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Samsung Pay startet in Deutschland – so funktioniert der neue Bezahldienst


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Samsung startet eigenen Bezahldienst in Deutschland

Von rtr, dpa-afx
Aktualisiert am 24.09.2020Lesedauer: 2 Min.
Ein Mann bezahlt mit dem Smartphone (Symbolbild): Samsung tritt mit einer eigenen Pay-App gegen Google und Apple an.
Ein Mann bezahlt mit dem Smartphone (Symbolbild): Samsung tritt mit einer eigenen Pay-App gegen Google und Apple an. (Quelle: zoranm/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Samsung will Google und Apple mit einem eigenen Bezahlangebot Konkurrenz machen. Für Samsung Pay arbeiten die Südkoreaner mit einem Berliner Start-up zusammen.

Samsung steigt in Deutschland in das boomende Geschäft mit kontaktlosem Bezahlen ein. Ab dem 28. Oktober sei die mobile Pay-App Samsung Pay verfügbar, teilte der südkoreanische Technologiekonzern am Donnerstag mit. Es werde sich nahezu jedes Bankkonto mit dem neuen Bezahldienst verknüpfen lassen. Bei größeren Summen seien Ratenzahlungen für die Samsung-Handybesitzer möglich.


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Samsung Electronics, das gerade mit dem chinesischen Huawei-Konzern um die Krone auf dem Smartphonemarkt ringt, kooperiert bei dem Angebot anders als Apple oder Google nicht mit mehreren Banken, sondern wickelt sämtliche Zahlungen über virtuelle Visa-Debitkarten der Solarisbank ab. An dem Berliner Start-up sind sowohl Visa als auch Samsung beteiligt.

Die Beträge werden durch die Solarisbank von den Bankkonten der Kunden abgebucht. Der neue Dienst lasse sich mit nahezu jedem deutschen Bankkonto verknüpfen, sagte Samsung-Manager Thorsten Böker. Für die Verknüpfung verwende man ein neuartiges und simples Kunden-Identifizierungsverfahren, das ohne Videoidentifikation oder einen Filialbesuch auskomme, hieß es.

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Samsung Pay erlaubt auch Ratenzahlungen

Samsung und die Solarisbank führen mit Samsung Pay auch einen Ratenzahlungsdienst mit dem Namen "Splitpay" ein. Für Zahlungsbeträge von 100 Euro oder mehr könnten Kunden diese mit Laufzeiten zwischen drei und 24 Monaten in Raten finanzieren lassen, sagte Krishna Chandran, Managing Director Lending bei der Solarisbank AG.

Samsung ist vergleichsweise spät mit ihrem Angebot. Apple wie auch Google haben seit Längerem eigene Dienste für das mobile Bezahlen im Portfolio. Samsung tritt aber vor allem gegen Google Pay an, weil der Bezahlservice des US-Konzerns auch auf Smartphones von Samsung verfügbar ist.

Mobiles Bezahlen noch nicht weit verbreitet

In Deutschland haben nach einer Innofact-Umfrage aus dem vergangenen Sommer zum mobilen Bezahlen im Auftrag von Verivox zwar bereits vier von zehn Befragten (39 Prozent) schon einmal mit dem Smartphone bezahlt. Für die große Mehrheit der Verbraucher ist das Smartphone aber nicht das alltägliche Zahlungsmittel.

Nur 13 Prozent der Befragten würden einen 20-Euro-Einkauf im Supermarkt mit dem Smartphone bezahlen (Apple Pay, Google Pay, Apps der Händler). 41 Prozent sagten, sie zahlten mit EC-Karte, 36 Prozent bar mit Scheinen und Münzen und 9 Prozent mit der Kreditkarte.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen Reuters und dpa-AFX
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Von Mario Thieme
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