Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Eink├╝nfte aus Hobby k├Ânnen umsatzsteuerpflichtig sein

Von dpa
Aktualisiert am 05.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Wer als Hobby Hunde z├╝chtet, verdient damit auch Geld.
Wer als Hobby Hunde z├╝chtet, verdient damit auch Geld. Ab einer bestimmten Grenze kann Umsatzsteuer f├Ąllig werden. (Quelle: Kirsten Neumann/dpa-tmn./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Berlin (dpa/tmn) - Manchmal kann man mit seinem Hobby durchaus Geld verdienen. F├╝r solche Einnahmen werden aber nicht automatisch Einkommensteuern f├Ąllig. Besteht keine M├Âglichkeit, mit dem Hobby auf Dauer Gewinne zu erzielen, werden solche T├Ątigkeiten vom Finanzamt als Liebhaberei behandelt.

Das hei├čt: "Wer aus seinem Hobby ab und zu und nicht auf lange Sicht Einnahmen erzielt, muss diese nicht in der Einkommensteuererkl├Ąrung angeben", erkl├Ąrt Daniela Karbe-Ge├čler vom Bund der Steuerzahler. Aber Vorsicht: Umsatzsteuer kann trotzdem anfallen, wie ein Urteil des Finanzgerichts M├╝nster zeigt (Az.: 5 K 3037/19 U).

Einnahmen waren zu hoch

In dem Fall hatte eine Hundez├╝chterin keine Umsatzsteuer abgef├╝hrt, da sie ihre T├Ątigkeit als Liebhaberei einstufte. Die Ausgaben seien h├Âher als die Einnahmen, so die Argumentation. Da die Eink├╝nfte aber in manchen Jahren ├╝ber der zu diesem Zeitpunkt g├╝ltigen Kleinunternehmergrenze von 17.500 Euro im Jahr lagen, setzte das Finanzamt Umsatzsteuern fest.

Zu Recht, entschied dasFinanzgericht M├╝nster. In diesem Fall seien Umsatzsteuern f├Ąllig, da die Einnahmen eine gewisse Grenze ├╝berschreiten. F├╝r diese Einteilung muss nur eine gewerbliche und nachhaltige T├Ątigkeit am Markt zur Erzielung von Einnahmen vorliegen. Die Absicht, Gewinne zu erzielen, ist nicht notwendig. Dass die Einnahmen der Hundezucht allein nicht zum Leben reichten, sei f├╝r die Umsatzsteuer nicht relevant.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
"2023 ist Putin weg ÔÇô wahrscheinlich im Sanatorium"


Kleinunternehmergrenze ist wichtig

Wer in ├Ąhnlichen F├Ąllen vermeiden will, Umsatzsteuer abzuf├╝hren, sollte die Kleinunternehmergrenze im Blick behalten. Seit Anfang 2020 gilt eine neue Grenze: "Wer nicht mehr Einnahmen als 22.000 Euro im Vorjahr erzielt hat, muss keine Umsatzsteuer an das Finanzamt zahlen, wenn er sich dort als Kleinunternehmer anmeldet", sagt Daniela Karbe-Ge├čler.

Die Grenze bezieht sich immer auf das Vorjahr. Im laufenden Jahr d├╝rfen nicht mehr als 50.000 Euro eingenommen werden.

Es lohnt sich also darauf zu achten, dass die Hobbyeinnahmen nicht die Grenzen ├╝bersteigen. Aufzeichnungen sollten daher immer erfolgen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Christine Holthoff
Von Christine Holthoff
Bund der SteuerzahlerM├╝nster

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website