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Lastschriftverfahren: Was es ist und wie es funktioniert

Zahlungsarten  

Lastschriftverfahren: Was es ist und wie es funktioniert

11.03.2016, 12:47 Uhr | tl (CF)

Lastschriftverfahren: Was es ist und wie es funktioniert. Die Einzugsermächtigung ist das für Privatkunden übliche Lastschriftverfahren. (Quelle: imago images/Martin Bäuml Fotodesign)

Die Einzugsermächtigung ist das für Privatkunden übliche Lastschriftverfahren. (Quelle: Martin Bäuml Fotodesign/imago images)

Egal ob online oder offline: Beim Einkaufen ist das Lastschriftverfahren nach wie vor eine beliebte Zahlungsmethode. Doch wie geht der Zahlungsverkehr vonstatten? Im Folgenden erfahren Sie es.

Lastschrift: Bequemer Zahlungsverkehr

Bei der Lastschrift handelt es sich um eine Zahlung ohne Bargeld. Der Zahlungspflichtige legitimiert bzw. ermächtigt dabei den Empfänger des entsprechenden Betrags, sein Konto zu vereinbarten Zeitpunkten zu belasten – aus diesem Grund spricht man auch von einer Einzugsermächtigung. Es handelt sich hier also quasi um das Gegenteil der Überweisung, bei welcher der Zahlungspflichtige aktiv wird und einen Betrag an einen Zahlungsempfänger überweist.

Wenn Sie im Supermarkt "mit Karte" zahlen, ist dies eine Lastschrift: Sie erlauben es dem Lebensmittelhändler, den fälligen Betrag für die Einkäufe von Ihrem Konto abzubuchen. Ähnlich verhält es sich oftmals mit dem Zahlungsverkehr im Internet. Eine andere Art der Lastschrift stellt das Abbuchungsverfahren dar: Hierbei weist der Zahlungspflichtige nicht den Empfänger an, sein Konto zu belasten, sondern seine Bank. Abbuchungsaufträge werden im Gegensatz zum Lastschriftverfahren vor allem im gewerblichen Bereich eingesetzt.

Lastschrift und Abbuchungsauftrag widerrufen: Ist das möglich?

Im Zahlungsverkehr haben Sie die Möglichkeit, eine Lastschrift rückgängig zu machen. Dem Verbraucherportal "Finanztip" zufolge haben Sie acht Wochen Zeit, wenn Sie eine Lastschrift widerrufen möchten. Begründen müssen Sie die Rückholung nicht. Können Sie nachweisen, dass Betrüger am Werk waren bei einer Lastschrift, können Sie die Buchung auch nach dieser Frist noch widerrufen. Ähnliches gilt für Fehlbuchungen.

Beim Abbuchungsauftrag kann der Zahlungspflichtige der Abbuchung nicht widersprechen, das heißt erfolgte Abbuchungen können nicht mehr zurückgefordert werden. Der Auftrag kann nur insgesamt widerrufen werden. Der Widerruf muss an die eigene Bank gesendet werden, welche den Abbuchungsauftrag verwahrt. 

Oftmals ist Kunden nicht bewusst, ob sie eine Einzugsermächtigung oder einen Abbuchungsauftrag erteilt haben. Erkennen können Sie dies am Adressaten: Der Abbuchungsauftrag ist direkt an die Bank gerichtet, die Einzugsermächtigung an eine Person oder ein Unternehmen.

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