerlast.

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Verwendete Quellen
  • weltsparen.de: "Kapitalertragsteuer (KapESt)" (Stand: 1.12.2022)
  • finanztip.de: "Wer die Anlage KAP ausfüllen muss und wer es sollte" (Stand: 5.9.2022)
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