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Teurer Traum von den eigenen vier W├Ąnden

Von dpa
Aktualisiert am 28.03.2022Lesedauer: 3 Min.
Die Preissteigerung auf dem Immobilienmarkt zieht weiter an.
Die Preissteigerung auf dem Immobilienmarkt zieht weiter an. Die Pandemie hat auch die Preise auf dem Land beeinflusst. (Quelle: Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa./dpa)
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Wiesbaden (dpa) - Egal ob Stadt oder Land: Wohneigentum in Deutschland wird tendenziell immer teurer. Elf Prozent mehr als ein Jahr zuvor mussten K├Ąufer 2021 im Schnitt f├╝r Wohnungen und H├Ąuser auf den Tisch legen,wie das Statistische Bundesamt errechnet hat.

Im vierten Quartal legten die Preise f├╝r Wohnimmobilien mit 12,2 Prozent so kr├Ąftig wie seit dem Jahr 2000 nicht mehr zu.

Die Nachfrage ist gro├č, das Angebot knapp. Gepaart mit niedrigen Bauzinsen treibt dies seit langem die Preise auf dem Immobilienmarkt. Dieser Trend hat sich im vergangenen Jahr beschleunigt. Von 2019 auf 2020 waren Wohnungen und H├Ąuser im Schnitt noch um 7,8 Prozent teurer geworden.

Steigende Inflation, Zinserh├Âhung und Pandemie

Dass Wohneigentum in St├Ądten wie Berlin, Hamburg, M├╝nchen, K├Âln, Frankfurt, Stuttgart oder D├╝sseldorf kaum noch bezahlbar ist, hat sich inzwischen herumgesprochen. Nun hat die Entwicklung zu mehr Homeoffice w├Ąhrend der Pandemie auch die Nachfrage nach Wohnraum auf dem Land zus├Ątzlich angekurbelt.

"Die neuen Rekorde auf dem Immobilienmarkt werden von der Angst vor einer Zinserh├Âhung sowie steigender Inflation beg├╝nstigt. Viele Deutsche fl├╝chten sich in Betongold und schlie├čen dabei zunehmend die St├Ądte in zweiter Reihe mit ein, nachdem Metropolen wie M├╝nchen bereits als ├╝berbewertet gelten", analysierte j├╝ngst Eva Grunwald, Leiterin des Postbank-Immobiliengesch├Ąftes. "Die Corona-Pandemie hat den Wunsch nach dem eigenen Zuhause nur noch best├Ąrkt und den Radius erweitert."

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Entsprechend stiegen die Preise f├╝r Ein- und Zweifamilienh├Ąuser in d├╝nn besiedelten l├Ąndlichen Kreisen im Schlussquartal 2021 besonders kr├Ąftig, wie das Bundesamt mitteilte: plus 15,9 Prozent zum Vorjahresquartal. Eigentumswohnungen verteuerten sich in diesen Regionen um 13,2 Prozent. In dichter besiedelten l├Ąndlichen Kreisen zogen die Preise f├╝r Ein- und Zweifamilienh├Ąuser um 14,5 Prozent an, Eigentumswohnungen wurden um 11,2 Prozent teurer.

Viele teure Landkreise in Bayern

Deutschlands teuerstes Pflaster bleibt nachBerechnungen der PostbankM├╝nchen. Nirgendwo anders mussten K├Ąuferinnen und K├Ąufer im vergangenen Jahr f├╝r einen Quadratmeter Wohnraum so viel bezahlen wie in der bayerischen Landeshauptstadt: im Schnitt 9732 Euro f├╝r eine Bestandswohnung. In Frankfurt waren demnach 6586 Euro je Quadratmeter f├Ąllig, in Hamburg 6489 Euro und in Berlin 5528 Euro. Der bundesweit teuerste Landkreis mit Quadratmeterpreisen von 7977 Euro war 2021 nach Postbank-Zahlen der Landkreis Nordfriesland, zu dem die Nordseeinseln Sylt, F├Âhr und Amrum sowie Ferienorte an der K├╝ste wie St. Peter-Ording geh├Âren. In der Liste der zehn teuersten Landkreise stehen ansonsten ausschlie├člich Kreise aus dem Speckg├╝rtel M├╝nchens und aus den Feriengebieten des Alpenvorlandes.

Die Bundesbank warnt seit Jahren vor ├ťberbewertungen auf dem Immobilienmarkt. Die Preissteigerungen in Deutschland und anderen europ├Ąischen L├Ąndern alarmierten zuletzt auch den EU-Risikorat ESRB. "Die ├ťberbewertungen bei Wohnimmobilien nahmen zu",stellte die Bundesbank in ihrem Monatsbericht Februar fest."Gem├Ą├č aktuellen Sch├Ątzergebnissen lagen die Immobilienpreise in den St├Ądten im Jahr 2021 zwischen 15 Prozent und 40 Prozent ├╝ber dem Preis, der durch soziodemografische und wirtschaftliche Fundamentalfaktoren angezeigt ist." 2020 hatte die Spanne noch 15 bis 30 Prozent betragen.

Immer h├Ąufiger komme es "zu spekulativen ├ťbertreibungen, insbesondere bei Eigentumswohnungen und Baugrundst├╝cken in Metropolen wie Berlin, Hamburg und M├╝nchen", folgerte im Dezember das Deutsche Institut f├╝r Wirtschaftsforschung anhand einer Analyse von Daten aus 114 Gro├čst├Ądten. "Dort, aber auch in anderen gro├čen St├Ądten sind in den n├Ąchsten Jahren Preiskorrekturen in gr├Â├čerem Ausma├č m├Âglich."

Auslastung im Baugewerbe und teure Baustoffe

Die Bundesregierung will zudem f├╝r mehr bezahlbaren Wohnraum sorgen. "Wir haben uns vorgenommen, die Weichen so zu stellen, dass 400.000 Wohnungen im Jahr gebaut werden k├Ânnen und davon 100.000 bezahlbare, ├Âffentlich gef├Ârderte Sozialwohnungen", bekr├Ąftigte Bauministerin Klara Geywitz in der vergangenen Woche im Bundestag.

Doch es gibt Zweifel, ob diese Pl├Ąne umsetzbar sind: Viele Handwerker und Baufirmen sind wegen gro├čer Nachfrage nach Immobilien ausgelastet. Dazu kommt: Baumaterialien wie Holz, Stahl und D├Ąmmstoffe haben sich in den vergangenen Monaten teils extrem verteuert, weil die Nachfrage auf den Weltm├Ąrkten im Zuge der Konjunkturerholung nach dem Corona-Krisenjahr 2020 anzog und Lieferkapazit├Ąten begrenzt sind. Das treibt die Bau- und Kaufpreise zus├Ątzlich in die H├Âhe.

Experten machen Bauherren und Immobilienk├Ąufern kurzfristig wenig Hoffnung auf Entspannung. DerZentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB)rechnet damit, dass die Baupreise in Deutschland auch in diesem Jahr zulegen werden. 2021 waren sie um sechs Prozent gestiegen. "Das ist der st├Ąrkste Anstieg in ├╝ber 20 Jahren gewesen", sagte ZDB-Hauptgesch├Ąftsf├╝hrer Felix Pakleppa. F├╝r 2022 rechnet der Verband mit vier Prozent Zuwachs. "Das hei├čt, es beruhigt sich etwas, die Preise steigen aber immer noch." Ein Niveau wie vor der Pandemie sei nicht absehbar - "und das liegt vor allem an den stark gestiegenen Materialpreisen", sagte Pakleppa im Februar.

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