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Weltwirtschaft: Stimmung laut Ifo-Institut schlecht wie im Krisenjahr 2009

Ifo-Institut informiert  

Stimmung der Weltwirtschaft schlecht wie im Krisenjahr 2009

11.11.2019, 16:08 Uhr | rtr

Vorstellung Jahresgutachten des Sachverständigenrates (Quelle: dpa/Reuters)
Wirtschaftsweise sehen keine Gefahr einer Rezession

Trotz Konjunkturflaute gehen die Experten nicht von einem Abwärtsstrudel für Deutschland aus und sehen keine Notwendigkeit für ein Konjunkturpaket. (Quelle: Reuters)

Trotz Konjunkturflaute: Wieso die sogenannten Wirtschaftsweisen im Gegensatz zum Münchner Ifo-Institut sogar von einer Belebung der deutschen Wirtschaft ausgehen. (Quelle: Reuters)


Vor zehn Jahren ist die deutsche Wirtschaft so stark wie noch nie seit dem Zweiten Weltkrieg eingebrochen. Jetzt sagt das Münchner Ifo-Institut eine erneute Krise voraus. 

Die Stimmung in der Weltwirtschaft ist so schlecht wie seit dem Krisenjahr 2009 nicht mehr. Das entsprechende Barometer fiel im vierten Quartal auf minus 18,8 Punkte von minus 10,1 Punkten im vorangegangenen Vierteljahr, wie das Münchner Ifo-Institut zu seiner Umfrage unter 1.230 Experten aus 117 Ländern mitteilt.

Welthandel wächst deutlich schlechter 

Das ist der schlechteste Wert seit dem zweiten Quartal 2009, als die Finanzkrise die Wirtschaft in fast allen Regionen in Turbulenzen stürzte. "Die Weltkonjunktur kühlt sich weiter ab", so Ifo-Präsident Clemens Fuest. "Die Experten erwarten ein deutlich schwächeres Wachstum des Welthandels, einen schwächeren privaten Konsum und eine niedrigere Investitionstätigkeit."

Sowohl die Lage als auch die Aussichten für die kommenden Monate wurden angesichts von Handelskonflikten und Risiken wie dem Brexit deutlich schlechter bewertet. "Das Wirtschaftsklima verschlechterte sich in nahezu allen Regionen", so Fuest.

Abwärtsbewegung kommt aus Asien und den USA

In den Schwellenländern fiel demnach insbesondere die Lagebewertung ungünstiger aus. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verschlechterten sich hingegen hauptsächlich die Einschätzungen für die kommenden Monate.


"In den Schwellenländern kommt die Abwärtsbewegung im Wesentlichen aus Asien, in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hauptsächlich aus den USA", sagte Fuest.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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